Am Samstag haben die Vogelexperten des (Rheinisch)-Bergischen Naturschutzvereins die ersten großen Trupps von Kranichen auf ihrem Weg in Richtung Süden beobachtet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des RBN

Steht der Winter bevor, oder gehen die Vögel nur ihren traditionellen Gepflogenheiten zu bestimmten Jahreszeiten nach?  Wie auch immer: Am Samstag Nachmittag bei teilweise blauem Himmel zogen größere Trupps mit manchmal bis zu annähernd 100 Kranichen in Südwest-Richtung auch über das Bergische Land.

Mit ihren charakteristischen trompetenähnlichen Rufen waren sie deutlich hörbar, und dank des klaren Himmels ließ sich oft verfolgen, wie sie in höheren Schichten bei wohl stärkerem Wind wiederholt Kreise drehten, um dann in der typischen Keilform ihren Zug Richtung Süden fortzusetzen.

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Vogelexperten des (Rheinisch)-Bergischen Naturschutzvereins (RBN) zählten am Samstag etliche hundert Tiere. Die Trupps, die die Route über Ruhrgebiet und Rheinland nehmen, sammeln sich meist in Niedersachsen in der Diepholzer Niederung/Dümmer See, um dann als nächstes Ziel ein großes Staubecken in der Champagne in Frankreich anzusteuern. Von dort geht es nach einer Pause weiter nach Spanien in die Estremadura, nach Portugal oder Nordafrika. 

Die Vogelfreunde des RBN hatten Mitte Oktober mit den ersten Kranichzügen gerechnet, nachdem sie sich an der Ostsee auf dem Darß und auf Rügen gesammelt hatten. Der Vogelzug wird je nach Witterung bis Ende November vermutlich anhalten. 

Der (Rheinisch-) Bergische Naturschutzverein ist seit 1975 die Stimme des Naturschutzes im Bergischen Land. Ursprünglich entstanden aus einer Bürgerinitiative engagieren sich Ehrenamtler quer durch das Bergische Land für den Schutz von Natur und Landschaft. Kontakt: info@bergischer-naturschutzverein.de

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