Der zweite Abschnitt der Altenberger-Dom-Straße von der Leverkusener bis zur Schlebuscher Straße wird in diesem Jahr erneuert. Foto: Stadt GL

Die zentrale Verkehrsachse in Schildgen wird nach langen Diskussionen in zwei Abschnitten erneuert und umgebaut. Die Arbeiten im nördlichen Bereich der Altenberger-Dom-Straße zwischen Leverkusener und Schlebuscher Straße sollen am 19. Januar beginnen und bis in den Herbst andauern. In dieser Zeit wird eine Fahrspur gesperrt, der Verkehr in Richtung Odenthal soll über Schlebusch ausweichen – aber auch der Nittumer Weg wird belastet.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Stadt Bergisch Gladbach

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Die Stadt Bergisch Gladbach startet Mitte Januar 2026 mit der umfassenden Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße. Der Baubereich erstreckt sich von der Leverkusener Straße bis zur Schlebuscher Straße und wird im weiteren Verlauf bis „In den Wiesen“ geführt.

Die Arbeiten beginnen voraussichtlich am 19. Januar 2026, witterungsbedingte Verschiebungen sind möglich. Der Abschluss der Maßnahme ist für Herbst 2026 geplant.

Hinweis der Redaktion: Der Umbau des 2. Abschnitts zwischen Leverkusener und Schlebuscher Straße war bereits 2022 beschlossen worden, nach einem Kompromiss zwischen den Interessen des Auto- und Radverkehrs.

Noch deutlich heftiger umstritten war der 1. Abschnitt zwischen Kempener und Leverkusener Straße, der Entwurf war im September 2025 mit den Stimmen von Grünen, SPD, FWG und AfD beschlossen worden. Im aktuellen Straßenbauprogramm der Stadt, das bis Ende 2027 reicht, ist diese Maßnahme nicht enthalten.

Die Deckensanierung der Leverkusener Straße ist für dieses Jahr geplant.

Alle Beiträge zum Thema finden Sie unten.

Ziel der Baumaßnahme ist die grundlegende Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur sowie die Verbesserung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit in dem Abschnitt. Im Rahmen des Projekts sind unter anderem folgende Arbeiten vorgesehen:

  • Fahrbahn: Erneuerung der Asphaltdecke sowie – falls technisch notwendig – des gesamten Straßenaufbaus. Verwendung einer helleren Deckschicht, um weniger Hitzebildung im Sommer zu erzielen
  • Geh- und Radwege: Neubau bzw. Erweiterung mit Pflasterbelägen und einem taktilen Leitsystem für eine höhere Barrierefreiheit und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
  • Parkstreifen: Anpassung und Erneuerung der Beläge einschließlich erforderlicher Tragschichten, Anpassung an moderne straßenbautechnische Anforderungen, auch um sogenannte Dooring-Unfälle zu vermeiden helfen
  • Erweiterung des Straßenbegleitgrüns als Beitrag zur Klimaanpassung

Umleitung durch Leverkusener Straße – und Nittumer Weg

Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Altenberger-Dom-Straße erforderlich. Der Verkehr aus Richtung Odenthal in Richtung Bergisch Gladbach wird weiterhin einspurig geführt. Der Gegenverkehr wird großräumig über das Stadtgebiet Leverkusen umgeleitet. Die entsprechende Beschilderung wird rechtzeitig eingerichtet. Die verkehrenden Busse werden über den Nittumer Weg geführt.

Die ausführende Baufirma informiert die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibenden vor Beginn der einzelnen Bauabschnitte gesondert über konkrete Starttermine, Sperrbereiche und Zufahrtsmöglichkeiten.

Der zweite Abschnitt beginnt an der Einmündung der Straße „In den Wiesen“, geht über die Kreuzung zur Schlebuscher Straße hinauf bis zur Kreuzung zur Leverkusener Straße. Fotos: Stadt GL

Steigerung der Aufenthaltsqualität im Quartier

Der Erste Beigeordneter Ragnar Migenda zeigt sich überzeugt, dass mit der Umsetzung der lange diskutierten Planung nach baulichem Abschluss deutliche Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden und die Ortslage Schildgen einher gehen: „Die Umsetzung der Maßnahme auf dieser überregional wichtigen Straße in Schildgen und Bergisch Gladbach wird helfen, innerörtlich die städtischen Aufenthaltsqualitäten aufzuwerten und eine weitere große Straße unserer Stadt verkehrlich auf ein gutes und modernes Niveau zu bringen. Das freut mich sehr. Ich danke allen Beteiligten in der Bürgerschaft, Politik und Verwaltung, die dazu beigetragen haben.“

Die Stadt bittet um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen. Die Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im Quartier.

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Wird alles schlechter werden danach.
    Ich habe noch keine Strassensanierung erlebt, wo die Strasse/ Strassenführung danach besser war.

      1. Er zieht doch um ins sichere Hessen bzw. Frankfurt. Den Umbau und die Fertigstellung wird er dann aus der Ferne beobachten und kommentieren.
        @ Michael Funcke : Rolf kritisiert alles, weil er es kann. Ironie Ende

    1. Wie wird es denn nach der Sanierung? Sie haben sich ja wahrscheinlich bereits mit den Plänen auseinander gesetzt. Was kritisieren Sie konkret?

      Breite Geh-/Radwege und barrierefreie Einmündungen und Bushaltestellen sowie eine neue sanierte Fahrbahn ohne Schlaglöcher und zusätzliche Straßenbäume sind ja eigentlich eher positiv zu werten.

  2. Wie wird ausgeschlossen, dass sich die morgendliche Verkehrslawiene nicht durch Zehnteg oder Nittumer Weg hindurchzwängt? Ist das Konzept „alles nach Leverkusen schieben“ mit der dortigen Stadtverwaltung abgestimmt? Wir es hier entlastende Maßnahmen in der Verkehrsführung (z.B. Ampeltaktung) geben?

    1. Interessant wäre auch, ob wieder Parkverbote in den betroffenen Straßen eingerichtet werde. Wer mal Sperrungen von der Leverkusener Str. oder Altenberger Dom Str. in letzter Zeit erlebt hat, weiß, wie schön der Verkehr in der Siedlung steht.