Die Ausstellung mit Werken von von Ramona Tunze in der Kulturkirche Herrenstrunden

Zeichnungen und Erzählung verbindet Ramona Tunze in einem schön gestalteten „Künstlermärchenbuch“. Farbenfrohe, phantasiereiche Bildszenen verbinden sich zu einem Märchen, geschrieben im klassischen Stil. Zu sehen in einer Ausstellung in der Kulturkirche Herrenstrunden.

 „Märchen vom kleinen Männlein ohne Namen“ ist der Titel des in edler Optik verlegten Bandes. In der Geschichte trifft das kleine Männlein auf einen sprechenden Käfer, der ein Anliegen hat. Später begegnet das Männlein auch auf der kleinen Elfe, die sich in einen undankbaren Prinzen verliebt hat. Mehr wird hier nicht verraten zum Inhalt des lehrreichen Märchens, das Erwachsene und Kinder anspricht.

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Die Autorin und Malerin illustriert den Märchenband mit Motiven die sich ihr bei Spaziergängen in der Natur erschlossen. Szenen in denen das kleine Männlein ohne Namen ein „Zuhause“ findet in einer Welt der bildlichen Harmonie mit Märchenlandschaften, bunten Türmchen und allerlei Phantasieebenen. 

Ramona Tunze lebt in der Gemeinde Kürten. Die Vorstellung des Künstlermärchenbuches  fand am 19. November  in der Kulturkirche in Herrenstrunden statt. Verbunden mit der Buchvorstellung ist die Ausstellung der Illustrationen und anderen Arbeiten der Autorin.  Titel der Ausstellung:  „Die kleine Welt des kleinen Glücks“.

Die Vernissage wurde musikalisch gestaltet von Claudia Mandelartz und Dr. Heike Glaser. Im Interview mit Hildegard Weyers (Kulturkirche) erläutert Ramona Tunze ihre Arbeiten und deren Entstehung. Elmar Funken vom Katholischen Bildungswerk des Rheinisch-Bergischen Kreises eröffnete den Abend, begrüßte die zahlreichen Gäste und ging auf das Wirken der Künstlerin ein.

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Die Ausstellung kann bis zum 10. Dezember 2023 in der Kulturkirche in 51465 Bergisch Gladbach – Herrenstrunden 32, besucht werden.

Öffnungszeiten täglich von 10 bis 17 Uhr.  

Ramona Tunze „Das Märchen vom kleinen Männlein ohne Namen“
ISBN 978-3-7584-0040-7

So erschafft sie sich mit ihrer Kunst kleine heile Welten, die Oasen im grauen Alltag darstellen, zu denen das Auge abschweifen darf, um sich eine kleine Auszeit von der Realität zu nehmen. Möge der Betrachter seine eigene kleine Glückswelt darin finden!

Ramona Tunze hat eine Bitte an die Leser*innen vom „Märchen vom kleinen Männlein ohne Namen“. Sie bittet um eine Rückmeldung per Mail: „Schreiben Sie nur ein Wort, das für Sie die Essenz dieses Märchens ist.“  Mail: rtunze@gmx.de. Als Belohnung bekommen die Schreiber*innen die Leseprobe des nächsten Märchens geschickt. 

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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    1. ….da stimme ich rundum zu. Lichtspiel, Akustik, viel Platz etc. sind in der Kirche meist vorhanden. Die Kulturkirche in Herrenstrunden hat optimale Voraussetzungen.