Am Donnerstag hat für drei Tage die Jugend die Macht im nordrhein-westfälischen Landtag übernommen. 181 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren schlüpfen beim 3. Jugend-Landtag in die Rolle eines Abgeordneten.

Vier Nachwuchspolitiker aus RheinBerg: Merle Fett, Philip Zeyen, Judith Häuser, Moritz Becker

An Stelle des Bergisch Gladbacher Landtagsabgeordneten Holger Müller (CDU) sitzt ein weit jüngerer Bergisch Gladbacher im Plenum: Moritz Becker, ein 16-jähriger Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und Mitglied der Jungen Union. Jeder Landtagsabgeordnete durften einen Jugendlichen benennen, der seinen Stuhl einnimmt.

Der zweite Landtagsabgeordnete aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, Rainer Deppe, hat gleich zwei Jugendliche in den Jugendlandtag entsandt: Merle Fett (17) aus Leichlingen sitzt auf Deppes Platz. Philip Zeyen (19) aus Kürten, zog als Nachrücker auf einem Abgeordnetenplatz ein, der kurzfristig frei  wurde. Und Judith Häuser (18) aus Odenthal ist auch noch kurzfristig nachgerückt und sitzt nun auf dem Platz eines Staatssekretärs.

Damit ist der Rheinisch-Bergische Kreis mit vier Jugendlichen vertreten!

Trotz einer ganzen Flut von Terminen betätigt sich Moritz Becker nebenbei auch noch als Bürgerreporter und twittert für das iGL Bürgerportal unter dem Namen @MoritzBeckerBGL aus dem Plenarsaal  – das heißt, er versendet über sein Handy Kurznachrichten, die auf der Twitter-Plattform live verfolgt werden können. Auch einige andere Jungabgeordnete twittern.

Weil viele von unseren Nutzer mit Twitter jedoch (noch) nicht vertraut sind werden wir die Kurznachrichten von Moritz Becker und seinen Kollegen hier in diesem Beitrag abbilden. In diesem Fenster erscheinen in den nächsten drei Tagen alle Meldungen aus dem NRW-Jugendlandtag:




Zur Erklärung: Hier erscheinen alle Twittermeldungen mit dem Stichwort #jltnrw, in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Automatische Aktualisierung. Wenn Sie mit der Maus über den Kasten fahren erscheint rechts ein Schieberegler, man kann auch mit den Pfeiltasten nach unten scrollen. Wie funktioniert das hier? Was ist eigentlich Twitter?
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Die Themen, mit denen sich die Jungabgeordneten beschäftigen werden, wurden von jugendlichen Helfern vorbereitet, die selbst im letzten Jahr  Teilnehmer waren. Zu den Themen gehört etwa “Europa voran bringen” oder “Schulen sollen Ehrenämter fördern”.  Zudem können die Jugendlichen Themen in Form einer “Aktuellen Viertelstunde” beantragen und debattieren.  Außerdem gibt es einen Parlamentarischen Abend und einen “Markt der Möglichkeiten”, wo Institutionen, Stiftungen und Jugendorganisationen der Parteien informieren.

Fraktionstreffen, Ausschüsse und  Arbeitskreise – das Arbeitspensum ist hoch, eine Sitzung jagt die  nächste. Zum Schluss gibt es für die 16- bis 20-Jährigen dann, ganz wie im wirklichen Landtagsgeschäft, eine hitzige Plenardebatte. Dabei  stellen die einzelnen Fraktionen im Plenarsaal den anderen “Parlamentsmitgliedern” ihre Meinung zu den diskutierten Themen vor.  Gemeinsam fassen sie am Ende auch Beschlüsse – die dann  später in den  Ausschüssen des echten Landtags ebenfalls auf der Tagesordnung kommen.

Der Jugendlandtag wird übrigens von einer Bergisch Gladbacherin organisiert: Doro Dietsch, CDU-Ratsfrau und Leiterin des Sachbereichs “Jugend und Parlament” des NRW-Landtags – und außerdem hin und wieder auch hier als Bürgerreporterin aktiv.

Weitere Infos:
Das gesamte Programm des Jugendlandtags
Unsere Abgeordneten von 2008:  Martin Lücke und Sarah Röser, BLZ Interview, Zur Person

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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