Die ersten Natursteine sind auf der Schlossstraße zu besichtigen. Das Fugenmaterial fehlt, die Steine wurden noch nicht abgerüttelt. Foto: Stadt Bergisch Gladbach

Die Stadtverwaltung meldet einen weiteren Meilenstein bei der Umgestaltung der Schlossstraße. Im unteren Abschnitt ist die erste Fläche mit den Natursteinen zu besichtigen, die in Zukunft die ganze Straße prägen sollen. Bis dieser erste Abschnitt fertig ist kann es noch bis zu drei Monate dauern.

Im März waren die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Schlossstraße im ersten Abschnitt zwischen Kölner und Nikolausstraße angelaufen. Nach einigen Verzögerungen meldet die Stadtverwaltung jetzt, dass die ersten Natursteine gelegt wurden. Diese Steine, die künftig die gesamte „Straße der vielen Begegnungen“ prägen sollen, waren zunächst in den falschen Abmessungen geliefert worden – dieses Problem sei inzwischen behoben.

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Zudem wurden neben der Asphalttragschicht und den Abflussrinnen die Baumgruben angelegt, in denen nach Fertigstellung Kopflinden gepflanzt werden. In diesem Bereich der Schlossstraße wird der Naturstein nur in Parkplatz- und Gehwegsbereichen verlegt, während die Fahrbahn in Asphalt verbleibt.

Die Stadt geht derzeit davon aus, diesen Abschnitt (Schlossstraße 1 bis 16) bis Ende September ganz fertig stellen zu können, teilte sie auf Nachfrage mit. Der nächste Abschnitt in der Nikolausstraße soll im August überlappend in Angriff genommen werden.

Die Geschäfte in diesem Abschnitt sind für Fußgänger:innen jederzeit erreichbar, allerdings zum Teil auf beschwerlichen Wegen. Nach wie vor deckt ein Teppich auf der Seite mit den ungeraden Hausnummern den geschotterten Untergrund ab. Auf der anderen Straßenseite werde nun „Feinplanum“ erstellt, damit der Weg möglichst eben und leicht passierbar sei.

Wann die Fußgängerwege hier frei gegeben werden sei noch nicht absehbar, teilt die Stadt mit. Die Arbeiten beginnen auf der Seite der geraden Hausnummern, auf halber Höhe der Straße.

Auch im Bereich der Baustelle auf der Schlosstreppe und dem Vorplatz gehen die Arbeiten voran: Dort werde jetzt Drainageasphalt eingebaut, bevor auch dort der Naturstein verlegt wird. Der bisherige Bodenbelag war ein Provisorium, um die Eröffnung der Schlossgalerie zu ermöglichen. Zudem wurde jetzt das starke Gefälle des Platzes ein wenig verringert.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Frank Stein und Die Grünen – zerlegen die Stadt binnen weniger Monate! Nächstes Zerstörungsprojekt – Laurentiusstraße, für das Stein mit seinem gescheiterten Verkehrsversuch bereits locker 100.000 Euro verbrannt hat.

    1. Was hat Ihr Kommentar mit der Schlossstraße zu tun? Dieses Projekt ist von der Stadtverwaltung unter Führung von Bürgermeister Lutz Urbach gestartet und mit breiten Mehrheiten im Stadtrat beschlossen worden.

      1. Es muss sich hier um den “Grünen Bashing Man” handeln, der bereits von postillon.de her bekannt ist (https://www.der-postillon.com/2023/03/gruenen-bashing-man.html):
        “Online-Held besitzt Superkraft, von jedem x-beliebigen Thema in Beschimpfung der Grünen überzuleiten
        Ein neuer moderner Superheld ist geboren: Der geheimnisvolle Grünenbashingman besitzt die Superkraft, in Online-Kommentaren von jedem x-beliebigen Thema ohne große Umwege direkt in eine Beschimpfung der Grünen überzuleiten.
        Sein Heldentaten können seit einigen Monaten überall im Internet gesehen werden, wo er unter wechselnden Geheimidentitäten wie Wilfried, Herbert, Wolfgang, Dirk, Manfred oder Georg kommentiert. Wo normale Menschen gar nicht erst an die Grünen denken würden, ist Grünenbashingman immer einen Schritt voraus.”

  2. Wieso braucht man eigentlich mehrere Monate, um 100 Meter Straße neu zu decken? Ich möchte jetzt gar nicht mit dem Beispiel Singapur kommen, wo eine gigantische Kreuzung mit 4 Spuren in jeder Richtung in weniger als 3 Tagen komplett neu gemacht wurde. Es reicht schon nach Spanien zu schauen, wo ich selber gesehen habe, wie sie eine 10 km lange Schnellstraße in unter 3 Wochen komplett neu asphaltiert hatten.

    Ich kann die Geduld der anliegenden Geschäfte und Apotheken wirklich nur bewundern.

    Und frage mich, wie der aktuelle Gehweg überhaupt konform mit deutschen Gesetzen sein kann. Als Unternehmen muss man 1000 Bestimmungen einhalten, dass ja niemand stolpern oder ausrutschen könnte und alles auch für Behinderte zugänglich ist. Aber so ein provisorischer Fußweg ohne festen Untergrund, der völlig unbegehbar für Behinderte ist, stellt scheinbar selbst über viele Monate hinweg kein Problem dar.
    Wäre mein Bänderriss statt vor einem Jahr dieses Jahr passiert, hätte ich jedenfalls keine Chance gehabt, auf meinen Krücken zur Schlossapotheke zu gelangen.

    Bitte nicht falsch verstehen: ich erwarte jetzt keine provisorisch perfekt asphaltierte Übergangslösung. Aber ein bisschen mehr Tempo bei der Fertigstellung eines simplen Straßenbelages, um den Menschen und Geschäften den aktuellen Zustand nicht einen Tag länger als zwingend erforderlich zuzumuten, sollte doch wohl möglich sein.