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4 Kommentare zu “Urbachs Offensive: Plan für Doppelhaushalt 2012/2013”

  1. Ohne ehrenamtliches Engagement geht (nicht nur bei Schulbibliotheken) nichts mehr…

  2. Sehr geehrter Herr Urbach,

    Ein Skandal ist ein Sparvorschlag nur dann, wenn er sämtliche Gebote der Nachhaltigkeit und der sozialen Gerechtigkeit (in richtigem Sinne verstanden !) verletzt und wenn die Folgeschäden das Einsparpotential bei weiten überschreiten. Und das ist genau in diesem Bereich der Fall.
    Ich halte es auch nicht für realisierbar bzw. für redlich in einem Bereich wie der Bildung, der nicht kurzfristig Profit bringt, zu glauben, mit nur ehrenamtlichen Mitarbeitern auskommen zu können. Diese gibt es schon zuhauf, dennoch ist eine professionelle Grundlage unbedingt notwendig. Ansonsten kann man, um bei den Schulbibliotheken zu bleiben, einfach einen Bücherstabel in der Pausenhalle auslegen und dann mal gucken, was daraus wird…

    Mfg
    Ein Lehrer

  3. Lieber Lehrer,

    es gibt viele Schulen – auch in Bergisch Gladbach -, in denen Schulbüchereien ehrenamtlich geführt werden. Da diese Einsparungen erst in einigen Jahren vorgesehen sind – und auch nicht “auf einen Schlag” beseht die Möglichkeit, dass hauptamtliche Bibliothekskräfte ehrenamtliche Mitstreiter über lange Zeit einarbeiten und so ein Grundstock gelegt wird.

    Was den nachfolgenden Generationen nicht wirklich hilft, ist jedem Sparvorschlag den Titel “Skandal” zu geben. Was wir unseren Kindern und Enkeln an Schulden hinterlassen, das ist so unverantwortlich- wir müssen da ran!

    Beste Grüße,
    Lutz Urbach

    P.S.: Wenn Sie möchten, dann können wir gerne mal über das Thema sprechen!

  4. Hat der Bürgermeister eigentlich nur eine Ahnung davon, welche Bedeutung Schulbibliotheken für die Bildung und Förderung der Schüler besitzen ? Gerade dort zu sparen, ist ein unfassbarer Skandal und nur bezeichnend dafür, in welchem Zustand sich unser Land befindet. Dann soll die Politik auch so konsequent sein und eingestehen, dass Bildung eben doch vom Geldbeutel der Eltern abhängt, die sich eine umfassende häusliche Büchersammlung leisten kann. Und eingestehen, dass alle Parolen bzgl. individueller Förderung nur Lippenbekenntnisse sind. Letztlich geht es nur darum, in dem kurzfristig “nichtprofitablen Bereich” Bildung Geld zu sparen. Die Banken und die EU-Pleitestaaten benötigen es schließlich dringender…

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