Schon im Sommer ahtten Unterspülungen den Strundeweg zwischen Igeler Mühle und Eulenburg massiv eingeengt. Fotos: Bernd Beckermann / ADFC

Nach den anhaltend starken Regenfälle der letzten Tage hat die Stadt den Strundedamm zwischen der Igeler Mühle und der Eulenburg in Herrenstrunden erneut gesperrt. Es bestand Lebensgefahr.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach 

Die intensiven Niederschläge in dieser Woche haben zu massiven Unterspülungen geführt, sodass der Damm entlang der Strunde zwischen der Igeler Mühle und der Eulenburg in Herrnstrunden an mehreren Stellen eingebrochen ist.

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Damit besteht akute Lebensgefahr für Nutzende. 

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Der Strundeweg ist schon wieder fast dicht

Erst vor einem Jahr hatte die Stadt die auch touristisch wichtige Route entlang der Strunde mit erheblicher Verzögerung repariert. Aber nicht nachhaltig: Erneut gibt es eine Unterspülung, wieder dringt das Springkraut vor. Höchste Zeit, dass Bauhof und Grünflächenamt für Abhilfe sorgen, fordert der ADFC. Er befürchtet, dass diese Radroute aufgegeben wird und sich die Anbindung von Herrenstrunden weiter verschlechtert.

Die Stadt hat daher umgehend reagiert und den betroffenen Abschnitt vorsorglich vollständig gesperrt. Ein Betreten des gesperrten Bereiches ist strengstens untersagt. 

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die Sperrung zu respektieren und als provisorische Umleitung den Trampelpfad parallel zur Kürtener Str. zu nutzen. 

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Nach wie vor ist es mit dem Fahrrad ab ca. Papiermuseum Richtung Herrenstrunde auf der Landstraße teilweise lebensgefährlich zu fahren! Man wird ständig ohne ausreichend Abstand und im Bereich der durchgezogenen Mittellinie überholt.

    Auf dem engen Pfad in der Gegenrichtung zu fahren ist nicht erlaubt, scheint allerdings als überlebenswichtig Strategie die einzige zu sein.

    Auf dieser Strecke der Landstraße ist es lebensgefährlich mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.

    Welche Alternative gibt es zu dieser Stecke?

  2. Ich verstehe zwei Dinge nicht: Warum die Sperrung – nur wegen des abgebildeten kleinen Lochs? Es gibt wesentlich schlechtere Wege/ Pfade im Stadtgebiet, die nicht gesperrt sind und von Fußgängernm wie Radfahrenden selbstverständlich genutzt werden.

    Und warum wird der Weg nicht endlich ordentlich ausgebaut? Die Verbindung nach Herrenstrunden und weiter nach Kürten ist wichtig u.a. für Pendler:innen, die in GL arbeiten – nicht Wenige würden sicher aufs Fahrrad umsteigen, wenn es einen vernünftigen Weg gäbe!

  3. Der Strundetalweg war schon sehr schnell nach der vorherigen langen Sperrung wieder unterspült worden. Scheinbar kann dort keine gute Arbeit geleistet worden sein. Der seit dem provisorisch aufgestellten Bauzaun ist dann vor kurzem auch umgestoßen und erst nach einem Anruf bei der zuständigen Behörde wieder aufgestellt worden. Da ich dort regelmäßig mit meinem Hund spazieren gehe bin ich verärgert über diesen Zustand und wünsche mir , dass es diesmal nicht wieder ein bis zwei Jahre dauert, bis der Weg ordnungsgemäß wieder hergestellt wird. Die vielbefahrene Hauptverkehrsstraße ist keine gute und sichere Ausweichstrecke.

  4. Beim letzten Mal wurde der monatelang gesperrte Weg erst zum Strundetalfest repariert. Das nächste Strundetalfest ist am 6. September 2026, also können wir uns voraussichtlich noch auf 10 Monate Sperrung einrichten.

  5. Erst im August diesen Jahres und schon in 2024 hatte der ADFC Kreisverband auf die katastrophalen Zustände und die zahlreichen Mängel dieser touristischen “Raderlebnisroute” hingewiesen.

    Seit Jahren ist die Strecke zwischen Stadt Bergisch Gladbach über Herrenstrunden bis nach Kürten Spitze für Radfahrende aber auch Fußgänger*innen ein Graus.

    Seit der Zustandsanalyse in der ADFC-Wegeschau 2019 https://in-gl.de/2019/09/12/adfc-stresstest-mit-dem-rad-durch-das-strundetal/ gab es keine einzige positive Veränderung für den Radverkehr im Strundetal.

    Die Herstellung einer sicheren Radverkehrsstruktur im Strundetal muss nun endlich als Prio-1 Projekt gestartet werden.

  6. Sehr bedauerlich: Überall in der Stadt wird gebuddelt und gebaut – hier war monatelang nur ein Bauzaun zu sehen.
    Ob es daran liegt, dass hier keine Autos entlangrauschen?
    “Trampelpfad” ist übrigens die richtige Bezeichnung: Ein ordentlicher Radweg ist mehr als überfällig.

    1. Die Bemühungen und Anfragen nach einem gut nutzbaren Radweg gab es schon vor Jahrzehnten und immer wieder sowohl vom Bürgerverein Herrenstrunden wie auch von Ratsmitgliedern der CDU. Ein Radweg entlang der Straße war aber leider nicht möglich, da die Straße teilweise durch das Naturschutzgebiet führt und dort nichts geteert (oder nachhaltig befestigt) werden darf. Als Alternative wurde im Rahmen der Regionale 2010 der unbeleuchtete Radweg/Fußweg entlang der Strunde gebaut – abseits der Straße. Der “Trampelpfad” entlang der Straße bekam als Mehrzweckweg teilweise eine wassergebundene Decke, die bei stärkerem Regen wegfließt und erneuert werden muss.

      1. „Ein Radweg entlang der Straße war aber leider nicht möglich, da die Straße teilweise durch das Naturschutzgebiet führt und dort nichts geteert (oder nachhaltig befestigt) werden darf.“ verstehe ich nicht : eine Straße war/ist möglich ,aber kein Radweg ?

      2. Ralph Thiel – Die Straße gibt es seit ca. 1850, da gab es noch kein Naturschutzgebiet. Sie wurde gebaut als Handelsweg von Gladbach ins Bergische mit Raststationen für Pferde und Kutschen.