Sabine Merschjohann, Geschäftsführerin, stellt das neue Gebäude „An der Wallburg“ vor. Fotos: RBS

Das inklusive Mehrgenerationen-Gebäude der RBS in Refrath hatte hohen Besuch – und nutzte die Gelegenheit, das Projekt für bezahlbaren und sozialen Wohnraum der anderen Art noch einmal ausführlich der Öffentlichkeit vorzustellen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS)

Ein besonderer Tag für die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mbH (RBS): Am Mittwoch empfängt die RBS im Rahmen der WohneNRW-Tage Staatssekretär Daniel Sieveke am Wohnprojekt „An der Wallburg“ in Refrath. Gemeinsam mit Akteuren aus Politik und Wohnungswirtschaft macht sich der Staatssekretär vor Ort ein Bild davon, wie in Refrath bezahlbarer und sozialer Wohnraum zur gelebten Realität wird. 

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Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wohnen ist soziale Daseinsvorsorge. Diesen Anspruch hat die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft mit dem Mehrgenerationenhaus ‚An der Wallburg‘ in Bergisch Gladbach eindrucksvoll eingelöst. Ausgehend von einer Elterninitiative ist hier ein Mehrgenerationenwohnhaus als inklusives Wohnprojekt entstanden.“

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In Refrath wird die Vision vom Gemeinschaftlichen Wohnen gelebt

Aus dem Wunsch einiger Bergisch Gladbacher Familien, für ihre behinderten Kinder eine dauerhafte Wohnmöglichkeit in Gemeinschaft zu schaffen, ist ein Neubauprojekt mit Leuchtturm-Wirkung geworden: Gemeinsam mit der RBS realisierten die Wohnfreu(n)de Refrath das erste Mehrgenerationenhaus der Stadt. Inklusion wird an diesem besonderen Ort tagtäglich gelebt.

Sieveke weiter: „Das Mehrgenerationenhaus beweist, wie Inklusion, Familienleben und Nachbarschaft zusammengehen. Dank 3,8 Millionen Euro Förderung aus der öffentlichen Wohnraumförderung entstanden hier 30 barrierefreie Wohnungen sowie 9 Appartements für gemeinschaftliches Wohnen. Das Projekt zeigt: Bezahlbarer Wohnraum stärkt Zusammenhalt und öffnet Türen für ein inklusives Miteinander.“ 

Staatssekretär Daniel Sieveke

Nachhaltig wohnen. Gemeinsam leben. 

Die RBS zeigt am Refrather Beispiel, wie gelungene Nachbarschaft entstehen kann: Gemeinschaftsräume, vielfältige Begegnungsmöglichkeiten und das bewusste Miteinander stärken den sozialen Zusammenhalt – ein Ansatz, der Solidarität im Alltag spürbar werden lässt. Unterstützt wird dies durch einen nachhaltigen Gebäudestandard, unter anderem mit moderner Wärmepumpentechnik und Photovoltaikanlage. 

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Wo Arbeit Sinn macht: RBS realisiert Mehrgenerationen-Wohnen der Wohnfreu(n)de

Alle Generationen unter einem Dach, die sich gegenseitig unterstützen – das ist eine Idealvorstellung. Doch das Wohnprojekt „An der Wallburg“ nähert sich diesem Ideal an. Es wird vom Verein Wohnfreu(n)de Refrath getragen und wurde in Kooperation mit der Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft (RBS) umgesetzt. (Bezahlter Beitrag)

Insgesamt hat die RBS knapp 11 Millionen Euro in das Projekt investiert. Dabei sind 30 Wohnungen und 9 Appartements entstanden, davon wurden neun Wohnungen und die Appartements mit Landesmitteln öffentlich gefördert. Besonders hervorzuheben ist, dass insgesamt drei der Wohnungen rollstuhlgerecht gestaltet wurden, um einen barrierefreien Lebensraum für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sicherzustellen. 

Bezahlbares Wohnen dank Engagement und Förderung 

Soziales Verantwortungsbewusstsein und bezahlbarer Wohnraum sind für die RBS untrennbar – das Wohnprojekt ermöglicht dank öffentlicher Förderung Mietpreise ab 7,25 Euro pro Quadratmeter. Damit schafft die RBS Wohnangebote, die die Vielfalt und Bedürfnisse der Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis abbilden. Gleichzeitig leisten die nachhaltige Bauweise und die langfristige Bewirtschaftung einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Klima. 

Mit dem Besuch des Staatssekretärs unterstreicht die RBS ihre Rolle als Impulsgeber für modernes, inklusives Wohnen im Kreis und darüber hinaus. Das Projekt „An der Wallburg“ steht exemplarisch für neue Wege im Wohnungsbau – und für die Bereitschaft, die Herausforderungen von Finanzierung und gesellschaftlichem Wandel gemeinsam mit Politik und Partnern aktiv anzugehen. 

Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH mit dem vorrangigen Ziel, breite Schichten der Bevölkerung im Rheinisch-Bergischen Kreis mit sozial verantwortbarem, ökologisch ausgerichtetem und sicherem Wohnraum zu versorgen.

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  1. Die frei finanzierten Wohnungen kosten 13,50 € kalt pro qm. Bezahlbarer Wohnraum? Wirklich? Da ist viel Eigenlob dabei.
    Das Projekt finde ich trotzdem gut.