Engel, gibt es die? Goethe und König Friedrich Wilhelm II waren der Meinung, dass die junge Prinzessin Luise einem Engel gleiche.

Als vor drei Jahren, dem 200. Todestag der Königin Luise, ein Verlag bei mir anfragte, ob ich mir vorstellen könnte über Verlobungszeit der Prinzessin Luise von Mecklenburg -Strelitz zu schreiben, habe ich zugesagt, recherchiert und mich in die zahlreichen Verflechtungen der europäischen Adelsgeschlechter „eingeloggt“.

Es entstand die Romanbiografie: „ Ein Engel so gut wie auch schön. Eine Liebe im Kriegsjahr 1793“.

Hintergrund der Geschichte ist die Belagerung von Mainz, im Vordergrund stehen natürlich Luise und Kronprinz Friedrich Wilhelm III. Das Paar hat sich während der Belagerung von Mainz kennen und lieben gelernt.

Was hat das mit Bergisch Gladbach zu tun, wird sich der Leser fragen. Nun, ich habe recherchiert; in Bergisch Gladbach gibt es noch nicht einmal eine Luisenstraße, aber es gibt die Gaststätte „Kaisersch Baach“! Dort soll sich Luises Enkel, Kaiser Wilhelm II, nach einem Besuch in Bensberg einmal sehr zur Zufriedenheit gelabt haben. Danach erhielt, im Jahre 1906, diese historische Stätte den Namen „Kaisersch Baach“. Das erfuhr ich an Ort und Stelle.

Wahrscheinlich werde ich, wenn es Herbst wird, die Biergärten schließen und es in der Kneipe uriger und gemütlicher ist als draußen, dort im Kaisersch Baach über die Brautzeit und Jugendzeit der Großeltern des Kaisers, Friedrich Wilhelm III und Luise lesen.

Zum offenen Atelier mit Lesungen lade ich herzlich ein:
Sonntag, 21.Juli 2013, von 11.30 – 18.00 Uhr
Atelier Stewen, Hasenweg 2a – Eingang unten
Lesungen um 12 und 16.00 Uhr, jeweils 20 Minuten
Kleine Leseproben

Barbara Stewen

ist Künstlerin im AdK Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V. und Autorin. Zuvor war sie Krankenschwester und Kriminalbeamtin.

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