Bürgermeister begründet Kürzung bei Kinder- und Jugendarbeit
Wir hatten den Offenen Brief der Träger der Kinder- und Jugendarbeit dokumentiert, in dem vor einem dramatischen Kahlschlag bei der öffentlichen Förderung gewarnt wird. Noch vor der Sitzung des Jungendausschusses am Dienstag greift nun Bürgermeister Lutz Urbach in die Debatte ein und argumentiert ausführlich gegen die Vorwürfe an – in einem Kommentar zu unserem Beitrag. Lutz Urbach:

Manche Dinge sind schwer zu verstehen, aber gar nicht zu ändern. Offene Kinder- und Jugendarbeit ist rein rechtlich gesehen eine “freiwillige Aufgabe”. Das bedeutet für eine Kommune im Nothaushalt, dass von den Ausgaben für diese Aufgabe jedes Jahr 10 Prozent gekürzt werden müssen.  (…) Nach drei Jahren muss also mehr als ein Viertel gekürzt werden. Das ist schrecklich, aber da kann auch der Kreis als Aufsichtsbehörde nichts ändern – das ist geltendes Recht. (…)

Da macht es nur Sinn, Teile der Jugendarbeit so auszustatten, dass sie auch für die kommenden Jahre lebensfähig und gut funktionstüchtig sind. Das geht aber dann – weil wir eben in so erheblichem Maße sparen müssen – nur, wenn wir an anderen Stellen Einrichtungen nicht mehr bezuschussen. Die Idee ist die, drei zentral gelegene und gut erreichbare Einrichtungen zu stärken, indem dort Personalzuschüsse sogar erhöht werden. (…) Ein Trost bleibt: Der Vorschlag sieht vor, die Betreuung an unseren Ganztagsschulen (eine Pflichtaufgabe) deutlich auszubauen. Das entspricht aber auch den veränderten Realitäten in unserer Gesellschaft!

Quelle: Kommentar Lutz Urbach
Weitere Informationen:
Der Offene Brief der Träger der Kinder- und Jugendarbeit im Wortlaut
Tagesordnung der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Dienstag

Grüne protestieren gegen Kahlschlag in der Fußgängerzone
Die Ratsfraktion der Grünen erneuert ihre Kritik am Baumkonzept der Sanierung der Fußgängerzone im Rahmen der Regionale 2010:

Sieger-Architekt Gunter Fischer aus Bonn hat geradezu ein Entlaubungskonzept für die Fußgängerzone geplant. Von 32 Bäumen zwischen dem Konrad-Adenauerplatz und der Rhein-Berg-Gallerie sollen gerade einmal 7 stehen bleiben. Der Rest soll fallen, damit die Werbeschilder der Geschäfte schon von weitem zu sehen sind und damit noch mehr Warenständer auf die Straße geschoben werden können.

Quelle: Pressemitteilung der Grünen
Weitere Informationen:
Alle Berichte über die Regionale 2010

Wird das Bergische Land entvölkert?
Nein, ganz so schlimm ist es noch nicht. Aber immerhin um 2700 Köpfe sankt die Einwohnerzahl im Rhenisch-Bergischen und im Oberbergischen Kreis.
Quelle: RadioBerg

Touristik-Verbände fusionieren
Zwei Jahre später als geplant gehen die Touristik-Verbände aus Rhein- und Oberberg zusammen, Der rheinisch-bergische Tourismusverband hatte im April für die Zusammenlegung gestimmt hatte, hat stimmte der oberbergische Verband zu. Starttermin ist der 1.1.2011. Die Geschäfte des gemeinsamen Verbands führt die Naturarena Bergisches Land.
Quelle: RadioBerg

SV 09-Präsident Kox zur Zukunft – und zur den geringen Zuschauerzahlen
Der Präsident des SV 09, Norbert Kox, zieht eine insgesamt positive Bilanz der Saison und seiner Amtszeit. Der Verein habe sich in der Landesliga etabliert und sei insgesamt breit aufgestellt – und könnte daher auch ein Ende der Amtszeit Kox überleben. Die aber gar nicht ansteht. Und auch einen Weggang von Trainer Lars Leese nach Mönchengladbach sieht Kox nicht kommen.
Quelle: KSTA

Falls Sie es verpasst haben:

Weitere Berichte:

  • Warum Hanteltraining auch für Jugendliche Sinn macht. TS 79 informiert sehr gründlich, KSTA
  • Motoren und Schwermetall, Sommerfest von Biker on Hardt am Büchel, KSTA

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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