Zuletzt hatte die Stadt auf der oberen Hauptstraße Markierungen angebracht, um die Sicherheit im Radverkehr zu verbessern

Der neue ADFC-Fahrradklima-Test ist gestartet. Radfahrerinnen und Radfahrer auch aus Bergisch Gladbach sind eingeladen, bei einer Online-Umfrage das Sicherheitsgefühl, die Breite der Radwege und die Erreichbarkeit der Ziele mit dem Rad zu bewerten. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr das Miteinander im Verkehr.  Die Ergebnisse sollen helfen, das Angebot für den Radverkehr zu verbessern.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des ADFC-Kreisverbands

„Der Charme des ADFC-Fahrradklima-Tests ist, dass er direkt bei den Nutzerinnen und Nutzern nachfragt. Fast eine Viertelmillion Menschen haben beim letzten Mal an der Umfrage bundesweit teilgenommen. Dadurch gilt der Fahrradklima-Test als der wichtigste Zufriedenheitsindex der Radfahrenden im ganzen Land. Machen Sie mit – und helfen Sie, Bergisch Gladbach noch fahrradfreundlicher zu machen,“ sagt Bernhard Werheid, der Vositzende des ADFC-RheinBerg-OberBerg.

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Jetzt abstimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2024

Vom 1. September bis 30. November 2024 läuft die Umfrage auf www.fkt.adfc.de. Das Beantworten der 27 Fragen dauert nur rund zehn Minuten. Wer mag, kann sich im Anschluss für einen Newsletter anmelden, um über die Ergebnisse informiert zu werden. Die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden in sechs Größenklassen werden im Frühjahr 2025 im Bundesverkehrsministerium in Berlin ausgezeichnet. Wird Bergisch Gladbach dabei sein?

Schwerpunktthema: Das Miteinander im Verkehr

Neben den Basisfragen gibt es beim ADFC-Fahrradklima-Test 2024 Zusatzfragen zum Miteinander im Verkehr. Hier geht es etwa darum, wie Radfahrende das Verhalten von anderen Verkehrsteilnehmenden bewerten, ob es rücksichtsvoll zugeht und ausreichend Überholabstand eingehalten wird.

Der Fahrradclub ADFC führt den Test alle zwei Jahre durch – in diesem Jahr zum elften Mal. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2024 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans.  

Über den ADFC: Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 230.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Die ADFC-Ortsgruppe Bergisch Gladbach setzt sich insbesondere für mehr Fahrradstraßen, bessere Radpendlerrouten und ein gutes Miteinander im Verkehr ein.

Der ADFC ist ein Verband von RadlerInnen, die das Ziel verfolgen, den Verkehr fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu gestalten. Neben seinem Engagement für eine umweltbewusste und damit nachhaltige Mobilität berät der ADFC in allen Fragen rund ums Fahrrad. Eine Vielzahl von geführten Radtouren lässt...

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  1. Diese ewige Diskussion über die Fehlverhalten von Fahrradfahrenden, lässt sich doch schnell und klar aufklären…
    Wie..?, wenn der Verkehrsdienst der Polizei BgL entsprechende Schwerpkt. Kontrollen innerhalb von 8 Wo. durchführen würde. Veröffentlichen und somit Klärung, deutlich, welche OWiG begangen wurden, darstellen und gut. Diese Zahlen wären neutral und aussagekräftig. Das wäre ein Ansatz hier mal Fakten darzustellen!

    1. Eine entsprechend umfangreiche Kontrolle wurde im März durchgeführt. Nicht repräsentativ aber auch ein Indiz. Sollte man Wiederholen. Auch gern an anderen neuralgischen Punkten in der Stadt.

      “Großkontrolle der Polizei nahm Rad- und Autofahrer ins Visier
      Sind die Radler auf dem Radweg auf der falschen Seite unterwegs? Sind ihre Zweiräder verkehrssicher? Und halten Autofahrer beim Überholen von Radlern genug Abstand?

      Zahlreiche Autofahrer überholten Radler, obwohl das verboten war
      Und doch hatten die Bereitschaftspolizisten einiges zu tun, um Verkehrssünder auf zwei Rädern ebenso wie solche auf vier Reifen zu stoppen. „Die meisten sind einsichtig“, so ein Polizeibeamter, nachdem er mit einem Kollegen erneut einen Autofahrer gestoppt hatte, der eine Radlerin in der engen Einbahnstraße überholt hatte.”

      https://www.ksta.de/region/rhein-berg/bergisch-gladbach/bergisch-gladbach-terrorbefuerchtung-entpuppt-sich-als-verkehrskontrolle-753791

    2. Diese ewige Diskussion ist auch nicht zielführend, da unterschiedlichen Gruppen von Verkehrsteilnehmern jeweils einheitliche Verhaltensweisen unterstellt werden müssten. Ist es nicht vielmehr so, dass der Autofahrer auch mal mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß unterwegs ist oder Radfahrer und Fußgänger auch mal mit dem Auto?
      Ohne irgendwelchen Untersuchungen und Aufklärungsversuchen vorgreifen zu wollen, vermute ich, dass Menschen, die sich mit einem Auto, bei Benutzung des Fahrrades oder aber auch zu Fuß daneben benehmen, sich nicht anders verhalten würden, wenn sie das Verkehrsmittel wechseln.

  2. Bergisch Gladbach ist so fahrradfreundlich, dass sogar die Trauerweiden sich auf sie herabstürzen. Immerhin gibt kaum eine deutsche Stadt weniger für den Radverkehr aus als die unsrige, vielleicht schafft man es diesmal ja auf den letzten Platz und nicht wie in der Vergangenheit meist auf nur den vorletzten..

  3. Es wäre schön, wenn ich nicht ständig Autofahrer, trotz Verbots, leichtsinnig / gleichgültig mit dem Handy/Smartphone in der Hand, im Straßenverkehr sehen würde. Die sind unaufmerksam, blinken auch nicht beim Abbiegen.
    Man schätzt, dass “Ablenkung bei etwa jedem dritten Unfall und jedem zehnten Verkehrsunfall mit Verletzten die Unfallursache ist. Dabei ist die Dunkelziffer entsprechend hoch, weil die meisten Verstöße gar nicht erst auffallen”

  4. Wäre schön wenn nicht immer wieder Radfahrer trotz vorhandenem Radwegen zwischen den Autos fahren .
    Dann auch noch Kopfhörer an und nichts hören .
    Toll was Radfahrer alles dürfen.

    1. Wenn die Radwege benutzungspflichtig sind, müssen sie benutzt werden, sonst nicht. Es hängt also alles von den blauen Schildern ab.

      1. Erst wurden die Straßen verengt, um beidseitig Radwege anzulegen. Trotzdem werden sie von Radfahrern nicht genutzt und jetzt fahren sie meist auf der Straße. Das macht die Situation für alle immer unübersichtlicher und vor allem für Radfahrer auch gefährlicher. Ich bin der Meinung, wo Radwege vorhanden sind müssen sie auch genutzt werden. Und wenn diese in schlechtem Zustand sind, muss man das ändern.

      2. Wenn Radwege breit und sicher sind, werden sie auch genutzt. Das ist aber in unserer Stadt fast nirgendwo der Fall, vielmehr sind die wenigen vorhandenen ‚Radwege‘ schmal und wegen zahlreicher Einfahrten etc. gefährlich – ergo geringe Akzeptanz.
        Merke: Infrastruktur formt den Verkehr.

      3. @Wilhelm Lurz: Welcher Meinung Sie sind, ändert nichts an der Rechtslage. Danach dürfen Radwege nur dann als benutzungspflichtig ausgewiesen werden, wenn die Gefährdung auf der jeweiligen Straße überdurchschnittlich hoch ist.

        Die Fahrradfahrer aus dem Weg zu schaffen, damit die Knatteristen schöner Gas geben können, ist nun mal kein Rechtsgrund für eine Benutzungspflicht. Und auch wenn Autofahrer mit Fleiß keine Rücksicht nehmen, begründet das keine Benutzungspflicht. Das entspricht auch dem sogenannten Rechtsbewährungsprinzip: „Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen.“

        Gefährlicher wird es für Radfahrer nur dann, wenn andere Verkehrsteilnehmer es an der nötigen Rücksicht fehlen lassen. Wer sich als Autofahrer von der Situation überfordert fühlt, nicht ausreichend sicher beim Führen seines Fahrzeugs oder aus anderen Gründen nicht in der Lage ist, Rücksicht zu nehmen, der sollte einfach vom Gas gehen oder den Führerschein abgeben.

        Ganz nebenbei: „Die Straße“ ist die Gesamtheit all ihrer Bestandteile, dazu gehören auch Rad- und Gehwege. Das, wo vorwiegend Kfz unterwegs sind und was die Autofahrer als ihren ureigenen Besitz ansehen, nennt man Fahrbahn. Und die ist nicht ausschließlich dem Kraftverkehr gewidmet (wäre sie das, hieße sie sie „Kraftfahrstraße“ oder „Autobahn“).

      4. @Drucker: Wenn Radfahrer sich halbwegs an die Verkehrsregeln halten würden, wäre ja schon viel gewonnen. Ich kenne die Rechtslage aber was nützte es dem Radler, wenn auf dem Grabstein steht „Er war im Recht“ Ich benutze, wenn vorhanden, immer Radwege. An Grundstückseinfahrten sollte man aufmerksam und bremsbereit sein, denn sonst könnte das wehtun. Aber Kampfradler sind ja nach dem Motto unterwegs „wer bremst verliert“
        Als Zweiradfahrer, egal ob Motorrad oder Fahrrad, sollte man immer mit der Blödheit anderer rechnen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit unversehrt zu bleiben.

      5. @Wilhelm Lurz:
        Umso wichtiger wäre eine gute, intuitiv zu nutzende, fehlerverzeihende Fahrradinfrastruktur.
        An jeder Kreuzung oder auch an sonstigen Stellen muss ich, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, schauen:
        – geht der Radweg auf der anderen Seite der Kreuzung weiter?
        – welche Ampel gilt für mich?
        – muss ich oder darf ich das Hochbord nutzen oder die Fahrbahn?
        -muss ich womöglich die Seite wechseln, weil der Radweg plötzlich auf der anderen Seite weiter geführt wird?
        -wenn der Radweg endet: wie komme ich sicher auf die Fahrbahn?
        – Sehen mich die Autofahrer?
        – halten sie Abstand?
        – Wie kann ich ausweichen, wenn der Radweg versperrt ist durch parkende Autos, Mülltonnen oder Baustelle?
        – Wo ist die Umleitung für die Baustelle – besonders für Ortsunkundige?

        Das alles sind Probleme, die Autofahrer selten haben.

        Natürlich fahre ich vorausschauend und rücksichtsvoll und ich halte mich auch selbstverständlich an die Regeln.

        Dennoch würde ich mir wünschen, dass ich mit den Rad als gleichwertige Verkehrsteilnehmerin betrachtet werde. Ich fahre nicht zu meinen Vergnügen in meiner Freizeit, sondern ich erledige meinen kompletten Alltag mit dem Rad.
        Ich bin es leid als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse behandelt zu werden, der sich auf engem Raum mit den Fußgängern quetschen darf – Hauptsache Autos haben Platz und freie Fahrt.

      6. @Wilhelm Lurz: Das ist „victim blaming“ erster Güte. Und es beschreibt die immanente Drohung des Kraftfahrzeugführers, dass sich Fahrradfahrer aus dem Weg zu halten hätten, oder sonst …

        Übrigens wäre noch mehr gewonnen, wenn Autofahrer sich halbwegs an die Verkehrsregeln halten würden.

  5. Es ist mir ein Rätsel, wie wir als Gesellschaft überhaupt darüber nachdenken können, Radinfrastruktur zu bauen. Haben wir denn den Verstand verloren? Jeder Quadratmeter, der für Fahrradwege verschwendet wird, könnte doch viel sinnvoller genutzt werden, zum Beispiel für gigantische Denkmäler, die unsere tapferen Autofahrer ehren – die wahren Helden des Asphalts!

    Was passiert mit unseren Straßen, wenn plötzlich überall Fahrräder herumschwirren wie unkontrollierbare Insekten? Schon der Gedanke daran verursacht mir Kopfschmerzen. Autos, die majestätischen Könige der Straße, werden in die Ecke gedrängt, gezwungen, Platz für diese leisen, bedrohlichen Zweiräder zu machen. Wollen wir wirklich, dass unsere geliebten SUVs durch Fahrradspuren eingeengt werden? Ich sage: Nein!

    Und was ist mit der Umwelt? Haben Sie mal daran gedacht, wie viel CO2 durch den Bau dieser Fahrradwege freigesetzt wird? Schon allein der Gedanke an all den Beton, der in die Erde gegossen werden müsste, lässt den Planeten vor Entsetzen erbeben! Und wer kümmert sich eigentlich um all die arbeitslosen Reifenproduzenten, wenn jeder plötzlich Fahrrad fährt?

    Ganz zu schweigen von der kulturellen Katastrophe! Wollen wir wirklich eine Gesellschaft, in der Menschen in hautengen, bunten Lycra-Anzügen herumfahren, als wäre das normal? Das ist doch ein Angriff auf den guten Geschmack und die Würde des öffentlichen Raumes! Radfahren ist nichts weiter als eine Modetorheit, die genauso schnell wieder verschwinden wird, wie sie gekommen ist – und dann haben wir diese unsinnigen, leeren Fahrradwege, die niemand benutzt, aber die teuer gepflegt werden müssen!

    Also, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lasst uns gemeinsam aufstehen gegen diese irrwitzigen Pläne! Die Straßen gehören den Autos, so wie es die Natur vorgesehen hat! Fahrräder? Die gehören in die Garage, und dort sollten sie auch bleiben!

  6. Als leidenschaftliche Radfahrer meiden wir Bergisch Gladbach. Wenn mit dem Rad durch Bergisch Gladbach, dann nur mit den Rädern auf der Anhängerkupplung für den Transport in fahrradfreundliche Gebiete rund um Bergisch Gladbach.

    Z.B. Ruhrgebiet. Auf ca 1.200 km Bahntrassen, Kanalradwegen, Fahrradstrassen, das ist Genussradeln pur. Oder die wunderbare Natur rund um Bergisch Gladbach

    Aber Bergisch Gladbach ?

    Wer’s braucht.

    Das kann nichts geben. Alleine durch die beengte Lage, die Bebauung. Wenn man da PKW, Fahrräder, Fussgänger zusammenquetscht. Das mag vor Jahren noch gegangen sein. Aber in der heutigen Ellenbogengesellschaft, wo Rücksichtnahme ein Fremdwort ist. Das gibt nix mehr.

    1. Gerade der geringe vorhandene Platz spricht fürs Fahrrad. Autos verbrauchen etwa 10x soviel Fläche, ob fahrend oder stehend. Effiziente Nutzung des (naturgemäß begrenzten) innerstädtischen Raums sollte eigentlich selbstverständlich sein… stattdessen wird weiterhin dem KFZ-Verkehr überall Vorrang gegeben.

      1. Herr/ Frau/Divers U.Kleinert
        Alleine an Ihren Beiträgen ist doch schon zu erkennen wie einseitig sie denken.
        Es gibt nicht nur Radfahrer. Es gibt auch noch Fußgänger, behinderte Menschen mit Gehhilfen und Rollatoren, Autofahrer mit PKW die immer größer und schwerer werden.
        Und natürlich auch den Radfahrer, der erst mal meint die Welt drehe sich nur um ihn.
        Womit ich wieder bei der Ellenbogen Gesellschaft mit der äußerst geringen Bereitschaft zur Rücksichtnahme bin.
        Es geht nur Miteinander
        Und nicht nur um “Ich der Radfahrer”
        Zuletzt durfte ich wieder eine Horde jüngerer Männer auf Rennrädern bewundern, die bei Eikamp Oberborsbacher Str auf dem schönen Panoramaweg brüllend von hinten kommend eine Tochter mit Ihrer Mutter am Rollator zum “Platz machen ihr blöden…. ” aufforderten.
        Man könnte auch bremsen, kurz klingeln und sich höflich bedanken.
        So mache ich es. Bin auch gerne mit dem Rad unterwegs.
        Wenn hier ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet klappt es vielleicht auch im Miteinander in Bergisch Gladbach

      2. Kein Widerspruch. Ich habe auf Ihren Kommentar geantwortet – es war nicht mein Anspruch, in vier Zeilen sämtliche Facetten des Themas ‚innerstädtischer Verkehr‘ zu beleuchten.

  7. Ich werde nicht müde anzuprangern, dass der “adfc” nie die Verkehrsregelnübertreter auf Drahteselseite wenigsten mal anmahnt, ihr oft rowdyhaften Fahrverhalten aufzugeben. Radfahrer vor den bösen Autos zu schpützen, ist verdiensrvoller, weil es da manches Mal um Tote oder Schwerverletzte geht. Die Gefahr allerdings, die von wild gewordenen Fahrradtätern bei verbotenem Überqueren eines beschilderten Fußgängerüberwegs, Überfahren roter Ampeln, Rasen in Fußgängerzonen und auf Bürgersteigen und vieles andere mehr ausgeht, scheint dem “adfc” schnurz zu sein.