Für seine regionalhistorischen Verdienste wurde Hans Leonhard Brenner die Ehrennadel in Silber verliehen. Die Würdigung des 70-Jährigen nahm Bergisch Gladbachs Erste stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Koshofer in den Räumen der Bensberger Bank vor; Anlass war die Präsentation von Brenners neuer Buchveröffentlichung „Vom Alabasterberg bis zum Teufelsfuhrloch”. Für die Ehrennadel vorgeschlagen wurde der Gladbacher von Bürgermeister Lutz Urbach.

Ingrid Koshofer verleiht Hans Leonhard Brenner die Ehrennadel

Hans Leonhard Brenner hat sich in besonderer Weise um den Bergischen Geschichtsverein, Abteilung Rhein-Berg, verdient gemacht. Von 1991 bis 1996 war er 1. Vorsitzender des Vereins. Er hat große Aufbauarbeit im Bergischen Geschichtsverein geleistet und trägt maßgeblich dazu bei, dass der Verein heute mitgliedsstark ist und ein positives Image hat.

Darüber hinaus hat der Historiker mittels historische Forschungen entscheidend zur Ausweitung und Vertiefung des regionalgeschichtlichen Interesses und Bewusstseins in Bergisch Gladbach beigetragen.

1996 musste er den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen niederlegen, seitdem ist er noch im Rahmen seines Ehrenvorsitzes für den Bergischen Geschichtsverein als Ratgeber und produktiver Forscher aktiv.

Zu seinen wichtigsten historischen Forschungen zählen seine 1992 erschienene Geschichte der Kalkbrennerei in Bergisch Gladbach und sein 2012 erschienenes Buch über die Strunde und ihre Bergisch Gladbacher Mühlen. Das regionalgeschichtliche Interesse in Bergisch Gladbach hat vor allem die von ihm begründete und von 1993 bis 2001 redigierte, jährlich erscheinende Vereinszeitschrift „Heimat zwischen Sülz und Dhünn” gestärkt, in der Brenner über 50 Aufsätze und Artikel zu den unterschiedlichsten regionalgeschichtlichen Themen veröffentlicht hat.

Weitere historische Forschungsergebnisse publizierte er in der Zeitschrift „Romerike Berge” und im Rheinisch-Bergischen Kalender.

Lesen Sie mehr
Hans Leonhard Brenner und seine Schriften - Wikipedia
Website des Bergischen Geschichtsvereins RheinBerg
Heimatforscher mit Verdiensten, BLZ 24.10.2013

Die Schriftenreihe des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg, die seit 1979 geruht hatte, belebte Brenner 1991 wieder und gab in rascher Folge Forschungen, Nachdrucke und Editionen zur Regionalgeschichte heraus. Aus seiner Feder stammten unter anderem Bücher und Beiträge über die Gladbacher Mühle, über das Rathaus Stadtmitte und über den Stadtteil Gronau.

Durch Veröffentlichungen, Vorträge, Aktionen und Schautafeln rückte der Bergische Geschichtsverein seit 1991 verstärkt ins Blickfeld der Öffentlichkeit und steigerte seine Mitgliederzahlen. Über den Verein hinaus floss sein stadtgeschichtliches Wissen auch in städtische Publikationen und historische Erläuterungstafeln ein.

Mit seinem langjährigen und starken Engagement konnte Hans Leonhard Brenner das Interesse vieler Menschen für die regionale Historie von Bergisch Gladbach und der Rheinisch-Bergischen Region wecken. Durch seine intensive Forschungsarbeit hat er zum Ansehen und Wohl der Stadt Bergisch Gladbach in hohem Maß beigetragen, was nun durch die Verleihung der silbernen Ehrennadel gewürdigt wurde.

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