„Was geht?! Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformation“ war das Thema der Projektwoche am Otto-Hahn-Gymnasium. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich mit Nachhaltigkeit in der Natur, beim Klima, der Ernährung und anderen Bereichen des Alltags. In Theorie und Praxis.

Wir dokumentieren eine Mittelung des Otto Hahn Gymnasiums

Vom 11. bis 15. September fand am Otto-Hahn-Gymnasium Bensberg eine Projektwoche zum Thema „Was geht?!“ Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Transformation“ statt. Unter der Leitung von Fabian Hilger und Henner Papies boten sämtliche Lehrer:innen Projekte zu dem Rahmenthema an. Die Schüler:innen hatten die Wahl und sicherten sich in einer Umfrage einen Platz in einem der 49 Kurse.

Am Montag lief die bunte Projektwoche bei schönstem Spätsommerwetter an. Unterwegs in der Natur waren viele der Teilnehmer:innen. „Gehen, erleben und sich ausdrücken“, „nachhaltige Aktionen im Schulgarten“, „Streuobstwiesen“ oder den „Wald mit allen Sinnen erkunden“ waren nur einige der Projekte, bei denen das Klassenzimmer an die frische Luft verlegt wurde.

Doch auch die Gruppen, die sich im Schulgebäude trafen, befassten sich während der offenen Lernform mit Umwelt und Natur. Im Projekt „Wie weit darf Klimaprotest gehen?“ stellte eine Klimaaktivistin der Gruppe „Ende Gelände“ den Schüler:innen Rede und Antwort, während sich die Interessen des Projektes „Klimacheck OHG! – Unser CO2-Fußabdruck“ auf die CO2-Bilanz der eigenen Schule richteten.

„Fast Fashion“ und „Upcycling“ waren weitere Themen, die die Teilnehmer:innen vor allem für einen reflektierten Umgang mit Kleidung sensibilisieren sollten.

Auf großes Interesse stießen auch die Projekte rund um das Thema Ernährung. So wurde „Ernährung der Zukunft“ diskutiert und gekocht, saisonale Gerichte wurden ausprobiert, ein digitales Kochbuch gestaltet und auch Marmelade selbst gemacht: „nachhaltig und lecker“.

Die „Antriebskraft der Zukunft“-Gruppe setzte sich mit der modernen Antriebstechnik auseinander und in der Fahrradwerkstatt tüftelten Lehrer:innen und Schüler:innen gemeinsam: das Pflegen und Reparieren der eigenen Drahtesel war für viele eine willkommene Anlaufstelle.

Aber es ging auch „ab auf die Bühne!“. Die Themen Gender und Identität wurden in selbst geschriebenen Szenen aufbereitet und das Projekt „Demokratie leben. Rassismus bekämpfen“ hatte zum Ziel Vorurteile gegenüber Sinti*zze und Rom*nja richtig zu stellen.

Schüler:innen aus dem Abiturjahrgang schrieben einen „Song für die Welt“ und eine weitere Gruppe kreierte „Musik für den Frieden“.

In dieser Woche sah man viele Gäste in der Schule, da sich die meisten Projektleiter:innen Fachleute zu ihrem Themengebiet einluden. Andere holten sich das Fachwissen direkt vor Ort. Besucht wurden unter anderem das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, das Schokoladenmuseum, eine Wasserstofftankstelle, Second-Hand-Geschäfte und der Verein „Grün-Gold-Bensberg, der der Gruppe „Grenzenloses Sporttreiben“ wichtigen Input gab.

Die jungen Redakteur:innen der „Projektwochenpresse“ schnupperten in sämtliche Projekte, führten Interviews, schoßen Fotos und schrieben Berichte, die auf der Homepage ohg-bensberg.de in einem Padlet zusammengefasst sind.

Am Freitag picknickte die gesamte Schulgemeinde und stellte sich dabei ganz entspannt ihre Ergebnisse vor. Ein sehr gelungener Abschluss einer spannenden Woche – wieder bei schönstem Spätsommerwetter. Das geht, OHG!

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