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Haus & Grund warnt vor Enteignungen

Der Haus & Grund Rhein-Berg e.V. reagiert mit Sorge auf eine Forderung der Partei „Die Linke“. Die hatte im Wahlkampf gefordert, Wohnhäuser, die länger als sechs Monate leerstehen, zu enteignen. Das nimmt der Hausbesitzer-Verein auch zum Anlass, den neuen Stadtrat davor zu warnen, die bestehende Wohnraumschutzsatzung zu verschärfen.

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Auf Areal von Ford Lüttgen soll ein kleines Wohnquartier entstehen

Vor vier Jahren hatte das Traditionsunternehmen Lüttgen geschlossen, nun wird klar, wie das weitläufige Gelände an der Odenthaler Straße künftig aussehen soll: Die Lücke entlang der Straße wird durch ein Wohngebäude geschlossen, dahinter werden weitere sieben Mehrfamilienhäuser gebaut. Mit einem städtebaulichen Vertrag will die Stadt sicherstellen, dass das Projekt den eigenen optischen, sozialen und ökologischen Standards entspricht.

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Grüne und SPD schlagen Wohngebiet am Lerbacher Weg vor

32 Flächen waren 2018 im neuen Flächennutzungsplan identifiziert worden, die sich für Wohnungsbau eignen würden, 18 davon wurden der Priorität 1 zugeordnet. Doch trotz Wohnungsnot und Mangel an Flächen für den Schulbau sind davon bislang keine angepackt worden. Das wollen Grüne und SPD jetzt ändern – und nehmen eine Wiese am Ostrand von Heidkamp in den Fokus. Bis zu 100 Wohnungen sind dort möglich – die Stadt plädiert jedoch für eine Schule.

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Der Traum vom nachhaltigen Leben in Gemeinschaft wird in Herkenrath real

Auf einem Grundstück der Kirche in Herkenrath soll ein besonderer Neubau entstehen: Eine Genossenschaft von Familien und Alleinstehenden verwirklicht ihren Traum vom zukunftsfähigen Wohnen. Eine ökologische Bauweise und gemeinschaftliche Räume verbinden Klimaschutz mit sozialem Miteinander. Die Regionale fördert das innovative Projekt einer „Christlich-Ökologischen Wohngemeinschaft“.

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FWG will Stadthäuser erhalten und zu Wohnhäusern umbauen

Durch den Umzug der Stadtverwaltung in andere Gebäude werden die Stadthäuser zwischen Gohrsmühle und Konrad-Adenauer-Platz demnächst leerstehen. Anstatt sie abzureißen bringt die FWG einen neuen Vorschlag ein, der den Gebäuden eine neue Funktion gibt, Wohnraum für Auszubildende bereitstellt, eine enge Verbindung zu Zanders aufbaut und die Innenstadt beleben könnte.

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Wissen, was läuft: Der Tag in GL 7.6.2024

Das Wichtigste zum Tag in Bergisch Gladbach: Grünes Licht für Teil 1 des Hetzenegger-Projektes in Herkenrath. Wohnungsbau fällt immer weiter zurück. Neue Debatte über Abriss der Stadthäuser. Kreis führt digitale Auto-Anmeldung ein. Belkaw will Schlossstraße Ende Juni freigeben. Rösrath setzt auf Tempo 30. Alle lokalen Infos zur Europa-Wah. Was Kinder stark macht.

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Aldi beginnt mit Abriss der alten Milchtankstelle

Mit einer kleinen Verzögerung hat Aldi den Neubau seiner neuen Filiale in Heidkamp gestartet. Nachdem der ehemalige Netto-Anbau und das historische Gebäude der Milchtankstelle ausgeräumt wurden sind jetzt die Bagger am Werk. Für den Abriss kalkuliert Aldi Süd mit vier Monaten, die Eröffnung des neuen Discounters ist nach wie vor für Frühjahr 2025 geplant.

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Baufirma übergibt „Kalköfen Carrée“ zur Vermietung

Das vorerst größte Wohnungsbauprojekt in Bergisch Gladbach ist mit einer symbolischen Schlüsselübergabe weitgehend abgeschlossen worden: Auf dem ehemaligen Cox-Gelände am S-Bahnhof wurden innerhalb von gut drei Jahren 168 Wohnungen im neuen „Kalköfen Carrée“ gebaut, der größte Teil davon ist bereits verkauft oder vermietet. Ob ein Hotel das Gelände abrunden wird ist nach wie vor offen.

Veröffentlicht inWirtschaft

Gespaltener Immobilienmarkt

Auch in Bergisch Gladbach ist der Markt für Immobilien im vergangenen Jahr deutlich abgekühlt, das Verkaufsvolumen ging um ein Fünftel zurück. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Trends: Neue Eigentumswohnungen sind noch einmal teurer geworden, ältere Wohnungen und auch Häuser verloren an Wert.

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Neue Szenarien zum Wachstum der Bevölkerung alarmieren die FWG

Die Stadtverwaltung legt dem Planungsausschuss in dieser Woche eine neue Bevölkerungsprognose vor, mit einem Schrumpfungsszenario und drei Wachstumsvarianten. Die zwei Berechnungen mit den höchsten Zuwachsraten beinhalten auch die Nutzung von Arealen, die im Flächennutzungsplan ausgewiesen worden waren. Ein Umstand, der bei der FWG auf Widerstand stößt.

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RBS ist mit 75 Jahren „startklar für die Zukunft“

Die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS) ist in diesem Jahr 75 jähre alt geworden. Fast ein ganzes Menschenleben lang hat sie vielen Generationen in Rhein-Berg ein gutes und vor allem bezahlbares Zuhause gegeben. Das ist kein Grund für das kommunale Wohnungsunternehmen, sich auszuruhen. Die RBS ist „startklar für die Zukunft“ – so lautet das Motto des Jubiläums, das sie gemeinsam mit ihren Mieterinnen und Mietern feiert.

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Baulandbeschluss rechtlich sicher – aber ziemlich vage

Der Stadtrat hatte mit knapper Mehrheit für eine 30-Prozent-Quote für den sozialen Wohnungsbau innerhalb großer Projekte gestimmt – aber gegen das zugrunde liegende Handlungskonzept Wohnen. Dennoch könne die Quote rechtswirksam umgesetzt werden, teilt der Beigeordnete Ragnar Migenda jetzt nach Prüfung der Rechtslage mit. Allerdings stelle sich die Frage, was ein so vage formulierter Beschluss ohne Konzept wert sei.

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Grün-rot setzt 30-Prozent-Quote durch, verliert Handlungskonzept Wohnen

In geheimer Abstimmung hat der Stadtrat beschlossen, dass Investoren künftig bei sehr großen Bauprojekten 30 Prozent der Einheiten für den sozialen Wohnungsbau reservieren müssen. Damit setzen Grüne und SPD mit fremder Hilfe gegen erbitterten Widerstand der CDU und FDP ein zentrales Projekt durch. Der weitreichende Beschluss weist jedoch zwei Geburtsfehler auf.

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Für Regenbecken werden zwei Pappeln in Diepeschrath gefällt

Am Diepeschrather Weg in Paffrath entsteht eine neue kleine Siedlung und damit verbunden auch ein Rückenhaltebecken – zum Schutz des Mutzbachs und um das Regenwasser in ganz Diepeschrath einzufangen. Dafür werden jetzt mehrere Bäume gefällt, darunter auch zwei 40 Meter hohe Pappeln. Um mögliche Fledermausvorkommen zu sichern sind umfangreiche Maßnahmen geplant.

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Kommunal, kurz & knapp: Große Projekte im Planungsausschuss

Der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss hat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr eine Grundsatzentscheidung getroffen und die Weichen für eine Reihe von Großprojekten gestellt, die Bergisch Gladbach in den kommenden Jahren verändern werden. Es geht um Gronau, die komplette Innenstadt, den Deutschen Platz, um Gewerbegebiete und nicht zuletzt um die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann.

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Wissen, was läuft: Der Tag in GL 21.11.2022

Das Wichtigste zum Tag in Bergisch Gladbach: Eine neue Variante für die Altenberger-Dom-Straße. Stadt erläutert hohe Miete für das Stadthaus. Parkplatz-Überbauung in Duckterath wird konkreter. Brand bei Zanders ohne Schadstoffbelastung. Belkaw erläutert Dezemberhilfe. DGB erhält Schulentwicklungspreis. GGS Hebborn gewinnt KiKa-Award. Fromme Wünsche für die Zanders-Tanne.

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Regionalplan: Was es mit Migendas „Handreichungen“ auf sich hat

Bergisch Gladbach benötigt viel mehr Fläche für (bezahlbaren) Wohnraum und die Expansion lokaler Unternehmen. Die Versiegelung weiterer Flächen ist mit Blick auf das Klima aber nicht opportun. Bei der Auflösung dieses Dilemmas gibt es neue Ansätze, aber auch neues Konfliktpotential. Im Mittelpunkt stehen „Handreichungen“ des grünen Beigeordneten Migenda zum Regionalplan, die zunächst nur an Grüne, SPD und FDP gingen.

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