Unverhofft fließen 2014 genau 300.006 Euro zusätzlich in den Etat der Stadt Bergisch Gladbach. Die Städte in NRW hatten zuviel für die Kosten der Einheit bezahlt, dieses Geld kommt nach einem Urteil des Landesverfassungsgerichts nun zurück.

Zwar ist die überschuldete Stadt Bergisch Gladbach, die sich dem Regime des Haushaltssicherungskonzeptes unterworfen hat, alles andere als frei in der Entscheidung, was mit diesem Geldsegen geschehen soll. Und auch Bürgermeister Lutz Urbach plädiert dafür, das Geld nicht für Ausgaben, sondern für eine Reduzierung der Schulden zu verwenden.

Aber man kann ja mal träumen. Daher haben wir unsere Leser über Facebook (hier und hier) gefragt, was man mit diesen 300.006 Euro anstellen könnte. Bislang gingen folgende Vorschäge ein, die wir weiter unten zur Abstimmung stellen.

  • Närrische Sander: Ein Kunstrasenplatz für Ommerborn Sand
  • Gerd J. Pohl: Der Puppenpavillon bräuchte nach 25 Jahren unbedingt eine gewisse Aufhübschung. Von außen ist das Gebäude mehr als heruntergekommen – grau, fleckig, richtig schäbig.
  • Markus Walther: Schuldentilgung
  • Markus Schmidt: für den Betriebshof, der ja saniert werden soll und wo das Geld für fehlt. Somit bleiben eventuell die Müllgebühren auf gleichem Niveau – ohne das die Bürger belastet werden.
  • Paschalis Lüders: Ein Jahr keine Gewerbesteuer wäre ein Traum.
  • Pe We: Ich kenne viele städtische Bedienstete, die sich über die Bezahlung ihrer Überstunden freuen würden, da durchschnittlich jeder für 10.000 bis  über 20.000 Euro Überstunden geleistet hat.
  • Thomas Lei:s Würde auch vorschlagen, die Feuerwehrbeamten mal zu bezahlen.
  • Kasi Kasi Pielka: Für die Müllmänner, die das ganze Jahr schwer arbeiten.
  • Sandra Klotz: Die Seillandschaft der GGS Heitkamp müßte dringend erneuert werden.
  • Horst Heinz Becker: Man sollte sich mal endlich um die vielen Straßenlaternen kümmern, die nicht bei Nacht leuchten (sondern nachmittag von 16.00 Uhr bis 23.00 Uhr) und trotz der Reklamationen vieler Anwohner nicht repariert werden, damit unsere Stadt wieder etwas sicherer wird!
  • Marten Pigorsch: In Jugendarbeit oder Bildung, was ja durchaus auch zusammen fallen kann.
  • Jörg Diekmann: 1 Euro Jobbern, die die Stadt eingestellt hat, 2 Euro geben !
  • Martin Wiegelmann: Wir müssen in unser Bildungssystem investieren.Daher Einstellen des Geldes in einen Topf für das Projekt “Schönere Schulen und Kindergärten in Bergisch Gladbach”. Die Gelder werden zur Verfügung gestellt für die Materialkosten im Rahmen von Renovierungsarbeiten an Schulen, die als gemeinsame Aktion von Eltern, Lehrern und Schülern durchgeführt werden.
  • Ingrid Linden: Die Straßen in Ordnung zu bringen wäre doch mal gut.
  • Lutz Urbach: Da die Stadt immer noch ein zweistelliges Millionendefizit im Jahr hat: Zur Ergebnisverbesserung (= weniger neue Schulden machen) einsetzen!

Wofür würden Sie plädieren? Nutzen Sie für weitere Vorschläge das Kommentarfeld unten.

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Foto: flickr/Dominick Meissner

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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