Per Videokonferenz hat Christian Lindner (FDP) am BürgerClub teilgenommen und die letzten vier Jahre Revue passieren lassen. In den Fragen der Leser:innen ging es u.a. um die Altersversorgung, um die Besteuerung von Kapitalerträgen, um Bildungsgerechtigkeit. Und um Lindners These, dass Klimaschutz und soziale Fragen hinter der Aufgabe zurückstehen müssten, die Wirtschaft in Schwung zu bringen.

Für eine Wahlprognose sei es noch zu früh, sagte der Bundesvorsitzende der FDP und Direktkandidat im Rheinisch-Bergischen Kreis. Doch sei er zuversichtlich, dass die FDP weiterhin gestalten werde. Die demokratische Mitte müsse das Vertrauen der Menschen jetzt durch gute Politik zurück gewinnen – sonst sei der liberale Charakter unserer Demokratie bei der Wahl 2029 gefährdet.

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Lindner hat das Gespräch aus dem Auto heraus geführt, auf der Fahrt zwischen Wahlkampfauftritten in Osnabrück und Hannover. Daher ist die Bildqualität relativ dürftig, wir bitten um Entschuldigung.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. In der politischen Landschaft gibt es immer wieder Spannungen zwischen den Parteien, und die Frage, wer eine Gefahr für die Demokratie darstellt, wird oft von der jeweiligen Perspektive des Betrachters beeinflusst.

    Wenn man den Bruch der Ampelregierung durch die FDP und Christian Lindner als schädlich für die politische Stabilität und das Vertrauen in die Demokratie ansieht, könnte man durchaus argumentieren, dass der verantwortliche politische Akteur Herr Lindner hier Schaden für den “liberalen Charakter” anrichtet.

    Besonders in Zeiten, in denen politische Entscheidungen immer tiefere Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, könnte ein solcher Bruch als destabilisieren wahrgenommen werden.

    Gleichzeitig stellt sich aber auch die Frage, ob nicht gerade eine Partei wie die FDP, die angeblich auf liberale Prinzipien setzt, bei ihren Entscheidungen mehr Wert auf persönliche Interessen ihrer Anhänger legt, um für diese eine Reichen-Lobby zu sein. Die demokratische Antwort auf solche politischen Spannungen ist am Ende jedoch die Wahlurne, und gerade eine lebendige Demokratie lebt von der Vielfalt der Meinungen und der Möglichkeit, kontroverse Diskussionen zu führen.

    Für mich ist es schon länger klar, denn die FDP und ihre Kandidaten sind eine Gefahr für unsere “liberale Demokratie”.

  2. Wen möchte Lindner durch seine verbalen Blendgranaten eigentlich noch beeindrucken? Bei aller Objektivität, ich kann ihn einfach nicht ernst nehmen…
    Die Umverteilung von unten nach oben, Steuergeschenke an die Wohlhabenden, Rückschritt in den so wichtigen Klimathemen… “der liberale Charakter unserer Demokratie” also, das hat irgendwie schon etwas witziges, wenn es nicht so ernst wäre. Die Zukunft für 80 Millionen Menschen (mit)zu gestalten braucht Fähigkeit, Zuverlässigkeit und Würde. Das finde ich in Lindners Ausführungen nicht im Ansatz…

  3. Für mich klangen die Aussagen Lindners so, als ob er weiterhin der Meinung ist, wir sollten mehr Musk wagen und daher auch dessen Wahlempfehlung folgen.

    Angeblich ein höheres Sicherheitsgefühl durch mehr Polizeistaat, Abbau von Umweltschutzauflagen und Sozialstaat, sind ja auch ein Kernargumente der Blaubraunen, da braucht es kein Ocker dafür und kann gleich das Original wählen.