Das Außenbecken des Kombibads. Foto: Bädergesellschaft GL

Zum Start der Saison bildeten sich vor der Kasse des Kombibads bei gutem Wetter noch sehr lange Schlangen. Doch jetzt gibt es eine entscheidende Verbesserung: Die Tickets können in einem neuen Webshop online gebucht werden. Die Karten können zwar erst am Tag der Gültigkeit gekauft werden – aber dann kommt man an der Schlange vorbei schnell ins kühle Nass.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH

Die Schwimmbäder in Bergisch Gladbach investieren weiter in die Zukunft und stärken ihren Kundenservice durch ein neues Kassensystem im Kombibad Paffrath und im Freibad Milchborntal. Neben der schnellen EC-Kartenzahlung in allen Bädern startet mit dem neuen Webshop nun ein weiteres wesentliches Serviceangebot. 

Seit Donnerstag können Badegäste ihr Eintrittsticket vorab online kaufen und genießen so schnellen Zugang zu den Bädern. Mit wenigen Klicks lässt sich das passende Onlineticket auswählen und einkaufen. In den Schwimmbädern selbst erfolgt der Eintritt durch das Scannen der Tickets an den Zutrittsterminals. 

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„Besonders an den heißen Tagen möchten wir niemanden länger wie notwendig warten lassen. Mit einem Onlineticket können unsere Badegäste zukünftig das Warten an der Kasse umgehen und genießen so einen zügigen Eintritt in unsere Bäder“ freut sich Prokurist Nico van der Lucht. 

Das neue Kassensystem ist in den vergangenen Wochen sukzessive während des laufenden Betriebes installiert worden. „Wir freuen uns sehr, dass die Umstellung weitestgehend ohne größere Einschränkungen oder Probleme stattgefunden hat. Die ersten Kunden nehmen den neuen Service sehr positiv wahr“, so van der Lucht weiter. 

Eine weitere Neuerung ist die Einführung von chipbasierten Vorteilskarten. Sie ersetzen die bekannten Mehrfachkarten aus Papier. Die neuen Karten können variabel mit einem individuellen Geldbetrag aufgeladen und anschließend frei genutzt werden. Ab einem Aufladebetrag von 50,00 Euro gewähren die Bäder 10 % Ermäßigung beim Kauf von regulären Tagestickets. 

Der neue Webshop ist ebenso wie alle weiteren Informationen über die Webseite der Bäderbetriebsgesellschaft unter www.baeder-gl.de erreichbar. 

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Liebe.r Jo je,
    schreiben Sie öffentlich, lassen Sie sich nicht unsichtbar machen.
    eine BäderbetriebsGESELLSCHAFT Bergisch Gladbach darf durchaus an ALLE Menschen unserer Gesellschaft denken, ganz von alleine, Tickets online für alle Menschen und Preisstufen anbieten – ich finde gar keine Preisangaben (außerhalb des webshop) für schwerbehinderte Menschen, wohl jedoch, dass deren Begleitpersonen kostenfrei sind, wenn im Merkausweis entsprechender Hinweis.
    https://www.baeder-gl.de/impressum.aspx
    Herrn Nico van der Lucht (Geschäftsführer) dann noch zusätzlich anschreiben oder anrufen ist ja völlig ok,

    E-Mail: info@baeder-gl.de
    Die Wahrscheinlichkeit, diesen persönlich zu erreichen dürfte gering einzustufen sein
    und gelingt Ihnen dies sind Sie in dem Moment eine.r – erhalten möglicherweise eine Erklärung warum dies leider vergessen werden konnte – laue Luft
    In Wirklichkeit sind Menschen mit ‘behinderten’ beeinträchtigten Einschränkungen, eben nicht unsichtbar! Sollten sich nicht unsichtbar machen lassen. Und nicht akzeptieren wenn sogar eine Meinungsäußerung verwehrt werden will.

    was nicht ok ist, ist wenn Kommentatoren, die offensichtlich (wiedermal) persönlich nicht betroffen sind, dennoch gerne mit allerlei Rat.Schlägen Ihre (einzig zu akzeptierende=?!) Meinung kund tun. Diese Form der Antwort kann sehr leicht diskriminierend und abwertend empfunden werden.

    Sonnenblume — sagt Ihnen was? — diese Symbolik wird in diesem Jahr 10 Jahre.
    bedeutet: unsichtbare “Behinderungen”* — und darauf ist Rücksicht zu nehmen!!
    überall – all.täglich –
    *Beeinträchtigungen
    Was lässt es den nicht beeinträchtigen Menschen so schwer fallen, die Beeinträchtigten -wenigstens- anzunehmen, anzuerkennen, Rücksicht zu nehmen?
    Sollen im Alltag beeinträchtigte Menschen jetzt noch schweigen und nicht mal auf geschehenes Unrecht (öffentlich) hinweisen dürfen?
    Es stellt eine hausgemachte Behinderung dar, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen nicht genauso wie (vermeintlich) normale, gesunde Menschen Karten (online) kaufen können. Diese Menschen wollen – in diesem Fall – auch ‘einfach nur’ ins Schwimmbad, einfach nicht in der Sonne warten, nicht unnötig anstehen müssen. Auf diese online Karten Kauf Aktion wird sogar auf der Seite der Bäderbetriebsgesellschaft explizit hingewiesen, diese zu nutzen. Die weiteren Schwierigkeiten, der Anreise, des Umziehens, der Nutzung, Wege, etc. kommt doch on top ohnehin noch dazu.

    Danke für den Hinweis Jo je! – so wissen es viele!

    PS es gibt /gab in dieser Stadt Veranstaltungen zum Thema: Sonnenblume _ wurde nur leider kaum wahrgenommen, verstanden

    Warum Sichtbarkeit so wichtig ist

    Fehlende Sichtbarkeit bedeutet oft fehlendes Verständnis. Die Sonnenblume gibt ein stilles Signal, ohne dass lange Erklärungen nötig sind. Sie erinnert uns alle daran, geduldiger und respektvoller miteinander umzugehen.

    Was die Sonnenblume bewirken soll

    Die Sonnenblume steht für Offenheit, Wärme und Sichtbarkeit. Sie soll Bewusstsein schaffen und für ein respektvolles Miteinander werben.

    Die Sonnenblume als Zeichen der Sichtbarkeit

    Nicht jede Behinderung ist auf den ersten Blick erkennbar. Menschen mit unsichtbaren Behinderungen stoßen deshalb oft auf Unverständnis oder Vorurteile im Alltag. Ein Symbol soll hier Abhilfe schaffen: die Sonnenblume.

    gelebte Inklusion

    einfach mal aushalten, dass andere eine andere Meinung haben – andere Erlebnisse prägend sind, so empfunden werden (können)

    Dankeschön!

    1. Ich glaube, da haben Sie vor lauter gutem Willen etwas ganz gewaltig in den falschen Hals bekommen. Die zuständigen Stellen direkt anzusprechen, ist etwas völlig anderes, als sich unsichtbar zu machen. Im Gegenteil: So stellt man sich genau in deren Blickfeld und kann sein Recht auf Teilhabe einfordern. Und das genau gegenüber der richtigen Instanz, denn wer soll sonst etwas daran ändern?

      Wenn von da nichts oder bloß heiße Luft zurückkommt, dann kann man aus einer viel stärkeren Position an die Öffentlichkeit treten: Als jemand, der selbst aktiv geworden ist und dessen Argumente den Entscheidern offensichtlich gleichgültig waren – daran lässt sich anknüpfen und aus einer rechtlich und moralisch stärkeren Position heraus handeln. Einen Missstand bloß zu beklagen und ihn ansonsten hinzunehmen, bringt dagegen nicht das Geringste.

      Man sollte auch nicht vergessen, dass zahlreiche Benachteiligungen und Zurücksetzungen nicht aus bösem Willen geschen, sondern aus Gedankenlosigkeit, fehlendem Weitblick oder schlichter Dummheit. Oft braucht es einen Anstoß von außen, um die eigene Perspektive zu weiten.

    2. Viele Worte, wenig Substanz,
      vermutlich hat das ganze einfach nur technische Gründe und am Ende kommt dank der Einführung auch ein Mensch mit Behinderung schneller ins Schwimmbad, wenn die Schlange einfach kürzer wird.

      Das ein Jo je direkt die Diskriminierungskeule rausholt, bevor ein Herr van der Lucht überhaupt die Chance hat, dies zu erklären, spricht nicht wirklich für Ihn.

      Und am Ende, die Zentral-Telefonnummer hier nun zum Bashing freizugeben, die arme Dame/Herr am Empfang kann am wenigsten für den Zustand.

  2. Wieder werden behinderte diskriminiert!!! Online gibt es keine Option zum Kauf eines Behindertenausweises Tickets noch dessen Begleitung! Wieder müssen diese in Schlangen anstehen und haben keine Option im Vorfeld ein Ticket zu erhalten. So schade aber leider ist man es gewohnt

    1. Schreiben Sie doch einfach mal an die Betriebsgesellschaft und fragen nach einer Lösung für diese Situation. Das kann mehr bringen, als gleich öffentlich ein großes Fass aufzumachen.

    2. Hallo Jo je, ich erkenne die Diskriminierung der schwerbehinderten Person nicht. Sie zahlt doch den gleichen Eintrittspreis wie eine nichtbehinderte Person. Wenn der Eintrittspreis höher wäre, dann bestände eine Diskriminierung. (Da eine Begleitperson bei entsprechender Voraussetzung freien Eintritt erhält, sehe ich kein Problem mit der Preisgestaltung. Der Schwerbehinderte, der eine Begleitung benötigt kann die begleitende Person ohne Zusatzkosten mit ins Schwimmbad nehmen.)

  3. Eine schöne Entwicklung. Aber warum kann man online nur mit Paypal bezahlen? Was ist mit Kreditkarte, Google Pay,…?

  4. Vorteilskarten können online nicht genutzt werden, richtig? Das ist natürlich ein Fehler im System. Auch wenn der Webshop insgesamt ein Durchbruch ist.

    1. Alles gut und Schön, nur das Menschen mit einem Schwerbehindertenausweises mit Begleitperson den Service nicht nutzen können.

      1. für unsere besser wisser schlaumeier aburteiler
        Diese Nachricht von IK ist
        Ein Jahr alt, jung,
        — und hat sie zu Veränderungen geführt..wurde jmd aufmerksam —

        Inklusion ist ein Menschenrecht.
        Und kein “nice-to-have”!

      2. Da haben Sie doch jetzt selbst den Beweis erbracht, dass ein Satz in einer Kommentarspalte keine Wirkung zeigt. Fahren Sie einfach mal Ihren Empörungslevel runter.