An den Otto-Hahn-Schulen gärtnern die Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Foto: Anne Molls

Das Gymnasium und die Realschule des Otto-Hahn-Schulzentrums haben sich gemeinsam für den Nachhaltigkeitspreis der Kreissparkasse Köln beworben. Und mit ihrem Schul-Garten den zweiten Platz gewonnen. Für das Preisgeld haben die Schüler:innen schon konkret Pläne.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Otto-Hahn-Schulen

Die Otto-Hahn-Schulen haben beim Publikumspreis des Nachhaltigkeitspreis-Wettbewerbs der Kreissparkasse Köln einen beeindruckenden Erfolg erzielt. Nach einem spannenden Wettbewerb, bei dem es darum ging, möglichst viele Stimmen zu sammeln, konnten die Schulen den zweiten Platz im Rheinisch-Bergischen Kreis erreichen. Dieser Erfolg zeigt das große Engagement der Schulgemeinschaft für den Klimaschutz und nachhaltiges Handeln.

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Der Wettbewerb wurde von der Kreissparkasse Köln ausgeschrieben und richtete sich an gemeinnützige Vereine und Betriebe im Aktionsgebiet, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Ziel war es, Projekte zu fördern, die CO2 einsparen oder nachhaltige Verhaltensstrategien vermitteln. Unter anderem standen Bildungsprojekte im Fokus, die Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten eines nachhaltigen Lebensstils näherbringen.

Die Otto-Hahn-Schulen hatten sich mit ihrer Schulgarten-AG beworben, einem Projekt, bei dem Kinder und Jugendliche von Gymnasium und Realschule gemeinsam gärtnern, Erholungszeit im Garten verbringen und sich für den Umweltschutz engagieren. Durch die breite Unterstützung der Schulgemeinschaft und die zahlreichen Stimmen aus der Schülerschaft, von Eltern und Lehrkräften konnte der zweite Platz im Kreis erreicht werden.

Neue Beete für Obst, Gemüse, Kräuter und Weizen

Das Preisgeld, das im Rahmen des Wettbewerbs vergeben wurde, kommt der Erweiterung des bestehenden Schulgartengeländes um sechzig Quadratmeter zugute. Diese Erweiterung wurde bereits vom Verein Aktive Mittagspause OHS e.V. vorfinanziert. Mit der zusätzlichen Fläche entstehen nun acht Beete mit mehr Licht, auf denen verschiedene Obst- und Gemüsesorten, Kräuter sowie Weizen angebaut werden, aber auch – je nach Wunsch von Schülerinnen und Schülern der Differenzierungskurse – Forschungsprojekte zum Thema Pflanzenanbau gestartet werden können.

Damit wird das Arbeiten im Schulgarten nicht nur nachhaltiger, sondern bietet den Schülerinnen und Schülern auch vielfältigere praktische Möglichkeiten, den Anbau von Lebensmitteln auf verschiedenste Art zu erproben, biologische Zusammenhänge und Kreisläufe zu untersuchen und zu beeinflussen und dabei nachhaltiges Handeln aktiv umzusetzen.

Die Erweiterung des Gartengeländes ist ein wichtiger Schritt in Richtung Umweltbildung und nachhaltiger Schulentwicklung. Sie ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, direkt vor Ort Erfahrungen im Anbau und in der Pflege von Pflanzen zu sammeln, und fördert das Bewusstsein für die Bedeutung von regionaler und umweltgerechter Ernährung.

Die Otto-Hahn-Schulen sind stolz auf diesen Erfolg und sehen ihn als Bestätigung ihres Engagements für den Klimaschutz. Sie möchten auch in Zukunft Projekte fördern, die das Bewusstsein für Nachhaltigkeit stärken und die Schülerinnen und Schüler aktiv in den Umweltschutz einbinden.

Text: Anne Molls

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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