Kölner Kolonialismus geht weiter
Nach Bensberg gerät jetzt Refrath ins Visier der Großstadt. Die neue Speerspitze: Konrad Adenauer ging am Montag noch weiter und forderte neue Eingemeindungen:

Köln muss seinen Speckgürtel vergrößern. Die Politik muss Verhandlungen dazu führen, dann hat man mehr Masse zu verteilen, und dann lohnen auch unsere kulturellen Bemühungen mehr. Dort, wo schon viele Kölner wohnen, etwa in Refrath oder Bergisch Gladbach, muss man eine neue Arrondierung ins Visier nehmen.
Quelle: KöRu

Stadt bringt Kanalbauprojekt auf’s Gleis
Rund 16 Millionen Euro will die Stadt verbuddeln und die Innenstadt von 2011 bis 2012 zu eine riesige Baustelle machen. Dadurch soll das Abwassersystem hochwasserfest gemacht werden, verspricht die Verwaltung. Martin Wagner, Geschäftsführer des Strunde-Verbandes und Leiter des städtischen Abwasserwerkes:

Das ist ein Bauwerk, das für hundert Jahre Sicherheit geben soll.

Allerdings gibt es noch  zahlreiche Unwägbarkeiten.  So ist der Zeitplan von der Ausschreibung nach europäischem Recht abhängig. Und auch die Finanzierung ist offen. Bislang geht die Verwaltung formal davon aus, dass die gesamten 16 Mio. Euro selbst zu tragen sind – aber wahrscheinlich übernimmt das Land 40 %, womöglich gar 80 %. Klar sind hin gegen die Verkehrsbehinderungen: über Monate hinweg wird die Fahrbahn an der Schnabelsmühle von zwei auf vier Spuren verengt.
Quelle: KSTA

Neujahrsempfang – und dreimal Ehrennadel in Gold
Wie bereits am Tag zuvor die BLZ berichtet jetzt auch der KSTA von der Rede von Bürgermeister Lutz Urbach beim Neujahrsempfang. Zusätzlich liefert er die Namen der drei Bürger nach, die bei dem Empfang mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet wurden:

  • Anneliese Butterweck für ihr Engagement für den Frieden im Nahen Osten geehrt. Die Lehrerin setzt sich seit Jahrzehnten für eine Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis ein. So gründet sie 1982 den Nahost-Friedenskreis Bensberg.
  • Annelis Griebler für ihren Einsatz für Entwicklungsländer geehrt. Sie ist eine der Initiatoren des „Stadtverbandes für Entwicklungszusammenarbeit“.
  • Hans-Jürgen Neuhäuser setzte sich als Geschäftsführer der Belkaw für die Förderungen des Sports in Bergisch Gladbach ein

Quelle: KSTA

Durch Linke besetzes Fraktionsbüro geräumt
Bis Montag früh hatte Bürgermeister Lutz Urbach der Linken Zeit gegeben, das unrechtmäßig besetzte Fraktionsbüro im Rathaus zu räumen. Nichts geschah – also ließ die Stadt das Zimmer räumen. Die Linke schäumt – am Nachmittag hätte man doch selbst die Kisten packen wollen.  Fraktionschef Tomás M. Santillán spricht von einer „völligen Überreaktion“ des Bürgermeisters. Jetzt müssten (nochmal) die Richter ran.
Quellen: BLZ, KSTA

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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