Caroline Bosbach. Foto: Thomas Merkenich

Im Deutschen Bundestag arbeitet Caroline Bosbach nun seit gut 100 Tagen. Sie ist unter anderem in den Ausschüssen für Landwirtschaft, Innenpolitik und nachhaltige Entwicklung aktiv und setzt sich besonders für Mittelstandsthemen sowie die Terrorismusbekämpfung ein. Hier zieht sie eine erste Bilanz.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Büros von Caroline Bosbach, MdB

Seit 100 Tagen ist Caroline Bosbach Mitglied des Deutschen Bundestages. Ihre klare Haltung findet nicht nur bei den Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis besonderen Anklang. „Ich freue mich sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger so intensiv den direkten Austausch suchen“, so Bosbach. So waren alle Bürgersprechstunden zügig ausgebucht. Ein Thema, das die Wähler besonders beschäftigt, ist ein mögliches AFD-Verbotsverfahren. Caroline Bosbach lehnt ein solches klar ab.

Im Zentrum der vergangenen Wochen stand in Berlin die Bildung der Ausschüsse, der „Maschinenräume des Parlaments“. Caroline Bosbach ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. In der letzten Zeit ist hier unter anderem der gesetzliche Mindestlohn für Saisonarbeiter ein zentrales Diskussionsthema gewesen.

Ebenso ist Bosbach, die noch bis November diesen Jahres Bundesvorsitzende des Jungen Wirtschaftsrats der CDU ist, zur stellvertretenden Vorsitzenden des Parlamentskreis Mittelstand gewählt worden.

Hierüber freut sie sich besonders: Der PKM ist die größte soziologische Gruppe innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Hier stehen besonders die Interessen des Mittelstands, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Mittelpunkt.

Im Innenausschuss, dem sie als stellvertretendes Mitglied angehört, übernimmt Caroline Bosbach nun die Funktion der Berichterstatterin für islamistischen Terrorismus, Ausländerterrorismus und -extremismus sowie europäische und internationale Terrorismusbekämpfung.

Caroline Bosbach: „Das sind Themen, die uns leider in den nächsten Jahren weiterhin beschäftigen werden. Ich habe mir sehr gewünscht, mich im Rahmen meiner parlamentarischen Arbeit im Innenausschuss explizit für diesen Bereich einsetzen zu können.“

Auch dem Beirat für nachhaltige Entwicklung wird Caroline Bosbach von nun an angehören. Ihre erste Rede im Deutschen Bundestag steht noch bevor. „Diese wird, wie die Konstituierung des Deutschen Bundestags am 25. März, ein besonderer Moment sein, dem ich mit Freude entgegensehe“, so Bosbach.

In der 20. Legislaturperiode haben vier Bundestagsabgeordnete den Rheinisch-Bergischen Kreis in Berlin vertreten: nun ist sie alleinige Abgeordnete und vertritt als erste weibliche Abgeordnete, die der Kreis je hatte, rund 287 000 Menschen. Von den 208 Unionsabgeordneten im Deutschen Bundestag sind nur 48 Abgeordnete Frauen.

Caroline Bosbach: „Damit möchte ich für andere junge Frauen auch ein Vorbild sein.“ Ihr Fazit: „Die ersten Wochen waren kein Sprint, sondern eher ein Marathon mit jeder Menge Überraschungsetappen. Die herausfordernde und bürgernahe Arbeit erfüllt mich mit viel Freude. Allerdings freue ich mich auch auf die sitzungsfreie Sommerzeit, in der ich noch mehr Wahlkreistermine wahrnehmen kann – und mir vielleicht auch eine kleine Wohnung in Berlin suchen werde.“

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