Bei der NRW-Landtagswahl am 25. April 2027 tritt die SPD Rheinisch Bergischer Kreis mit zwei Frauen an: Der Kreisvorstand hat Tülay Durdu einstimmig für den Wahlkreis 21 (Bergisch Gladbach und Rösrath) sowie Heike Lehmann aus Wermelskirchen für den Wahlkreis 22 vorgeschlagen.

Wir veröffentlichen eine Beitrag der SPD Rhein-Berg

Der Kreisvorstand der SPD Rheinisch-Bergischer Kreis hat Tülay Durdu (MdL) für den Wahlkreis 21 (Bergisch Gladbach und Rösrath) sowie Heike Lehmann aus Wermelskirchen für den Wahlkreis 22 (Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath, Wermelskirchen) als Kandidatinnen für die Landtagswahl 2027 nominiert.

Tülay Durdu. Foto: Stella Weber

Mit beiden Kandidatinnen setzt die SPD Rhein-Berg auf erfahrene und engagierte Stimmen für starke Kommunen und gute Lebensbedingungen im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Tülay Durdu steht im Landtag insbesondere für Bildung, kommunale Entwicklung und Sport. Auch vor Ort ist sie fest verankert – als Mitglied des Kreistags und als zweite stellvertretende Bürgermeisterin in Rösrath.

Mit Blick auf die Lage im Rheinisch-Bergischen Kreis betont sie die zentrale Bedeutung einer guten Finanzierung der Kommunen:

„Gute Schulen, funktionierende Infrastruktur und verlässliche soziale Angebote gibt es nur mit handlungsfähigen Städten und Gemeinden. Dafür werde ich mich weiter mit Nachdruck einsetzen.“

Heike Lehmann. Foto: Leon Gruss

Heike Lehmann ist ebenfalls kommunalpolitisch tief verwurzelt – als Mitglied des Kreistags und des Wermelskirchener Stadtrats. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Pflege, soziale Teilhabe, Arbeitsmarkt, Bildungsgerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. 

Sie erklärt: „Wer Pflege braucht oder Angehörige unterstützt, muss sich auf gute Rahmenbedingungen verlassen können. Das ist eine Frage von Würde und sozialer Gerechtigkeit. Wir brauchen mehr Ausbildungsplätze, faire Einstiegsgehälter und weniger Befristungen. Und wir müssen ehrlich über Künstliche Intelligenz reden. KI wird Jobs verändern. Aber sie darf Menschen nicht überflüssig machen. Bildung ist der Schlüssel. Aber noch immer hängt in Deutschland zu oft vom Elternhaus ab, welche Chancen Kinder bekommen. Das darf nicht sein. Es muss gelten: Talent statt Herkunft entscheidet.“

Beide Kandidatinnen betonen: „Gemeinsam wollen wir den Rheinisch-Bergischen Kreis mit einer starken sozialdemokratischen Stimme im Landtag vertreten und konkret etwas für die Menschen verbessern.“

Die endgültige Wahl der Kandidatinnen erfolgt auf den Wahlkreisdelegiertenkonferenzen:

  • Für den Wahlkreis 22 am 14. April in Wermelskirchen,
  • für den Wahlkreis 21 am 16. April in Bergisch Gladbach.

Mit der Nominierung geht die SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis geschlossen in die Vorbereitung der Landtagswahl 2027.

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  1. „ zentrale Bedeutung einer guten Finanzierung der Kommunen“ – was heißt das? Steuer- und Gebührenerhöhungen?

    1. Wenn Sie Ihre Frage gleich selbst mit der schlechtestmöglichen Vermutung beantworten, dann legt das den Schluss nahe, dass es Ihnen nicht um die Frage ging, sondern allein darum, eine Unterstellung loszuwerden, also Stimmung zu machen.

    2. Vielleicht eher, mit dafür zu sorgen, dass das Land den Kommunen die Gelder zur Verfügung stellt, die sie benötigen, um die Aufgaben zu erledigen, die die Länder den Kommunen aufdrücken?