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Künstlerinnen der Feinfühligkeit

In der Papierstadt Bergisch Gladbach beherrschen zwei Frauen noch das alte Handwerk der Papierrestaurierung und Buchbinderei. Ein echtes Nischenhandwerk mit hohem Wert für das Gemeinwohl – doch einer schwindenden Nachfrage. Wir haben den Kunsthandwerkerinnen Kristina Seelbach und Anja Koschel bei ihrer ebenso präzisen wie nachhaltigen Arbeit über die Schulter geschaut.

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Leben im Wunderland – Eckard Alker feiert seinen 90. Geburtstag

Als Kind ist Eckard Alker aus Ratibor geflohen, nach Bergisch Gladbach. Er hat als Grafiker und Dozent gearbeitet, versteht sich als „Ackerer“ und hat immer der Kunst den Vorzug gegeben. Im Gespräch erzählt er von Flucht und Heimat, von Schattenfiguren und seiner Liebe zur surrealen Bildwelt. Der Besuch bei Eckard Alker in Lustheide wird dabei zu einer Reise durch ein fantastisches Universum.

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Menschen in GL: Die Poetische

Kurz bevor Lisa Spielmann in Elternzeit geht, hat sie ein neues Lied herausgebracht: ein „Danke“ an den Menschen, der für sie zum Mentor und Bonusvater wurde. Wir haben mit der Musikerin darüber gesprochen, was Familie für sie bedeutet und wie sie sie geprägt hat – von der eigenen Kindheit bis zum eigenen Kind, von ihrem Wahlvater bis zur Crew ihres „Spielmannslands“.

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Menschen in GL: Die Buchliebhaberin

Ihre Liebe zu Büchern war schon als Kind ausgeprägt, seit einem Jahr leitet sie die Stadtbücherei Bergisch Gladbach: Julia Besten freut sich darauf, den Umzug aus dem maroden Gebäude am Forum auf das Zandersgelände zu begleiten – und dort mit ihrem Team die Vision von einer modernen Bibliothek verwirklichen zu können. Auch wenn das noch einige Zeit dauert.

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Menschen in GL: Der tanzende Museumsleiter

Dominik Olbrisch ist ein Mann voller Überraschungen. Mit Leichtigkeit schafft der 34-Jährige den Spagat zwischen verschiedenen Welten: Latein-Formationstanz und Kunstgeschichte, ländliche Wurzeln und Liebe zur modernen Architektur. Als neuer Leiter des Schulmuseums will er nun traditionelle Bildungsgeschichte mit frischen Ideen beleben.

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Hinrich Schipper: Ein Mann der klaren Worte

Der SPD-Kandidat für den Bundestag präsentiert sich im Bürgerclub als leidenschaftlicher Kämpfer für bessere Bildungschancen – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Im Gespräch mit den Leser:innen spricht Hinrich Schipper über Heimat und seine politischen Ziele. Er tritt gut gelaunt und selbstkritisch auf, gesteht auch Wissenslücken. Sie können das Gespräch auch im Video anschauen.

Veröffentlicht inAuswahl, Politik

Nach 52 Jahren: Ingelore Zollondz verabschiedet sich vom Kreis

Ingelore Zollondz ist ein „Urgestein“ der Kreisverwaltung und geht jetzt nach über einem halben Jahrhundert im Dienst in den Ruhestand. Mit 15 Jahren hatte sie ihre Laufbahn gestartet – und immer prägte sie das Arbeitsklima in ihrem Umfeld durch Herzlichkeit, Disziplin und Anpassungsfähigkeit. Jetzt blickt sie auf bewegte Jahrzehnte zurück und freut sich auf neue Freiheiten.

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Menschen in GL: Der Schöpfer

Mit 47 Jahren ist Ingo Schütze in Rente gegangen. 47? Eigentlich kein Alter für die Rente – aber uralt, wenn man aus dem Mittelalter kommt. So wie Schütze, der das historische Handwerk des Papierschöpfens 13 Jahre lang an die Menschen gebracht hat, vor allem an die Kinder. Was sein Vater damit zu tun hat, warum er jetzt aufhört – und was er noch alles ehrenamtlich tut, von Karneval bis Politik.

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„Zum Kotzen, dass ich Steigbügelhalter für diese Rechten wurde“

Vor elf Jahren hat Daniel Obst den AfD-Kreisverband Rhein-Berg gegründet. Nach zwei Jahren trat er aus. Heute erzählt er, was ihn damals zur AfD brachte, wie er die Entwicklung der Partei erlebte und wie er zum Klimaschutz fand, dem er sich inzwischen ganz verschrieben hat. Eine persönliche Entwicklungsgeschichte, mit der er Mut machen will, sich seiner Vergangenheit zu stellen und Entscheidungen zu treffen. Bei den nächsten Wahlen ebenso wie beim Klimaschutz.

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Die jeckste Familie von Bergisch Gladbach

Susanne und Frank Weber lieben Karneval. Jahrelang liefen sie mit Freundesgruppen bei den Zügen in Bärbroich und Herkenrath mit, hatten dafür an mehreren Wochenenden eine Karnevalswerkstatt im Wohnzimmer, wo sie zu zehnt oder fünfzehnt aufwendige Kostüme herstellen. Jede Session (mindestens) ein neues. Auch die Kinder waren von Geburt an dabei, Sohn Tim mit zwei Monaten auf seinem ersten Zug. Die Kinder sind inzwischen groß – aber mit vielen Anekdötchen und Bildern lassen wir die Geschichte dieser jecken Familie Revue passieren.

Veröffentlicht inAuswahl

Zwischen Ankommen und der Hoffnung auf Rückkehr

Nataliia, Kateryna und Katerynas zwölfjährige Tochter sind vor 20 Monaten aus der Ukraine geflohen. Jetzt haben sie endlich eine eigene Wohnung in Schildgen gefunden. Dort erzählen die Schwestern, wie schwierig es ist, sich auf das Leben in Deutschland einzulassen, ohne die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr aufzugeben. Und warum Nataliia mit 22 Jahren schon pensionierte Profi-Athletin ist, und weshalb sie noch nicht so recht wissen, wie sie Weihnachten feiern. Ein halbes Familienporträt.

Veröffentlicht inKlima

„Die Menschen brauchen mehr Geschichten des Gelingens“

Klimaschutz muss nicht hart sein und nur auf Verzicht basieren – es geht auch deutlich positiver und gleichzeitig sogar noch effektiver. Wie, das beschreibt der Frankenforster Gabriel Baunach in seinem frisch erschienen Buch-Debüt. Wir haben mit dem 30-Jährigen über das Buch gesprochen und dabei viel über seinen persönlichen Weg zum Klimaschützer erfahren. Und was es mit dem positiven Handabdruck auf sich hat.

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Der Teewegmeister aus Herrenstrunden

Martin Sotai Knipphals ist Künstler, Garten- und Landschaftsbauer. Mit seinem Sohn Jan Philipp entwickelt er japanische Gärten, Teeräume und Teehäuser, nach den Prinzipien des japanischen Teeweges. Denn Knipphals senior ist einer der wenigen Teewegmeistern in Europa. Was dahinter steckt, und woher sein zweiter Name Sotai stammt, erzählen die beiden bei einem Besuch in ihrem Teeraum in Herrenstrunden. Und servieren frischen Matcha-Tee.

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„Gerne öfter mal was Neues gemacht“

41 Jahre lang hat Dettlef Rockenberg für die Stadt Bergisch Gladbach gearbeitet, in vielen verschiedenen Bereichen, mit viel Verantwortung. Zuletzt als Fachbereichsleiter für Bildung, Schule, Sport und Kultur. Immer als Gestalter, oft auch als Architekt. Bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand zog er Bilanz und wurde grandios gewürdigt. Richtig ruhig im Saal wurde es aber erst, als eine Putzfrau das Wort ergriff.

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Ein Tausendsassa mit Stil verlässt Bergisch Gladbach

Seit 2009 verkauft Norbert Esser in seinem Geschäft „ART DÉCO“ in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone Möbel und Accessoires aus dem ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ende des Jahres schließt er sein Geschäft für immer, Anfang November startet der Räumungsverkauf. Die Lebensgeschichte des 78-Jährigen ist ein aufregender Blick in den Zeitgeist der letzten fünf Jahrzehnte.

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Menschen in GL: Die Bonbon-Köchin

Kamillentee für die Handtasche: Mit dieser Idee fing alles an. Sie führte Luzia Häck dazu, am heimischen Herd Bonbon-Rezepte zu testen – wobei sie einmal fast ihre Küche abfackelte. Mittlerweile ist daraus ein kleines Start-up geworden, das die Bergisch Gladbacherin in ihrer Freizeit betreut.

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Die Letzten ihres Standes: Der Handzuginstrumentenmacher

Das Mekka für Akkordeon-Fans liegt in Odenthal. Dort betreibt Siegfried Zöllner seit 20 Jahren eine kleine Manufaktur und Werkstatt für Bau und Reparatur blasebalgbetriebener Instrumente. Er hat sein Handwerk noch bei Akkordeon-Traditionsmarken wie Hohner und Weltmeister erlernt. Das hat ihm ein selten hohes Maß an Expertise verschafft. Was Kunden aus dem In- und Ausland in den Meisterbetrieb im Bergischen treibt.

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„Kultur findet Stadt“: Wer Bergisch Gladbachs Kultur eine Bühne gibt

Gerade einmal 1,5 Stellen umfasst das Städtische Kulturbüro. Und hat – mit vielen Kooperationspartnern und weiteren Mitarbeitern der Stadt – den Kultursommer 2021 auf die Beine gestellt. Die Leiterin Petra Weymans blickt zurück auf das Festival und zeigt, wie man mit Pragmatismus statt Klagen eine lebendige Kulturszene in der Stadtgesellschaft prägen kann.

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Wird diese Bergisch Gladbacherin Miss Germany?

Patti-Saoirse hat eine besondere Geschichte. Und eine klare Botschaft: Alle Menschen verdienen es, mit Respekt behandelt zu werden. Eine Aussage, die sie auch zur Kandidatur um den Miss-Germany-Titel geführt hat. Wie sie es geschafft hat, sich selbst zu finden und zu lieben, welche Rolle dabei die Sozialen Medien spielen und wie sie mit Beleidigungen umgeht – darum geht es in diesem Porträt.

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