Zehn Kinder aus ukrainischen und kurdischen Familien erlebten beim Ferienprojekt des Sozialen Netzwerks Bensberg eine abwechslungsreiche Woche mit gemeinsamen Aktivitäten und besonderen Begegnungen mit Tieren. Ermöglicht wurde die Ferienaktion durch die Unterstützung der Gellert Stiftung.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Sozialen Netzwerks Bensberg

Tierbegegnungen, gemeinsames Backen, Basteln und Spielen bestimmten die zweite Ferienwoche für die Kinder beim Ferienprojekt des Sozialen Netzwerks Bensberg. Besondere Erlebnisse boten die Ausflüge zu den Kuhlbacher Fellnasen und auf einen Milchviehbetrieb in Overath.

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„Herzlichen Dank für die wertvolle Zeit, die Sie mit den Kindern verbracht haben. Mit viel Fürsorge, Geduld und Freude haben Sie ihren Alltag bereichert und ihnen unzählige schöne Momente geschenkt.

Jeder Tag war für die Kinder voller neuer Eindrücke und unvergesslicher Erlebnisse. Besonders die Begegnungen mit den Tieren haben sie begeistert und ihnen große Freude bereitet.“

Dieses Zitat einer Rückmeldung von Eltern fasst die Stimmung in der zweiten Ferienwoche gut zusammen.

Die Ferienaktion hätte gerne noch weitergehen dürfen, so viel Freude und Neues begegnete den zehn Kindern aus ukrainischen und kurdischen Familien, die vom Sozialen Netzwerk Bensberg betreut und zur Teilnahme durch die Unterstützung der Gellert Stiftung eingeladen waren. Hierfür nochmals ein herzliches Dankeschön an die Stifter Karin und Horst Gellert.

Über (Sprach-)Barrieren hinweg wurde gemeinsam gebacken, Marmelade gekocht, herzhafte Waffeln gekostet, gebastelt, gespielt, unheimlich viel Wassermelone gegessen und gelacht.

Die Freifläche, die zu der Städt. Unterkunft gehört, die Schaukeln und die Wiesen rundherum, eigneten sich gut für „freies Spiel“ und ungestörtes Austoben.

Tierisch schön wurde es beim Besuch der Kuhlbacher Fellnasen, wo sich viele verschiedene Tiere auf Wiesen beobachten, kennenlernen, streicheln und reiten ließen. Vor allem die geduldigen Hunde ließen Ängste überwinden. Die lustigen Laufentenküken und die Alpakas zeigten sich offen für Begegnungen mit den Kindern „auf Augenhöhe“. Dank der Bereitstellung eines Minibusses durch die Stadt Bergisch Gladbach kamen wir zügig in die Sommerschlade nach Lindlar und auch wieder zurück zu unserem Treffpunkt in Moitzfeld.

Der Besuch auf dem Milchviehbetrieb Wester in Overath-Kotten wurde am Vortag mit einer zünftigen „Jause“ mit Brötchen und allerlei Milchprodukten vorbereitet, nicht ohne vorher zu erklären, wie die Milch eigentlich in die Kuh kommt.

Auf dem Westerhof wurde noch einmal vermittelt, wie wir am besten Tieren begegnen. Dann ging es in den großen Kuhstall, wo fleißig den Kühen Futter vorgeschoben wurde. Anschließend durfte auf Treckern gesessen und im Heu getobt werden. Der Tastsinn der Füße wurde durch einen Barfußpfad ausgiebig trainiert.

Sehr dankbar für das Erlebte und ausgestattet mit einem „Stapel Gebasteltes“ fiel der Abschied voneinander ein bisschen schwer, doch wie einer der teilnehmenden Jungs (10 Jahre) sinnig anmerkte: „Man muss leben, wie das Leben ist.“

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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