Norbert Hörter arbeitet gerne in und für die Kirche. In der Freizeit  liest er, trifft sich mit Freundinnen und Freunden zum Essen und Klönen oder kocht sogar selbst. Und er sagt, dass er gerne in Bergisch Gladbach lebe und sich hier zu Hause fühle…

Dabei wurde er in Düsseldorf geboren (1966) und hat sich Bergisch Gladbach nicht selbst ausgesucht: Norbert Hörter ist nämlich Pastor. Schon in seiner Jugend angagierte er sich  in der kath. Jugendarbeit als Messdiener, Gruppenleiter und später KJG-Pfarrleiter.

Nach dem Abitur im Sommer studierte er Philosophie und Theologie in Bonn und Innsbruck, bevor er dann 1991 – Einkäufer in einer Computerfirma in Sankt Augustin wurde! Allerdings nur ein Jahr, dann folgte das Diakonat in vier Gemeinden in Köln-Porz, im Juni 1995 schließlich die Priesterweihe im Hohen Dom zu Köln. Nach Kaplansjahren in Monheim am Rhein und Sankt Augustin wurde er 2002 Pastor an St. Laurentius, seit Juni 2009 ist er zusätzlich Kreisdechant des Kreisdekanates Rheinisch-Bergische Kreis.

Die Spielregeln
Wir geben Bergisch Gladbachern, die etwas zu sagen haben, die Möglichkeit, sich, ihre Vorlieben und ihre regionale Verbundenheit anhand eines standardisierten Fragebogens darzustellen. Die Methode ist spätestens seit dem FAZ-Fragebogen bekannt – wir wenden sie auf lokale Verhältnisse an.

Los geht’s. Nicht lange nachdenken, nicht weit ausholen – ein, zwei Sätze genügen.

Wie starten Sie in den Tag?
Mit einer Tasse Kaffee und Gebet.

Was wollten Sie als Kind werden?
Alles Mögliche, wechselte immer wieder, u.a. Feuerwehrmann und Pilot.

Und was sind Sie geworden?
Katholischer Priester.

Wohin laden Sie Kollegen/Geschäftspartner am liebsten ein?
In ein Restaurant zu einem guten Essen.

Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden?
Auch in ein Restaurant zum Essen und Klönen.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?
Ich bleibe zu Hause und stelle das Telefon auf lautlos – im Urlaub an einen einsamen Strand.

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Eine gute Mischung aus Gebet, Arbeit und Zeit zum Nachdenken.

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein? Kaffee und Wein.

Was ist für Sie das größte Unglück? Den Kontakt zu Gott zu verlieren.

Lesen Sie mehr:
Pastor mit eigener Website: www.norberthoerter.de
Die katholische Kirchengemeinde in Bergisch Gladbach
BLZ: Ernennung Hörters zum Kreisdechant
Pfarrverband Lerbach-Strunde im Bürgerportal iGL
So erreichen Sie Pastor Hörter

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist … eine wunderschöne Stadt zum Leben.

Was ist Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt? Die Menschen und die Nähe zu Köln.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem?
das Gezänk in Politik, Vereinen und auch in den Kirchengemeinden.

Wenn Sie drei Wünsche für Bergisch Gladbach frei hätten, würden Sie …
Die Schulden streichen, den Konrad-Adenauer-Platz attraktiver gestalten und viele weitere Begegnungsräume für die Menschen schaffen.

Wenn Sie einen persönlichen Wunsch frei hätten, würden Sie …
… ein Jahr im Heiligen Land leben.

Was war Ihre größte Leistung? Das müssen andere beurteilen.

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
Eine wirklich große Niederlage gab es nicht – der schlimmste Fehler schwierig … ein immer wiederkehrender Fehler ist, nicht genug auf Gottes Führung zu vertrauen.

Mein großes Ziel ist es, … in den Himmel zu Gott zu kommen.

Was ist Ihre Stärke? Schnell unterschiedliche Situationen und Settings zu erfassen.

Was ist Ihre Schwäche? Ungeduld.

Wie sind Sie als Chef?
zuhörend, entscheidungsfreudig, ungeduldig, teamfähig und postiv nach Vorne schauend.

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen?
Er könnte etwas weniger “umtriebig” sein, ansonsten aber ganz O.K. und steht hinter/zu uns – hoffe ich.

Worüber können Sie sich richtig aufregen? Unehrlichkeit und Faulheit.

Wer ist Ihr größtes Vorbild im Beruf?
Mein verstorbener erster Heimatpastor Msgr. Norbert Schütz.

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben? Meine Eltern.

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Das Predigtmanuskript an die Seite zu legen und frei zu predigen.

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger erteilen?
Gehe mutig als Priester voran und achte darauf, dass wir als Christen gemeinsam unterwegs sind.

Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?
Was ist für Sie das größte Glück?
Mitten in der Kirche, dem Volk Gottes, im Glauben mit anderen unterwegs zu sein.

W. Schmitz-Dietsch

Verleger seit 1980 (Freizeitbörse, Bergische Illustrierte, Live! Magazin) Heute Franzz, Kultur- und Stadtmagazin im Rheinisch-Bergischen Kreis. Mitbegründer des iGL Bürgerportal Bergisch Gladbach. In Sand geboren und wohnend. Verheiratet, drei Töchter.

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