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Die umstrittene Sanierung und Umgestaltung der Laurentiusstraße wird einen Monat früher und kostengünstiger als zuletzt geplant abgeschlossen, schon Anfang der Woche soll die gesamte Straße für den Verkehr freigegeben werden. Ziel war es, mehr Sicherheit und Platz für alle zu schaffen, die in unserer Innenstadt unterwegs sind.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Stadt Bergisch Gladbach

Die Neugestaltung der Laurentiusstraße steht kurz vor dem Abschluss: Voraussichtlich am Montag, 3. August, werden die letzten Markierungsarbeiten durchgeführt. Am darauffolgenden Tag kann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Nach Abbau der Laurentiuskirmes wird dann auch der Fahrradverkehr in beide Richtungen fließen können.

Mit der Umgestaltung wurde ein wichtiger Bereich im Stadtzentrum nachhaltig aufgewertet. Die Laurentiusstraße verbindet die Innenstadt mit der Fußgängerzone und ist sowohl für den motorisierten Verkehr als auch für Zu Fuß Gehende und Fahrradfahrende von großer Bedeutung. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, die Nahmobilität zu stärken und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum weiter zu verbessern.

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„Mit der neugestalteten Laurentiusstraße schaffen wir deutlich mehr Sicherheit und Platz für alle, die in unserer Innenstadt unterwegs sind – unabhängig davon, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto. Gleichzeitig investieren wir in eine noch attraktivere und lebenswertere Innenstadt, die für alle in Bergisch Gladbach mehr Aufenthaltsqualität bietet und den Herausforderungen des Klimawandels besser begegnet“, sagt der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda. „Ich danke Allen, die zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben, insbesondere dem städtischen Teams um Wibke Krause (Planung) und Martin Hardt (Ausführung) sowie der ausführenden Firma für die hervorragende Arbeit.“

Die Arbeiten wurden mehr als fristgerecht ausgeführt und bleiben durch Optimierung im Bauablauf unter der zunächst veranschlagten Auftragshöhe.

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Umbau der Laurentiusstraße kommt später und wird viel teurer

Laut Straßenbauprogramm sollte die Laurentiusstraße noch in diesem Jahr neu gestaltet werden. Nun kann damit jedoch erst im Frühjahr 2025 begonnen werden, räumt die Verwaltung ein. Zudem werde das Projekt um rund 40 Prozent teurer, als bislang angenommen.

Im Zuge der Baumaßnahme wurde der Gehweg auf der stadtauswärtigen Seite deutlich verbreitert. Davon profitieren insbesondere Zu Fuß Gehende, Familien mit Kinderwagen sowie mobilitätseingeschränkte Menschen. Zusätzlich wurden Radschutzstreifen in Gegenrichtung der Einbahnstraße eingerichtet und die Fahrbahn mit einer neuen Asphaltdecke versehen, von der sowohl der Kfz-Verkehr als auch der Radverkehr profitieren.

Die neu gewonnene Fläche bietet künftig auch mehr Raum für Bepflanzung, zusätzliche Bäume, Außengastronomie sowie Sitzgelegenheiten. Damit wird nicht nur die Aufenthaltsqualität gesteigert, sondern auch ein Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas geleistet.

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Die Sache mit den Blumen und Bäumen

Die Laurentiusstraße vom Rathaus bis zur Buchmühle ist neu gestaltet, nur in den „Grün“-Flächen herrscht noch Wüste. Die großen Bäume vor dem Rathaus und in der Straße können erst im Herbst gepflanzt werden – dennoch soll es demnächst etwas bunter werden.

Bis zum vollständigen Abschluss des Projekts stehen lediglich noch zwei kleinere Arbeiten aus: Die Bepflanzung der neuen Grünflächen erfolgt im Herbst durch ein Garten- und Landschaftsbauunternehmen. Außerdem wird eine kleine Gehwegfläche vor dem Gebäude Laurentiusstraße 36 zu einem späteren Zeitpunkt hergestellt. Das Gebäude wird derzeit abgerissen und macht einem Neubau Platz.

Mit den abschließenden Markierungsarbeiten am 3. August ist die Laurentiusstraße jedoch wieder vollständig und ohne Einschränkungen nutzbar.

Die lange Vorgeschichte

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