Im Papiermuseum kann man natürlich auch Papier schöpfen, das machen wir im dritten Teil der Fotoreportage aus dem Papiermuseum Alte Dombach. (Hier finden sich Teil 1 und Teil 2).

Papierschöpfen macht nicht nur Kindern Spaß. Aber die Kinder haben das wohl im Blut, denn das einzige Kind in unserer kleinen Gruppe konnte das perfekt. Ich habe Manfred dabei fotografiert.

Zuerst muss der Zellusosebrei gut gerührt werden, damit die Fasern gleichmäßig im Wasser verteilt sind.

Hier will er den Schöpfrahmen eintauchen, aber vorher musste natürlich der Ärmel noch mal hochgekrempelt werden. Denn man muss den Rahmen tief in die Bütt tauchen.

Eigentlich sogar noch tiefer.

Dann den Rahmen unten in der Bütt waagerecht drehen…

… und rausheben. Das Wasser muss gründlich abtropfen.

Dann wird das ganze gedreht…

… mit der Kante auf eine Unterlage gesetzt…

… und dann muss man das mit Gefühl abrollen.

Die Papierfasern auf der Unterlage liegen und müssen trocknen.

Dann hab ich Manfred die Digi in die Hand gedrückt, damit er von meinem Versuch ein Filmchen drehen konnte.

So ging “Papier machen” früher. Aber wie entstand der Zellulosebrei? Der bestand aus unterschiedlichen Stoffen, je nachdem, welche Art Papier oder Pappe man herstellen wollte. Entweder aus Lumpen oder aus Holzfasern. Und für alles das gab es die unterschiedlichsten Maschinen zur Aufbereitung der vorhandenen Rohstoffe.

Wird fortgesetzt.

Weitere Informationen:

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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