Klare Sache: Wer von der Paffrather Straße kommt wird auf 5 km/h abgebremst. Foto: Redaktion

Am Busbahnhof hat die Stadt Bergisch Gladbach die Höchstgeschwindigkeit von 20 auf 5 Kilometer pro Stunde reduziert – und damit bei Autofahrern erhebliche Irritationen ausgelöst. Denn so langsam wie auf der Stationsstraße kann man nur fahren, wenn man die Kupplung schleifen lässt. Wir haben bei der Stadt nachgefragt.

Aktualisierung, 8.7.: Die Stadt hat die Schilder inzwischen ergänzt. Allerdings nicht wie angekündigt mit dem Zusatz „Achtung Straßenschäden“, sondern mit dem Wort „Busse“. Damit soll die Geschwindigkeitsbegrenzung offenbar auf Busse beschränkt werden. Allerdings ist das Tempolimit an der Stelle, an der die Busse tatsächlich aufzusetzen drohen, aufgehoben – dort darf wieder 30 km/h gefahren werden.

Die Stationsstraße zwischen Busbahnhof und Innenstadt, vom Driescher Kreisel bis zur Rampe zur Paffrather Straße ist seit 2013 ein Experimentierfeld der Bergisch Gladbacher Verkehrspolitik – als dort ein sogenannter Shared Space eingerichtet wurde. Bei maximal Tempo 20 (der Autos und Fahrräder) sollen die Begegnungen von Verkehr und kreuzenden Fußgängern in gegenseitiger Rücksichtnahme verlaufen.

Das klappt einigermaßen gut, auch wenn der kleine Kreisverkehr vor den Einfahrten der RheinBerg Galerie und des Busbahnhofs sowie die gerne einzeln die Straße querenden Fußgänger die Durchfahrt deutlich bremsen. Tempo 20 war dort bislang erlaubt.

Seit vergangener Woche hängen dort jedoch Schilder, die eine Drosselung des Tempos auf 5 km/h verlangen. Ohne Ankündigung oder Erklärung.

Wer vom Driescher Kreisel kommt, stößt auf widersprüchliche Signale. Foto: Redaktion

Das nun maximal erlaubte Tempo ist noch weniger, als die aus Spielstraßen bekannte Schrittgeschwindigkeit (7 km/h) und technisch nur mit Tricks zu erreichen: Wer eine Gangschaltung hat, muss die Kupplung schleifen lassen, wer Automatik fährt, muss auf der Bremse stehen. Selbst für Radfahrer ist dieses Tempo kaum einzuhalten.

Entsprechend irritiert bis empört fielen die Kommentare in der Facebook-Gruppe „Was Bergisch Gladbach bewegt“ aus.

Eine kurze Anfrage bei der Stadt Bergisch Gladbach brachte jedoch Klarheit in die Sache und könnte die Gemüter etwas beruhigen.

Stärkere Fahrbahnschäden

Der Bauhof der Stadt, antwortet die Pressestelle, habe von der Wupsi eine Meldung bekommen, dass es in der Stationsstraße (mal wieder) „stärkere Fahrbahnschäden“ gebe. Das führe dazu, dass selbst die Busse auf dem Asphalt aufsetzen.

Zur Sache: Alternativen zur Stationsstraße

In Stoßzeiten ist die Stationsstraße permanent überlastet, weil sie nicht nur den Busverkehr in zwei Richtungen aufnehmen muss, sondern auch die Nutzer:innen des S- und Busbahnhofs auf dem Weg in die Innenstadt queren.

Es gibt jedoch alternative Routen. Wer von Norden nach Süden die S-Bahnlinie queren will, sollte über die Paffrather Straße und Am Stadion in den Stadttunnel fahren. Wer von Westen Richtung Norden (Odenthal) fährt, kann die Engstelle über die Gohrsmühle und Schabelsmühle umfahren.

Zur „kurzfristigen Gefahrenbeseitigung“ habe die Stadt schnell und pragmatisch gehandelt und die Geschwindigkeit auf 5 km/h reduziert. In dieser Woche sollen zusätzliche Schilder mit dem Hinweis „Achtung Fahrbahnschäden“ aufgestellt werden.

Die Vorbereitungen zur Beseitigung der Schäden laufen bereits, im Moment würden Angebote von Straßenbauunternehmen eingeholt. Es handele sich also nicht um eine dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung.

Die Frage, wie das temporäre Tempolimit überwacht und durchgesetzt wird, lässt die Stadt unbeantwortet.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Aktualisierung: Die Stadt hat die Schilder inzwischen ergänzt. Allerdings nicht wie angekündigt mit dem Zusatz „Achtung Straßenschäden“, sondern mit dem Wort „Busse“. Damit soll die Geschwindigkeitsbegrenzung offenbar auf Busse beschränkt werden. Allerdings ist das Tempolimit an der Stelle, an der die Busse tatsächlich aufzusetzen drohen, aufgehoben – dort darf wieder 30 km/h gefahren werden.

  2. Höchst interessant! Alleine schon wenn man auf das hier eingangs erscheinende Verkehrsschild schaut. Wenn Tempo 20 durchgestrichen ist, darf man wohl schneller fahren? Das ganz kleine Schildchen darunter dürfte wohl etwas anderes bedeuten (vielleicht hat man hier in Schilda dann Hinweise auf Tonnen vergessen – als für Busfahrer die Begrenzung auf Zuladung von Fahrgästen)

  3. Verstehe die ganze Aufregung nicht.
    Kann mich nicht erinnern, auf Stationsstrasse jemals schneller als im Schritttempo vorangekommen zu sein.

    Habe jetzt nie dabei auf den Tacho geschaut, aber im Schnitt werden es wohl nicht mehr als 5 km/h gewesen sein.

    Hätte die Stadt keine Schilder aufgestellt, wäre es vermutlich keinem hier aufgefallen und alle hätten sich brav ohne zu murren weiter mit 5 km/ h durch die Stationsstrasse bewegt und sich nix dabei gedacht.

    1. Sehe ich genauso. Außerdem gibt es da seit Jahren ja relativ harte Schwellen, die man ohnehin nur im Schrittempo nehmen will, einen viel frequentierten Zebrastreifen, und vor dem Löwencenter muss man eh sehr vorsichtig fahren, weil einem da ständig Fußgänger vor’s Auto springen oder sich Busse reindrängen.

  4. Wieder ein Alleingang des Herrn Migenda? Die Straßen in Bergisch Gladbach sind an vieldn Stellen katastrophal. Repariert sie einfach. Tempo 5 ist Satire, oder?

      1. Nur, wenn Fahrräder etc. Kennzeichen bekommen und zur Sicherheit der Fußgänger, welchen einfach die Straße ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit überall queren, auch regelmäßig geblitzt wird. FahrradfahrerInnen sollten dann aber auch Helmpflicht haben, weil sie dem allgemeinen Tenor folgend, bei der Höchstgeschwindigkeit umfallen werden /Satire aus.

  5. Was geht den normalen Autofahrer an, wenn Busse wo auch immer aufsetzen? Dazu fällt der Stadtverwaltung tatsächlich ein, Tempo 100 einzurichten. Wer hat denn da völlig den Bezug zur Realität verloren?

    1. Wenn der Bus aufsetzt und es nicht mehr weitergeht, weil der Bus ggf. beschädigt ist, geht es sie als Autofahrer, der hinter dem Bus steht, sehr wohl was an. Bei Tempo 100 haben allerdings sie den Bezug zur Realität verloren.

  6. Also nicht aufregen, wenn ich nach Bonn schaue sind wir mit der Höchstgeschwindigkeit 5 km/ h noch sehr gut bedient.

    Die Menschen in Bonn würden sich da sehr freuen.

    Blumen pflücken während der Fahrt erlaubt und auch die Möglichkeit eines Bauchladen mit frischen Brötchen und Getränke lassen den Wirtschaftlichen Aufschwung erkennen.

  7. Ein einfaches Warnschild vor Straßenschäden hätte nicht gereicht? Wenn jemand aufsetzt und sich das Auto kaputtmacht, wäre die Stadt dann doch aus der Haftung raus.

    Es sind außerdem nur sehr kurze Abschnitte, wo überhaupt die Gefahr des Aufsetzens besteht. Der größte Teil ist problemlos befahrbar, da sind andere Straßen in Bergisch Gladbach in einem erheblich schlechteren Zustand.

    Es wäre schön, wenn die Stadt hier mehr Augenmaß gehabt hätte. Die Verkehrssituation ist wegen dem Ausfall der Linie 1 und der nach wie vor hohen Unzuverlässigkeit der S11 sowieso gerade schwierig, vor allem für Pendler.

    1. Lustig – bei älteren Autos, wie meines, fangen die Zahlen des Tachos erst bei 20 überhaupt an :-)
      Straßenschäden sind mir in der Stationsstraße noch nicht aufgefallen, im Gegensatz zur Buchholzstraße!!

      1. Bei alten Autos gilt vermutlich noch die Regel, die mir mein Fahrlehrer für Spielstraßen beibrachte: Die Tachonadel darf sich nicht bewegen.

        Mittlerweile wird man leider von vielen Zeitgenossen im Straßenverkehr als Hindernis wahrgenommen, wenn man sich an die Tempolimits hält. Zum Glück war ich noch nicht in der Situation, aber es wird sicher unangenehm, wenn man dort die 5 km/h fährt und von hinten dann gedrängelt wird.

    2. @RK
      “Wenn jemand aufsetzt und sich das Auto kaputtmacht, wäre die Stadt dann doch aus der Haftung raus.”
      Kommt das nicht aufs gleiche raus? Wer hier mit seinem (tiefergelegten?) PKW oder als Busfahrer schneller als 5 km/h fährt und aufsetzt, ist an seinem Schaden selbst Schuld und NICHT die Stadt.
      Ist m.E. nur ein anderer Weg, Schaden von der Stadt abzuwenden oder nicht?
      Und die Busse, die hier aufsetzen, können meines Wissens 5 km/h.

      1. Das Problem ist, dass die 5 km/h nicht nur an den beiden Enden der Straße gelten, wo man mit dem Fahrzeug aufsetzen kann, sondern über die gesamte Länge der Straße.

        Ich habe absolut kein Problem damit, mit 5 km/h über die Rampensteine zu fahren. Aber über den Rest der Strecke ergibt es einfach keinen Sinn. Da ist die Straße für Gladbacher Verhältnisse tadellos.

      2. @RK zu “Rest der Strecke”
        Ich finde das ok so.
        Die Alternative wäre vielleicht gewesen, auf der kurzen (über wieviele laufende Meter sprechen wir eigentlich?) Strecke zwei neue Pfosten einzubetonieren, nur um dort weitere 4 (hier: 2xTempo 5 und 2xEnde Tempo 5) Schilder daran aufzuhängen?
        Man kann eigentlich auch mal mutig unnötige Kosten vermeiden und einfachen, übersichtlichen (kein Schilderwald), schnellen Lösungen den Vorzug geben, anstatt immer den teuersten, komplizierteren.

      3. @Ulla: Richtig. Das meinte ich mit meinem Vorschlag: Statt 5 km/h ein Schild “Straßenschäden”.

      4. Und woher soll der Bus- oder mancher PKW-Fahrer, der die Stelle nicht kennt oder sieht, dann wissen, dass er hier besser 5 km/h statt 20 fährt, weil er sonst aufsetzt?

  8. Wenn es nach Straßenschäden ginge müsste man in fast der ganzen Stadt das Tempolimit einführen:-(

  9. Jetzt drehen sie völlig am Rad in GL.
    5 km/h ist Fußgängergeschwindigkeit, da fällt man ja als Radfahrer fast schon um. Beseitigt die Straßenschäden und gut ist.

    1. Wer als Radfahrer nicht Schrittgeschwindigkeit fahren kann, ohne zu torkeln, sollte das Ding sowieso besser schieben.

  10. Wie wäre es, die Stationsstraße für den KFZ-Verkehr komplett zu sperren – also Durchfahrt nur für Busse, Fahrräder und Taxis? Es wäre m.E. einen Verkehrsversuch wert, die Auswirkungen, sprich die Verlagerung auf umliegende Straßen zu testen.

    Zur Erinnerung: In einigen Jahren (wenn wir Glück haben ~2035) wird sich der Takt der S-Bahn verdreifachen. Wenn alle 3-4 Minuten eine Bahn ankommt oder abfährt, werden noch deutlich mehr Fußgänger die Stationsstraße queren. Der KFZ-Verkehr dürfte weitgehend zum Erliegen kommen, zumindest in der Hauptverkehrszeit – mit Folgen insbes. auch für den Busverkehr.

    1. Die Fußgänger haben auf der Stationsstraße KEIN Recht, einfach die Straße zu überqueren wann und wo sie wollen. Es ist eine Straße, keine Fußgängerzone. Und wo bitte sollen die Autofahrer langfahren, die zur Paffrather Straße Richtung Schildgen bzw. zum Krankenhaus an der Robert-Koch-Straße (Ärztehaus/Röntgen) oder zur Laurentiusstraße wollen? Die Stationsstraße halte ich für eine der wichtigsten Querverbindungen. Außerdem wäre eine Reparatur/Sanierung der Straße doch eine Möglichkeit, die Straße befahrbar zu lassen bzw. zu machen?

      1. Liebe Frau Bernhauser:
        “Die Stationsstraße halte ich für eine der wichtigsten Querverbindungen.” “wo bitte sollen die Autofahrer langfahren, die zur Paffrather Straße Richtung Schildgen wollen”

        Sie sprechen hier ein Rätsel an, dass mich u.a. auch schon lange beschäftigt.

        Warum fahren Autofahrer, die nach Hand, Paffrath oder Schildgen wollen oder von dort anreisen nicht einfacher und schneller durch den dafür vorgesehenen, komfortableren Tunnel? Dort drinnen stören/behindern weder Fußgänger noch Radfahrer noch parkende Autos die Fahrt!
        Sind die Einfahrten in den Tunnel hinein evtl. zu schlecht ausgeschildert?

        Und warum quetschen sich stattdessen unnötig viele Autofahrer lieber durch Nadelöhre und verursachen/vergrößern in dem Stadtteil “Stadtmitte” immer mal wieder unnötig ein Verkehrschaos?

      2. Ulla, wenn ich aus Gronau komme ist der Tunnel keine Alternative. Dann müsste ich erst bis zum Kreisel an der Gohrsmühle fahren und von dort zurück in den Tunnel. Der Verkehr vor dem Kreisel ist nachmittags schon enorm und es kommt zum Stau.

      3. @Anno Nüm: Aus Gronau fährt man nach Paffrath oder Schildgen ja wohl ohnehin nicht über die Stationsstraße oder den Tunnel, sondern über die Handstraße oder Dellbrücker Straße oder ggf. noch die Hermann-Löns-Straße.

      4. “Der Verkehr vor dem Kreisel ist nachmittags schon enorm und es kommt zum Stau.”
        Naja, möglich, aber ich bezweifle, dass die Situation bzw. das Vorankommen inmitten der Fussgänger-Bus-Auto-Fahrrad-Gemengelage zu den Zeiten am Busbahnhof für die Autofahrer, die m.E. häufig durch ihre besonders kurze Zündschnur auffallen, weniger nervenaufreibend ist.
        Herr Nym, fahren Sie einfach mal durch den Tunnel, die gefühlte, “vertrödelte” Zeit am Kreisel holen Sie dadurch wieder rein!

      5. Hallo Herr Lingmann,
        doch aus Gronau (dazu zählt auch noch der Bereich um das Einkaufsgebiet zwischen der Cederwaldstraße und dem Gronauer Mühlenweg, also alle Autofahrer die von Refrath über Gronau nach Paffrath wollen) fahre ich nicht den von Ihnen genannten Weg. Das ist ein Umweg, habe ich zigfach ausgetestet.

      6. @Ulla, ob Sie es bezweifeln oder nicht. Ich habe festgestellt, dass der Weg über den Kreisverkehr in den Tunnel einfach keine zeitsparende Alternative ist um meine Strecke zu fahren.

      7. Hallo Anno Nüm, es ehrt Sie, dass Sie es wenigstens ausprobiert haben, aber dennoch frage ich mich, welchen Effekt oder Sinn der Bau des Tunnels denn haben sollte.
        Vielleicht für diejenigen, die mal eben zu Obi wollen? Oder zu Lappland Auto waschen?
        Ich hatte eigentlich immer gedacht, die Stadtmitte solle durch den Tunnel entlastet werden.

      8. @Ulla,
        der Stadttunnel ist für die Strecke vom Kreisel im Stadtzentrum (d.h. An der Gohrsmühle) in Richtung Paffrath und umgekehrt durchaus sinnvoll und wird auch entsprechend befahren. Jedoch macht es keinen Sinn, vom Kreisel Driescher Kreuz im Stau Richtung Kreisel An der Gohrsmühle zu fahren bzw stockend voranzukommen um dann auf der Gegenspur in den Tunnel zu fahren. Und somit das Verkehrsaufkommen auch noch zu erhöhen.
        Mir scheint, dass Sie nicht allzu oft im Berufsverkehr in dem Bereich unterwegs sind.

    2. Ich finde die Stationsstraße eh generell eine Zumutung für Autofahrer. Aber leider ist sie ja der einzige Zugang zu Parkmöglichkeiten. Besonders jetzt, wo im ehemaligen Marktkauf, das Parkhaus auch zu ist. Irgendwo muss man halt zentral parken innerhalb der Innenstadt. Das lässt sich auch nicht weg diskutieren. Und der Pseudoparkplatz vor der Baustelle der Bahn ist auch nicht groß genug dafür. Man ist als Autofahrer ja gezwungen, irgendwie über die Stationsstraße zu kommen und dort dann in der Rhein Berg Galerie zu parken. Wenn man den Zugang einst anders geregelt hat, bin ich auch dafür, die Stationsstraße nur noch für Busse und Taxis frei zu machen. Aber aktuell sehe ich halt keine andre Möglichkeit, von Paffrath aus kommend, in das Parkhaus zu kommen. Zumal ja das Parkhaus am Löwencenter auch nur über Stationsstraße oder hinten über Obi erreichbar ist. Es erscheint alles irgendwie konzeptlos möchte man sagen…

    3. @U.Kleinert,

      bald, sehr bald wird die Laurentius Straße fein und fertig sein.

      Da könnten dann alle lang….

      1 te Möglichkeit jeden Morgen einen Sack kalten Asphalt.

      2 te Möglichkeit aus Fräsen und den Schaden beheben.

      3 te Möglichkeit komplett erneuern.

      So wurde uns das vor kurzem von der Politik erklärt die müssen es wissen.

  11. Ich finde die 5 km/h wirklich kein großes Problem. Man fährt halt Schrittgeschwindigkeit wie auch sonst in einer “Spielstraße”. Die Behauptung, dass es sich um einen Shared Space handele, ist allerdings Quatsch. Shared Spaces sehen anders aus, vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space#Umsetzung_in_St%C3%A4dten Nur beim Überweg vor dem Löwencenter könnte man an einen Sahred Space denken, der aber durch die gesamte Gestaltung der restlichen Straße konterkariert wird.

    Man hätte, anstatt auf der Stationsstraße 20 und jetzt 5 km/h anzuordnen, einfach von Anfang an eine Spielstraße einrichten sollen, in der Fußgänger und Autofahrer gleichberechtigt sind. Oder eben einen konsequent gestalteten Shared Space.

  12. Die Busse setzen an der Rampe in Fahrtrichtung Markt aufgrund der dortigen Kante schon seit Jahren mit dem Heck auf.

    Tatsächliche Fahrbahnschäden lassen sich mit dem ungeschulten Auge nicht erkennen – zumindest nicht in dem Umfang wie sie anderswo in der Stadt vorzufinden sind.

  13. Vielleicht sollte die Stadt mal etwas gegen die ständigen Parker auf der Verkehrsinsel unternehmen.

    1. OH JA! Das regt mich so auf! Generell sollte die Stationstrasse nur für Busse und Fußgänger/Fahrräder freigegeben werden!

  14. Straßenschäden? Das allbewerte Argument für Tempolimits! Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Wie so häufig scheitert es seitens der Stadt Bergisch Gladbach an guter Kommunikation.

    Und die Busse? Die fahren mehr als 5km/h. Merkwürdig.

  15. Shared Space? Entsprechend der Beschilderung hat, außer am Zebrastreifen, der Autoverkehr Vorrang vor kreuzenden Fußgängern… wieso sonst richtet man einen Zebrastreifen ein?

    1. Ich habe auch nie verstanden, wie man die Stationsstraße als Shared Space erkennen soll. Lediglich der Fußgängerübergang vor dem Löwencenter zeigt die gewollte Unklarheit, die man von einem Shared Space erwarten würde (siehe bspw. https://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space#Umsetzung_in_St%C3%A4dten). Ansonsten gibt es Bordsteine, die klar die Straße vom Bürgersteig abgrenzen, sogar Absperrketten, einen Zebrastreifen – alles Dinge, die nicht in einen Shared Space gehören.

  16. Der “sogenannte” “shared space” wird nirgendwo so genannt. Wie soll der (Stadtfremde) Verkehrsteilnehmer das verstehen? Es gibt keinen Hinweis/Schild, das die Rechte bzw. Pflichten der Verkehrsteilnehmer zeigt. Warum wird nicht einfach ein Zebrastreifen eingerichtet? Dann wüsste jeder bescheid.
    5 Km/h kann ich mit Standgas im ersten Gang recht gut erreichen. Aber Fahrbahnschäden kann ich fast keine erkennen. Auf der Paffrather Straße oben vor der Rampe aber sehr wohl! Da müssten aber viele 5-Kmh-Zonen in GL
    eingerichtet werden

    1. Hallo Thomas, ich denke auch, die Paffrather Straße muss vom Kreisverkehr an der Reuterstraße bis in die Innenstadt mit einem Tempolimit von 5 KmH belegt werden. Die Straße in dem Bereich hat Fahrbahnschäden, sie ist dort in einem schlechteren Zustand als jeder Wald- und Feldweg. An der Stationsstraße habe ich jedoch bisher noch keine Schäden festgestellt, jedoch wurde die Ampelführung am Ende der Rampe scheinbar verändert. So stockt der Verkehr bis zum Kreisel und teilweise sogar bis nach Gronau. Es hinterläßt bei mir den Eindruck, dass man es den Autofahrern vermiesen will den Bereich zu befahren.

  17. Alle müssen Ihr Tempo drosseln aber es sind a) die Busse die die Fahrbahn am stärksten Strapazieren und b) die nicht bis zu Ampelanlage durchgezogene Instandsetzung nach dem Wegsacken der Fahrbahn. Ich fahre die Straße jeden Tag und neben dem “Mienenfeld” vom Kreisverkehr Reuterstraße bis zur Ampelanlage hat sich im weiteren Verlauf schnell wieder eine Senke gebildet und die Busse “wippen” dort und verschlimmern den Zustand.

  18. Hätte besser eine Firma die Strassenschilder verkauft gegründet. Der Renner ist dass Model “Achtung Strassenschaeden” und “30” ist in Bergisch Gladbach auch sehr beliebt.

    1. Die Vermietung von Bauzäunen gehört da auch noch unbedingt ins Portfolio. Einmal aufstellen und man hat ohne weitere Arbeit sichere Einkünfte über viele Jahre.

  19. Tempo 5? Ernsthaft? Das ist doch nur noch Realsatire. Schon wieder wird in Bergisch Gladbach ideologische Verkehrspolitik durch die Hintertür betrieben. Der zuständige Beigeordnete weiß genau, dass er für eine vorübergehende Tempobeschränkung keinen politischen Beschluss benötigt – und schafft damit Fakten, bevor überhaupt eine politische Debatte stattfindet. Wer Verkehrspolitik so macht, umgeht den demokratischen Diskurs. Die Bürger haben Anspruch auf nachvollziehbare, verhältnismäßige und transparent begründete Maßnahmen – nicht auf immer neue verkehrspolitische Experimente.