Jeden Sonntag: Ein Bergisch Gladbacher über sein Bergisch Gladbach
Wir geben Bergisch Gladbachern, die etwas zu sagen haben, die Möglichkeit, sich, ihre Vorlieben und ihre regionale Verbundenheit anhand eines standardisierten Fragebogens darzustellen. Die Methode ist spätestens seit dem FAZ-Fragebogen bekannt – wir wenden sie auf lokale Verhältnisse an. Jeden Sonntag. (Lesen Sie hier alle Fragebögen.)

Heute: Nico Walser
Musikkabarettist , Autor
und Neu-Bergisch Gladbacher.
Der “Pantoffel Punk” ist erst vor kurzem in die “Weltprovinzstadt” gezogen und trat in der letzten Woche bei der Verleihung des Kulturpreises  “Der Bopp”  durch den Stadtverband Kultur auf.  Kurzbiographie

Los geht’s.

Wie starten Sie in den Tag?
Frühstück um 7h mit meiner Frau.

Was wollten Sie als Kind werden?
Pippi Langstrumpf.

Und was sind Sie geworden?
Musikkabarettist & Autor.

Wohin laden Sie Kollegen/Geschäftspartner am liebsten ein?
Ins Kaffee Haus Liederkranz.

Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden?
Ins sardisch-ital. Restaurant “Il Mirto”.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?
Wenn ich das verrate, bin ich ja nicht mehr ganz für mich.

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Das sprengt hier den Rahmen – zu viele Variationsmöglichkeiten.

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein?
Kaffee, Guinness und neuerdings Kölsch.

Was ist für Sie das größte Unglück?
Am Grab eines Freundes oder Verwandten stehen zu müssen..

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist …
... die perfekte Mischung aus städtisch & ländlich.

Was ist Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt?
Die aufgeschlossene Art der Einwohner.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem?
Der nächtliche Fluglärm.

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie …
– wünschen, dass die Verkehrssituation im Kreisverkehr Refrather Weg / R.-Zanders Str. / Hauptstr. entkrampft wird.
– wünschen, dass Ausgaben für Kultur & Bildung nicht zusammen gestrichen werden.
– wünschen, dass es in der Nähe vom Rathaus einen Guinness-Pub gäbe.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
gern Vater werden.

Was war Ihre größte Leistung?
13 Jahre mit meiner Frau zusammen glücklich zu sein.

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
1996 das Ticket für die Abschiedstournee der “Ramones” verfallen lassen zu haben – die Bandmitglieder wurden kurz darauf alle krank und starben.

Mein großes Ziel ist es, …
mich hier privat und beruflich zu etablieren.

Was ist Ihre Stärke?
Neugier, Resilienz & Leidenschaft.

Was ist Ihre Schwäche?
Ich kann Aufgaben schwer an andere delegieren.

Wie sind Sie als Chef?
Als Selbstständiger bin ich mein eigener Chef, ein guter Logistiker und Organisator.

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen?
Wenn ich Mitarbeiter hätte, würden die mich wohl als Kontroll-Freak bezeichnen, aber auch als einen Chef, der loben kann.

Worüber können Sie sich richtig aufregen?
Stundenlang in der Warteschleife einer Service-Hotline zu hängen.

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?
Der amerikanische Spoken word Aktivist Henry Rollins.

24. Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben?
Der Dude aus dem Film “The Big Lebowski”.

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Hey Ho, Let’s Go! (von der Band “Ramones”)

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger/Ihren Kindern erteilen?
Ein gutes Leben ist die beste Rache.

Bonusfrage: Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?

Bei welchem Buch haben Sie zuletzt geweint?
Ich habe noch nie bei einem Buch geweint – bis ich neulich “Zwei an einem Tag” von David Nicholls las.

W. Schmitz-Dietsch

Verleger seit 1980 (Freizeitbörse, Bergische Illustrierte, Live! Magazin) Heute Franzz, Kultur- und Stadtmagazin im Rheinisch-Bergischen Kreis. Mitbegründer des iGL Bürgerportal Bergisch Gladbach. In Sand geboren und wohnend. Verheiratet, drei Töchter.

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1 Kommentar

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  1. …das mit dem Weinen liegt am Alter (ü40), nicht am Buch…man wird sentimental und dünnhäutig – hihi