WDR-Film “Reiche Bürger – arme Städte” kritisiert Firmen, Verwaltung, Politik
Der mit großer Spannung erwartete WDR-Film über die exemplarische Finanznot Bergisch Gladbachs hat nicht mit Kritik an den lokalen Verhältnissen gespart. Im Zentrum: Unternehmen mit Milliarden-Umsatz, die Vergünstigungen erpressten, aber kaum oder keine Gewerbesteuer zahlten. Allen voran: Krüger, M-real Zanders, Mediterana, aber auch H+V, Indus, Milteny. Die Stadt erziele nur 35 Mio. Euro an Gewerbesteuereinnahmen jährlich, normal wären 60 bis 70 Millionen. Die Verwaltung wird als weitgehend willfährig, die Lokalpolitik als überfordert und ohnmächtig dargestellt.  Darüber hinaus bietet der Film viel lokale Prominenz auf: Willibert Krüger, Siegfried Reddel, Wolfgang Bosbach, Helene Hammelrath, Peter Bäumle-Couth, Fritz Roth, Matthias Niewels und Lutz Urbach. Auf der Facebook-Seite des Bürgerportals hat bereits eine intensive Debatte über die Vorwürfe begonnen.
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