Im vierten Teil meiner Fotoreportage aus dem Papiermuseum Alte Bombach geht es um die Zutaten ((Hier finden sich Teil 1 Teil 2 und Teil 3).

Zahlreiche Maschinentypen wurden entwickelt, um Lumpen, Holz oder andere Zutaten für den Papierbrei zu gewinnen. Den korrekten Namen für diese Maschine weiß ich nicht mehr. Mit ihr wurde aber Holz gemahlen. In der Mitte lief ein Mühlstein rund. In die Trichter wurde von oben das Holz eingefüllt und gegen den Mühlstein gepresst.

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Ein Blick auf die Kammern, die zur Kontrolle geöffnet werden konnten.

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Diese Maschine hat Lumpen zerschnitten. Die Eisenplatten sind Messer, die die Lumpen zerkleinerten.

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Auch wieder ein faszinierendes “Spielzeug”, das einen mörderischen Krach machte:

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Das Stampfwerk der Maschine. Hier sind die Hämmer aufgebockt, die Maschine ruht.

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Die Welle, die die Hämmer bewegte. Draußen vor der Wand sitzt das Mühlrad, das vom Bach angetrieben wird und die Welle dreht. Auf der Welle sitzen Holznocken, die die Hämmer bei Betrieb anheben und wieder fallen lassen. Die Funktion ist ähnlich der einer Spieluhr.

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Und damit ihr das ganze auch hören könnt, hab ich es kurz gefilmt.

Im Filmchen sind nur 2 Hämmer aktiviert. Man muss sich nun vorstellen, dass diese Maschine mit 4 Hämmern rund um die Uhr betrieben wurde und die Arbeiter in der Etage darüber wohnten und schliefen. Überhaupt war die Lärmbelastung in den Fabriken damals immens hoch.

Diese Mühlsteine standen draußen, aber ich weiß nicht mehr, was damit gemahlen wurde.

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Sehr dekorativ ist auch dieses Gerät.

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Natürlich wird in einem Papiermuseum auch gezeigt, was man damals alles aus Papier gemacht hat.

Wird fortgesetzt.

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