In ihrem neuen Video fliegt die Bergisch Gladbacher Indie-Pop-Sängerin Lisa Spielmann der Realität durch jede Menge rosa Wolken davon. Und träumt davon, wie schön es wäre, wenn die besten Momente des Lebens einfach nicht vorbei gehen: Handy abschalten, in den Tag leben, nicht mehr nach Hause fahren. Ihre Fans scheinen das auch so zu sehen.

Ohrwurm gefällig? Dann führt kaum ein Weg am neuen Musikvideo von Lisa Spielmann vorbei. Seit knapp vier Wochen ist der knallbunt bebilderte Song „Nie wieder nach Haus“ der Bergisch Gladbacher Sängerin und Songwriterin auf Youtube verfügbar.

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Und das ziemlich erfolgreich: Über 12.000 Aufrufe verzeichnet das Video bis jetzt, das sie zusammen mit dem Produzenten-Team LUF aus Essen (Kebekus, Böhmermann) und Regisseur Jakob Reuter gedreht hat.

„Gehen wenn es am schönsten ist? Auf keinen Fall!“ So die Botschaft des Songs, und Lisa Spielmann zaubert magische Momente auf den Bildschirm, die man festhalten sollte. Ob auf Reisen, ob in der Liebe – egal: „Ich fühl das ist unsere beste Zeit, kann das nicht einfach weitergehn?” fragt sie.

Es ist übrigens nicht die erste Zusammenarbeit der in NRW ansässigen Künstler. Schon das Musikvideo zur Vorgänger-Single „Aufm Deich“ war eine Coproduktion und wurde nicht zuletzt auf internationalen Filmfestivals prämiert.

Auch der Text des Deich-Songs kommt an: So werde er seit 2022 vom Kultusministerium Niedersachsen als Gegenstand der Analyse moderner deutscher Lyrik als verpflichtender Bestandteil im Schulunterricht eingesetzt, heißt es im Pressetext zum neuen Musikvideo.

Lisa Spielmann ist längst keine Unbekannte mehr. 2020 wurde sie vom Webradio Deutsch FM zur Newcomerin des Jahres gewählt. Sie studierte Musik und Medien sowie Kommunikationsdesign in Düsseldorf und ist seit drei Jahren mit ihrem Soloprojekt unterwegs.

Nach der EP „Kamikazebaby“ soll 2024 ihr erstes Album auf den Markt kommen. Ihre Songs stehen auf den Playlists von Radiostationen des NDR, des MDR und des RBB.

war bis Anfang 2024 Reporter und Kulturkorrespondent des Bürgerportals.

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