Schon im Sommer ahtten Unterspülungen den Strundeweg zwischen Igeler Mühle und Eulenburg massiv eingeengt. Fotos: Bernd Beckermann / ADFC

Die Fraktionen von Grünen und SPD sprechen sich dafür aus, den Erhalt und die Sanierung des Mühlendamms im Strundetal sorgfältig zu prüfen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag von SPD und Grünen

Aus Sicht der Fraktionen von Grünen und SPD darf die dauerhafte Verlegung des Wander- und Radwegs nicht vorschnell zur einzigen Option gemacht werden. Stattdessen müsse zunächst ernsthaft untersucht werden, ob der Mühlendamm technisch gesichert und der bestehende Weg erhalten werden kann.

„Der Mühlendamm ist seit langer Zeit beschädigt, und genau deshalb dürfen wir uns nicht mit einer schnellen Verlagerung zufriedengeben“, erklärt Collin Eschbach, umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion. „Es braucht jetzt eine belastbare Prüfung, wie der Damm saniert und der Weg dauerhaft gesichert werden kann.“

Auch die SPD-Fraktion betont die Bedeutung einer Lösung, die Sicherheit, Naherholung und den Erhalt der bestehenden Wegeverbindung zusammenbringt. „Der Weg im Strundetal ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil der Freizeit- und Alltagsmobilität. Die Strunde bildet einen Teil der Bergisch Gladbacher Identität, deshalb müssen wir die Sanierung des Mühlendamms ernsthaft prüfen und uns nicht mit einer dauerhaften Verlegung zufriedengeben“, sagt Volker Schiek für die SPD-Fraktion.

Beide Fraktionen halten es für notwendig, die vorhandenen baulichen Schäden nicht nur zu verwalten, sondern die Ursachen zu beseitigen. Wiederkehrende Provisorien seien keine nachhaltige Antwort auf die anhaltenden Einbrüche und Absackungen. Eine Machbarkeitsprüfung für Erhalt und Sanierung könne zeigen, ob eine dauerhaft sichere Lösung am bisherigen Standort möglich ist.

„Wir wollen keine Symbolpolitik, sondern eine verlässliche Entscheidung für die Zukunft des Strundetals“, so Eschbach weiter. „Dazu gehört, die Sanierung des Mühlendamms offen und gründlich zu prüfen.“

Volker Schiek ergänzt: „Wenn eine Sanierung machbar ist, dann sollte sie auch die erste Option sein. Der Erhalt des Weges wäre für viele Bürgerinnen und Bürger die bessere Lösung.“

Die Fraktionen von Grünen und SPD wollen sich im zuständigen Ausschuss dafür einsetzen, dass die Prüfung einer Sanierung des Mühlendamms mit der nötigen Sorgfalt und Priorität erfolgt.

Hier werden gemeinsame Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen und der SPD in Bergisch Gladbach veröffentlicht.

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  1. Wenn RheinBerg für den Naherholungstourismus attraktiv bleiben will, gehört der Erhalt insbesonders dieser Art von Wegen an Bachläufen zu den Basisaufgaben. Sich immer nur wünschen, dass Wirtschaft (auch Tourismus ist Wirtschaft!) funktioniert, jedoch nur Billiglösungen anbietet, hat das System nicht verstanden.
    MfG Dieter Richter, Bergisch Gladbach

  2. Die einzige Option für den Rad- und Fußverkehr halbwegs sicher durchs Strundetal zukommen und die Stadt verweist auf einen Trampelpfade!? Den touristischen Hintergrund noch gar nicht beleuchtet.

    Ich bin irritiert und tatsächlich ohne jedes Verständnis dafür.

    Dieser Antrag sollte hoffentlich auch bei den anderen Fraktionen auf Zustimmung treffen.

  3. Bitte seien sie in dieser Sache hartnäckig! Der Weg über den Mühlendamm ist wirklich wichtig und viel genutzt. Der Weg entlang der Landstraße, selbst wenn er etwas ausgebaut werden sollte, hat mit Abstand nicht dieselbe Qualität. Dort brettert der Verkehr mit 100 Sachen unmittelbar neben einem vorbei. Mit Erholung oder auch nur Sicherheit hat das nichts zu tun.