Foto: tonart

„Viva la musica“ lautete das Motto musikbegeisterter Sängerinnen und Sänger, die im Jahr 2001 den Chor tonart gründeten. Das Ziel war damals und ist es heute immer noch, unter professioneller Leitung anspruchsvolle Chorliteratur einzustudieren und aufzuführen. Zum Jubiläumskonzert wird Händel gesungen.  

Die ersten Schritte waren dabei gar nicht so einfach – es dauerte einige Jahre, bis aus einer Gruppe musikliebender Menschen dank deren Ehrgeiz und Begeisterung und vor allem dank der engagierten und ambitionierten Chorleiter:innen ein Chor entstand, der sich an die großen Werke heranwagen konnte und den homogenen Chorklang entwickelte, für den tonart heute bekannt ist.

 Das 25-jährige Bestehen feiert tonart mit einem Festkonzert:

 Georg Friedrich Händel: 
Das Alexanderfest oder Die Macht der Musik 

Chor tonart 
Solisten: Sumi Kittelberger (Sopran), Lothar Blum (Tenor), Jonathan Paulsen (Bass)
Orchester: Barockensemble Harmonie Universelle 
Leitung: Matthias Bartsch 

20.06.2026, 18 Uhr, St. Joseph, Heidkamp 
21.06.2026, 17 Uhr, St. Antonius Abbas, Herkenrath 

Das opulente Werk ist mit großem Chor, einem hervorragenden Barockorchester und drei auf die Musikepoche spezialisierten Solist:innen für Liebhaber des Barock ein Leckerbissen. 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. 

Im Jahr 2008 wurde der Chor in den Verband Deutscher KonzertChöre aufgenommen. In diesem Jahr trat er auch dem Stadtverband Musik e.V. in Bergisch Gladbach bei.

Von Beginn an hat sich tonart musikalische Vielfalt auf die Fahne geschrieben. Die Konzertprojekte, die der Chor bisher erarbeitete, umfassen sämtliche Epochen der Musik von der Renaissance bis zu Neuer Musik. Neben den großen Orchesterwerken enthält das Repertoire auch zahlreiche A-capella-Stücke verschiedenster Stilistik. 

Dabei werden auch gerne mal Experimente gewagt: Wer zum Beispiel das Wandelkonzert des Stadtverbandes Musik im Bergischen Löwen vor ein paar Jahren besucht hat, erinnert sich vielleicht an den tonart-Auftritt, bei dem die „Fuge aus der Geografie“ von Ernst Toch in eine „Bergische Fuge à la tonart“ umgedichtet wurde, die vom Publikum begeistert umjubelt wurde.

Ein anderes, besonderes Highlight des Chores war die Aufführung von „The Armed Man – A Mass for Peace“ von Karl Jenkins: Nach zwei vollbesetzten Konzerten im September 2024 wurde der Chor für ein Gedenkkonzert zum 3. Jahrestag des Ukraine-Krieges von der Gemeinde Moitzfeld engagiert, dieses Werk nochmals aufzuführen. Die Kirche St. Joseph in Moitzfeld drohte schier aus allen Nähten zu platzen. Dieses Konzert war für alle Beteiligten ein ganz besonderes Erlebnis.

Diese Konzerterlebnisse und die ungebrochene Freude am gemeinsamen Musizieren wie die Begeisterung für vielstimmige Chormusik halten den Chor immer offen für Neues und bereit, sich auf Unbekanntes einzulassen.

tonart ist seit der Gründung immer weiter gewachsen, dabei singen viele der Gründungsmitglieder heute noch im Chor. Der Chor ist dankbar und stolz darauf, die Corona-Pandemie als Gemeinschaft auch ohne Präsenzproben überstanden zu haben, ja sogar noch in der Pandemie gewachsen zu sein.

Ebenso ist das Publikum stetig gewachsen, man kann von einem treuen Stamm-Publikum sprechen.

Was noch als Besonderheit zu erwähnen wäre, ist die Tatsache, dass tonart grundsätzlich keine Eintrittskarten für die Konzerte verkauft, sondern das Publikum um Spenden bittet – auch bei großen Orchesterwerken. Dies beruht auf der schon wenige Jahre nach der Gründung getroffenen Entscheidung des Chores, dass Musik für alle erlebbar sein sollte – auch Konzerte auf hohem Niveau – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Zuhörenden. 

Der Chor freut sich nun auf den ersten Konzertblock im Jubiläumsjahr am 20/21.06.2026 und lädt dazu herzlich ein.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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