Ausprobieren, Entdecken und Mitmachen lautete das Motto: Fünf Tage machte der „TouchTomorrow-Truck“ Halt am Otto-Hahn-Gymnasium in Bensberg. Schüler:innen erlebten Naturwissenschaften und Technik zum Anfassen und erhielten praxisnahe Einblicke in Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Robotik.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Otto-Hahn-Gymnasiums

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Auf dem Schulhof des OHG stand vom 5. bis zum 10. September ein riesiger Truck, der schon durch seine Präsenz Spannung in den Schulalltag brachte. Arne Molis, Naturwissenschaftler am Otto-Hahn-Gymnasium, organisierte den Besuch des TouchTomorrow Trucks, der von den Schüler:innen der EF, die Chemie- und Physikkurse besuchen, sowie allen 10. Klassen und einem Diff-Kurs erkundet werden konnte.

TouchTomorrow ist eine zukunftsweisende Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Schüler:innen für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern. Der unmittelbare Zugang zu interessanten MINT-Inhalten ermöglicht es den Lehrenden, das Engagement der Schüler:innen zu fördern und ihnen praxisnahe Erfahrungen zu bieten, die über das traditionelle Klassenzimmer hinausgehen.

Zentrale Zukunftsthemen

Der mobile TouchTomorrow Truck präsentiert auf über 100 m² eine interaktive Lernlandschaft mit acht thematischen Stationen, die sich mit zentralen Zukunftsthemen auseinandersetzen. Hierzu zählen:

1. Mobilität der Zukunft – Erkundung nachhaltiger Verkehrslösungen.
2. Gedankensteuerung – Technologien zur Umsetzung von Gedanken in Aktionen.
3. Plastik aus Holz – Nachhaltige Alternativen zur Plastikproduktion.
4. Fashion meets Hightech – Verknüpfung von Mode mit innovativen Technologien.
5. Precision Farming – Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft durch moderne Technik.
6. Menschliche Maschinen – Interaktion von Mensch und Maschine.
7. Virtual Reality Learning – Nutzung von Virtual Reality zur Verbesserung des Lernens.
8. Industrie 4.0 – Digitale Transformation in der industriellen Fertigung.

Der Besuch wurde von vier erfahrenen Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, den sogenannten MINT Coaches, moderiert. Sie begrüßten die Kurse und teilten die Schüler:innen in Kleingruppen auf.

Diese arbeiteten rotierend an den verschiedenen Stationen und kamen zum Abschluss zu einer Plenumsbesprechung zusammen, um ihre Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen. Außerdem war stets eine Lehrperson des OHG anwesend.

Eine innovative Ergänzung des Programms ist das individuelle Speichermedium, der Ikosaeder, auf dem die Schüler:innen Inhalte abspeichern konnten. Dieses Medium nahmen sie mit nach Hause und erhalten nun über einen integrierten Code Zugriff auf die TouchTomorrow-App, die nachhaltige Angebote bereitstellt.

Die Schüler:innen nahmen das Angebot sehr gerne an, hatten Spaß, waren aber zum Teil enttäuscht, weil ihnen die 180 Minuten im Truck zu kurz waren und sie nicht alle Stationen durchlaufen konnten. Dabei war der Truck schon sechs Stunden am Vormittag im Einsatz und einmal im Nachmittagsbereich.

Vielleicht ergibt sich bei der großen Nachfrage noch einmal die Chance, der Zukunft auf diese interessante Weise näher zu kommen.

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