Auf der Rückseite führt ein neuer kurzer Weg auf das Gelände der Concordia-Schule. Fotos: Redaktion

Der Zugang von der Altenberger-Dom-Straße zum Concordiaweg und damit zur Grundschule wird von Montag an nun doch für die Bauarbeiten gesperrt. Damit die Schülerinnen und Schüler dennoch gefahrlos zu ihrer Schule laufen können hat die Stadt eine zweite Route eingerichtet.

Der erste Anlauf vor zwei Wochen war am Protest der Schule und der Eltern gescheitert, kurzfristig hatte die Stadtverwaltung den Zugang zum Concordiaweg wieder geöffnet. Nun rückt die Baustelle auf dem süd-östlichen Gehweg der Altenberger-Dom-Straße weiter vor, ab Montag (2.2.) ist dieser Zugang wieder dicht.

In der Zwischenzeit haben die Mobilitätsmanager:innen der Stadt aber einen alternativen Weg eingerichtet, der den Schüler:innen und Schüler einen weiten und gefährlichen Umweg über den Fahner Weg erspart: Wer aus Richtung des Ortszentrums zur Concordia-Schule will, kann ab Montag ein kurzes Stück über die Voiswinkler Straße gehen, biegt dann links in die Sackgasse ein, die zur ehemaligen Druckerei führt – und gelangt über einen kurzen, neu angelegten Weg von hinten auf das Schulgelände.

Aktualisierung: Diese Regelung soll voraussichtlich einige Wochen dauern, teilte die Stadt am Montag auf Nachfrage mit. Details seien aber noch offen, da die Baufirma bislang noch keinen aktualisierten Bauzeiten- und Ablaufplan geliefert habe.

Der Zugang über den Fahner Weg ist nach wie vor offen. Auf einer Karte sind die Routen zur Schule aus allen Himmelsrichtungen eingezeichnet. Dabei verweist die Stadt auch auf das Projekt „Walking Bus“, bei dem sich die Kinder in der Nähe ihrer Wohnorte sammeln und in der Gruppe zur Schule gehen (und der auch als Schulexpress bekannt ist).

Zufahrt nur für Anlieger

Um zu verhindern, dass es in den angrenzenden Stichstraßen der Voiswinkler Straße zu einem erhöhten Hol- und Bringverkehr kommt, weist die Stadt den Bereich vorübergehend als „Anlieger frei“-Bereich aus. Der Concordiaweg kann weiterhin vom Fahner Weg aus genutzt werden. 

Die Stadt, betont, dass es dadurch für die Anwohnenden keine Einschränkungen gibt: Grundstücke seien weiterhin uneingeschränkt erreichbar. Das gelte auch für Besuch, Lieferdienste, Handwerksbetriebe sowie sonstige Gewerbetreibende. Bei Rückfragen steht das städtische Mobilitätsmanagement unter mobilitaet@stadt-gl.de zur Verfügung.

Auf der Altenberger-Dom-Straße war die zunächst geplante Sperrung einer Fahrspur zurückgestellt worden, um zunächst zu klären, wie der Ausweichverkehr aus den anliegenden Wohngebieten herausgehalten werden kann. Zur Zeit wird nur auf dem südlichen Fußweg gearbeitet. Nach dem Start im unteren Bereich bewegt sich die Baustelle jetzt in Richtung der Kreuzung mit der Voiswinkler / Leverkusener Straße.

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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  1. Unserer Stadtverwaltung kann man nur ein “Lob” aussprechen: da wird geplant, man stellt fest, dass es so doch nicht geht, dann wird umgeplant, man richtet dann “walking-bus Haltestellen” ein, den Anliegern hat man mitgeteilt, dass sie tagsüber nicht in ihre Garagen kommen könne, sie sollen sich ggfs. andere Parkplätze suchen, Rollstuhlfahrern empfiehlt man, sich eine elektrische Version zu kaufen, das ist doch was.

    So stellt man sich eine “effiziente Verwaltung” vor. Und das alles, um Fahrradwege zu bauen auf Straßen, wo kaum Radfahrer unterwegs sind, um Fußgängern mehr Komfort zu bieten, wo kaum einer zu Fuß geht. Aber die Hauptsache ist doch, dass man Radwege bekommt. Ein klassischer Sieg der Ideologie über die Realität. Und wer zahlt den ganzen Schlamassel? Wir als Bürger.

    1. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Radwege ermutigen Rad zu fahren, Gehwege ermutigen Fußverkehr. Nur ein kleiner Teil der Schildgener hat einen PKW zur Verfügung, ein großer Teil der Menschen ist ohne PKW unterwegs. Sie werden leider oft übersehen… Und so ist es vernünftig und richtig, bei der Erneuerung der Aldo auf die schwächeren Verkehrteilnehmer Rücksicht zu nehmen und gleichzeitig die aktuellen Vorgaben umzusetzen.

      1. „Radwege ermutigen Rad zu fahren“ – Radwege räumen die Fahrbahnen für Autos frei und machen Radfahrer zu untergeordneten Verkehrsteilnehmern.

        Wenn Sie darin eine Ermutigung erkennen, dann liegt das höchstens daran, dass den Menschen jahrzehntelang eingebläut wurde, wie gefährlich es doch ist, mit dem Rad zu fahren. Zugleich wurde und wird die selbstzufriedene Herrenreiter-Mentalität ebenso wie das Anspruchsdenken hinsichtlich Flächenverbrauch und Umweltzerstörung zahlreicher Autofahrenden achselzuckend zur Kenntnis genommen.

      2. “nur ein kleiner Teil der Schildgener hat einen PKW zur Verfügung….”
        Sorry, aber dann machen Sie mal die Augen auf. Hier in der Siedlung sind in fast jedem Haushalt mehrere Autos vorhanden. Und wenn dann noch “Kinder” da sind, die einen Führerschein haben….
        Aber natürlich kann man zu Fuß gehen oder Radfahren, da bin ich bein Ihnen.:)

      3. @Schildgen, “machen Sie mal die Augen auf. Hier in der Siedlung sind in fast jedem Haushalt mehrere Autos vorhanden”

        Mit Ihrer Aussage/Feststellung treffen Sie den Nagel auf den Kopf.
        -Aber weiter: und wo parken diese “freundlichen”, egoistischen Anlieger überwiegend? Auf der Straße (Fahrbahn)!
        -Und wer bezahlt diese Straßen (Fahrbahnen) bzw. wer hat die bislang bezahlt? Wir alle!
        -Und wer hat das Nachsehen? Kinder, Schüler, Rentner:innen und andere, die (noch) keinen PKW haben sondern mit dem Rad/Rollstuhl fahren müssen oder könnten! Und ich würde mal behaupten, dieser Personenkreis wird von den “Strassenparkern” finanziell ganz schön über den Tisch gezogen (was kostet die Farbe?).
        Und das einige Spezialisten ständig hinausposaunen, dass dieser Personenkreis in Schildgen (oder andernorts) lediglich eine Minderheit darstellt, ist hier einfach irrelevant.
        Diese Frage stellen wir uns ja auch nicht, wenn es um die Anlage oder das Zuparken von Blindenleitwegen geht.

      4. Die politische Ansicht von Ulla kann man teilen oder auch nicht. Ich stelle mir vor diesem Hintergrund die Frage, ob bei der Planung des Umbaus der ADS oder auch im Rahmen der Einrichtung von Radschutzstreifen oder Radfahrstreifen anderorts immer die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer im Vordergrund steht oder aber schlicht die Idee, dass man notgedrungen eine wie auch immer geartete Radfahrinfrastruktur einrichten muss, um den motorisierten Individualverkehr dadurch einzuschränken, dass man bislang vorhandenen (unerwünschten) Parkraum und vor allem auch bislang legale Haltemöglichkeiten mit einer solchen Infrakstruktur beseitigt. Daran schließt sich die weitere Frage an, warum man dies dann nicht einfach offen kommuniziert.

      5. @Elena Durch Fahrrad-Infrastruktur wird oft ‘nicht’ der (fließende) motorisierte Individualverkehr eingeschränkt, eher andersrum.

        Bisher müssen Radfahrer auf der Fahrbahn fahren, langsam pendelnd bergauf oder neben parkenden Autos möglichst außerhalb der Dooring-Zone bergab. Autofahrer dürfen erst bei freier Gegenfahrbahn überholen (nötiger Seitenabstand), was zu einer Verzögerung, insbesondere bergauf führt. Dass viele Autofahrer die Sicherheit der Radfahrer nicht interessiert, führt durch riskante Überholmanöver zu (hilflos ausgesetzter) Gefahr. Man könnte fragen, warum hält die überwiegende Mehrheit an Autofahrer sich nicht an Verkehrsregeln? Daher ist diese Maßnahme dringend nötig!

        Bei Fahrrad-Infrastruktur verhält es sich wie vei einer Kette, das schwächste Glied ist entscheidend. Wenn einzelne Abschnitte für Leute zu gefährlich sind, werden sie auch die anderen Wege nicht fahren “können”! Das ist echte Mobilitätseinschränkung.

      6. Der motorisierte Individualverkehr wird durch diejenigen, die die Straßen zuparken, doch auch behindert, insbesondere auch dann, wenn wegen einer Baustelle auf der einen Straße, der Verkehr temporär auf andere Straßen umgeleitet werden muss. Da kommt dann keiner mehr zügig durch/zur Arbeit.

        Und man/die Stadt mutiert dann notgedrungen zum “Bittsteller”, wenn unsere städtischen Mitarbeiter mittels jeweils zeitaufwendige, teure und mit Engelszungen “Einzelansprachen”, die anscheinend “gebeutelten” Anwohner-Parker bitten muss, nicht auf der Straße zu Parken.

      7. @Elena – wer einen „ideologischen Kampf gegen das Auto“ sehen will, wird so wie Sie und andere schlussfolgern und postuliert von strategischer Parkraumvernichtung. Zahlreichen Argumenten zum Trotz.

        Es handelt sich bei diesen Maßnahmen aber selten um eine bloße „Schikane“ gegen eine bestimmte Verkehrsart, sondern um die Umsetzung geltender technischer Regelwerke und Gesetze. Und das wird auch genau so kommuniziert.

        Es geht um fehlerverzeihende Infrastruktur, den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmender (Fuß- und Radverkehr) und Inklusion durch Barrierefreiheit und Flächengerechtigkeit.

        Planer sind an die Gesetzgebung gebunden, wie die VwV-StVO (Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung), die RASt (Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen), die ERA (Empfehlungen für Radverkehrsanlagen), etc., die bei Sanierungen berücksichtigt werden müssen.

        Während früher die „Leistungsfähigkeit des Kraftfahrzeugverkehrs“ fast alles dominierte, verschieben sich die Prioritäten heute Richtung Umweltverbund (ÖPNV, Rad, Fuß) zur Erreichung der gesetzlichen Klimaziele.

        Fazit: Wer von „Parkraumvernichtung“ spricht, ignoriert oft, dass der öffentliche Raum eine begrenzte Ressource ist, die über Jahrzehnte hinweg einseitig verteilt wurde. Die jetzigen Anpassungen sind eher eine Rückführung in einen gesetzeskonformen Zustand.

    2. Hallo Peter-J. Bisa, in einem kann man Ihnen vielleicht Recht geben. (Ich weiß es nicht, da ich die Kommunikation der Stadt mit den Anwohnern nicht kenne und auch die Baumaßnahmen vor Ort mir nicht bekannt sind.)

      Aber je besser die Bedingungen für Radfahrer sind, umso mehr steigen um vom Auto auf das Rad. Mit den heute vorhandenen Fahrrädern/EBikes ist man schneller von Bergisch Gladbach nach Leverkusen gefahren als mit dem Auto. Ebenso verhält es sich mit der Strecke von Schildgen nach nach Köln.
      Ich habe schon einige Male gehört, dass es den Gesprächspartnern zu gefährlich ist mit dem Fahrrad zu fahren und sie daher das Auto nutzen. Genau diese Menschen können doch mit der verbesserten Fahrradinfrastruktur dazu bewegt werden mit dem Fahrrad zu fahren.

      Und immer dann wenn ich mich in Schildgen aufhalte sehe ich auch viele Fußgänger.

  2. Ich frage mich: was ist unserer Verwaltung eigentlich wichtig? Der Ort und seine Bewohner zumindest nicht. Es wird monatelang mit Privatgrundstücken geplant, Schulweg auf einen Parkplatz gelegt. Eine Schule quasi abgesperrt. Das interessiert alles nicht, Hauptsache ist, dass am Ende rote Farbe auf dem Asphalt ist. Der Rest ergibt sich schon irgendwie. Deutlich über eine halbe Million sind hier schon verpulvert worden. Dass ich für diese Information über 350€ Gebühren zahlen sollte und deshalb, quasi zur Begrüßung unseres neuen Bürgermeisters, die Stadt vor dem Verwaltungsgericht Köln verklagen musste, die Stadt hat den Gebührenbescheid dann wieder zurückgenommen, ist das Sahnehäubchen auf dem Ganzen. Ich bin mittlerweile etwas verärgert.

    1. Was hat jetzt Ihr Kommentar mit der “Erschließung” der Concordia Schule über die Voiswinkler Straße zu tun?

      1. Ich verfolge die Planungen zum Umbau der ABD seit Anfang an und bin über die Arbeit unserer Verwaltung nicht zufrieden. Und die Concordiaschule ist ein weiteres augenfälliges Beispiel

  3. So langsam frage ich mich, ob sich die Baustellenplaner unserer Stadt auch schon einmal die Situation vor Ort genauer angesehen haben.

    Um die der Anwohner im Wohngebiet Nittumer Weg und Zehntweg in ihrer Ruhe und ihren Lebensgewohnheiten nicht zu stören hat man zunächst die Baustelle und den Ablauf des Umbaus der ADS neu geplant. Dies ohne Berücksichtigung der Belange der Schulkinder, denen der Weg zur Grundschule über den Concordiaweg versperrt wurde und künftig versperrt werden wird.

    Dem versucht man jetzt dadurch abzuhelfen, dass man einen kleinen zur Grundschule führenden Schotterweg am Ende einer kleinen Stichstraße der Voiswinkeler Straße eingerichtet hat, so dass die Kinder die Schule über den Fahnerweg und über die Voiswinkeler Straße erreichen können. Soweit so gut.

    Nicht berücksichtigt hat man jedoch, dass man durch den Fahnerweg auch eine Umleitung für den Verkehr eingerichtet hat, der die südlich der ADS gelegenen Wohngebiete aus Richtung Odenthal kommend erreichen will. Dort ist also mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

    Auch die Voiswinkeler Straße ist im Bereich des jetzt eingerichteten Zugangs zur Grundschule seit jeher nicht ungefährlich. Die Straße dient nicht nur zur Anbindung der dortigen Wohngebiete, sondern wird auch von überörtlichem Verkehr genutzt, der über Voiswinkel in Richtung Leverkusen unterwegs ist und umgekehrt. Insbesondere zu den Zeiten, zu welchen der Berufsverkehr unterwegs ist, ist die dortige Situation unübersichtlich, gefährlich und von dem sich in Richtung Voiswinkel zurückstauenden Verkehr geprägt.

    Fahrradfahrer fahren neben dem sich stauenden Verkehr auf dem Gehweg. Sollte die Straße zufällig einmal frei sein, kommt der ein oder andere Autofahrer gerne einmal auf die Idee, mal so richtig aufs Gas zu drücken, um die Ampel an der Kreuzung ADS noch bei grün bzw. gelb zu erwischen. Fußgängerüberwege gibt es auf der Voiswinkeler Straße nicht.

    In eine solche Situation möchte die Stadt jetzt die Schulkinder schicken und glaubt, durch die Ausweisung der Stichstraße als Anliegerstraße dieses Problem in den Griff zu bekommen. Dies halte ich für unverantwortlich.

    Hier ist schon ein etwas größerer Wurf erforderlich, wenn man auf Biegen und Brechen die Ruhe der Anwohner im nördlich der ADS gelegen Wohngebiet wahren möchte.

    Zumindest sollte der jetzt favorisierte Schulweg (Fahner Weg und Voiswinkeler Straße) schon einmal durch ein absolutes Halteverbot vom ruhenden Verkehr freigeräumt werden, damit die Kinder, die nicht von ihren Eltern mit dem Auto in die Schule gefahren werden, zumindest von anderen Auto- und Fahrradfahrern gesehen werden und selbst die Fahrzeugkolonnen auf diesen beiden Straßen erkennen können.

    1. „Fahrradfahrer fahren neben dem sich stauenden Verkehr auf dem Gehweg.“ – Illegales Handeln Einzelner kann man der Stadt nicht anlasten. Polizist hinstellen, Knöllchen kassieren, sein Gehalt finanziert sich von selbst.

      Ansonsten: Wie sieht denn Ihr Gegenvorschlag aus?

      1. Es liegt mir fern, ein Fehlverhalten ordnungswidrig handelnder Personen der Stadt anzulasten. Aber mit einem kleinen Schotterweg und der Markierung der zur Schule führenden verbliebenen Wege auf einer Karte in grün ist die Stadt nach meinem Dafürhalten deutlich zu kurz gesprungen. Es offensichlich und für jeden, der sich auch nur ein bischen die Situation vor Ort oder auch nur auf einer Landkarte angeschaut hat, zu erkennen, dass die Schulkinder auf den Walkingbus-Linien 1, 2, 3, 4, 5 und 6 (also auf 6 von 8 Schulweg-Linien!) keine sichere Möglichkeit haben, die Voiswinkeler Straße oder den Unterscheider Weg (ebenfalls Teil der eingerichteten Umleitung für den Autoverkehr) zu queren. Daher kommt von mir kein “Gegenvorschlag” sondern ein schlichter, konstruktiver Verbesserungsvorschlag:

        – absolutes Halteverbot auf den in der obigen Karte grün markierten Bereichen von Fahner Weg und Voiswinkeler Straße

        -eine Fußgängerbedarfsampel am Unterscheider Weg (Höhe Fahner Weg) und eine weitere an der Voiswinkeler Straße (Höhe der zu benutzenden Stichstraße zur Schule). Die Ampeln könnten ja ebenso wie der Schluweg als Baustellenampel provisorisch eingerichtet werden.

      2. Herr Meuten, ich zitiere Sie “… kommt der ein oder andere Autofahrer gerne einmal auf die Idee, mal so richtig aufs Gas zu drücken, um die Ampel an der Kreuzung ADS noch bei grün bzw. gelb zu erwischen.”
        Und Sie glauben, dass Fußgängerbedarfsampeln die sichere Lösung ist.

        Vermutlich ist es dann mal eher angesagt, dass die Polizei an der Kreuzung Geschwindigkeitsmessungen vornimmt mit Lasergeräten und die Verkehrsteilnehmer gleich aus dem Verkehr herauszieht und Verwarnungs- oder Bußgelder kassiert. (So wird es übrigens an der Schule an der Kempener Straße auch gemacht.) Das Problem besteht übrigens nicht erst seit der Einrichtung der Baustelle sondern schon sehr viel länger und betrifft nicht nur Schulkinder.

      3. Liebe/r Herr oder Frau Nüm, ob man das Problem durch eine Bedarfsampel, eine automatische Ampel, durch Geschwindigkeitskontrollen oder durch was auch immer löst, ist mir völlig egal. Da wird es Fachleute geben, die eine sachgerechte Lösung entwickeln können. Hauptsache sollte doch sein, das Problem in den Griff zu bekommen.

      4. Hallo Herr Meuten, aber Sie haben doch die Bedarfsampeln als konstruktiven Verbesserungsvorschlag aufgeführt. ?!
        Was denn nun, wollen Sie etwas vorschlagen oder wollen Sie es Fachleuten überlassen sachgerechte Lösungen zu erarbeiten?

      5. Herr Anno Nüm, der hier eingebrachte Verbesserungsvorschlag von Herrn Meuten, hier wohl als Kombination zu verstehen:

        – absolutes Halteverbot auf den in der obigen Karte grün markierten Bereichen von Fahner Weg und Voiswinkeler Straße

        -eine Fußgängerbedarfsampel am Unterscheider Weg (Höhe Fahner Weg) und eine weitere an der Voiswinkeler Straße (Höhe der zu benutzenden Stichstraße zur Schule). Die Ampeln könnten ja ebenso wie der Schluweg als Baustellenampel provisorisch eingerichtet werden.”

        Scheint mir eine sehr gute/sehr wohl überlegte Lösung zu sein zumindest 1.000 Male besser als Ihr Vorschlag –>”mal eher angesagt, dass die Polizei …)

        Aber sogar wenn es um einen Appell der Eltern an die Stadt geht, die Verkehrssicherheit ihrer Kinder zu verbessern, hat die “Auto-Anwohnerbequemlichkeit” für Sie, Herr AnnoNüm, offensichtlich auch immer “Prio eins”.

        Und wer das, wie Sie (zugestellte Sichtachsen, fehlende Querungsmöglichkeiten) als Problem zumindest erkannt hat und dass das schon immer/länger auch an anderen Stellen existiert, sollte man es auch endlich mal angehen anstatt es als naturgegeben hinzunehmen, bevor es noch weiter ausufert.

      6. Hallo Ulla, wenn Sie meine Kommentare der letzten Jahre verfolgt hätten, wäre Ihnen sicherlich aufgefallen, dass ich sehr viel mehr für den Radfahrer als für den Autofahrer spreche. Ich wünsche mir Geschwindigkeitsbegrenzungen, bessere Sicherheitsbedingenung für die Radfahrer, usw.
        In meinem Kommentar habe ich mich im übrigen nicht gegen die Maßnahmen von Herrn Meuten ausgesprochen sondern nur darauf hingewiesen, dass er in dem einen Kommentar die Autofahrer benennt die vor der Ampel nochmal eben Gas geben (und somit dann die Fußgänger gefährden), auf der anderen Seite jedoch zusätzliche Ampeln fordert. Ich habe weder etwas gegen Park- und Halteverbote noch etwas gegen zusätzliche Ampelanlagen.

      7. “aufgefallen, dass ich sehr viel mehr für den Radfahrer als für den Autofahrer spreche” Nein, ist mir nicht sonderlich aufgefallen.
        Aber darum geht es Herrn Leuten ja auch nicht.
        Ich habe seinen Vorschlag/seine Bitte oder Sorge so verstanden, dass er, um für die Schulkinder dort mehr Sicherheit zu schaffen, für freie Sichtachsen auf die Kinder (betr. den ruhenden Verkehr) und sichere Überwege bzw. querungsmöglichkeiten (wie diese auch immer aussehen) für unbedingt erforderlich hält.
        Es kann doch nicht sein, dass Eltern und Kinder um Maßnahmen für sicherere Schulwege “betteln” müssen.