Heinz-D. Haun, Petra Christine Schiefer, Katharina Schüle, Barbara Werner, Jan Pothof (v.l.n.r)

Bergisch Gladbach hat ein neues Ensemble in der Sparte „Darstellende Kunst“: Unter dem Namen „Die Geschmacksverstärker“ haben sich fünf lokale Künstlerinnen und Künstler des gesprochenen Worts, der gesungenen Note und der gespielten Szene zusammengefunden, um auf humoristische und abwechslungreiche Art und Weise das Thema Essen und Trinken durchzunudeln.

Am Anfang, so berichtet Theatermacher und  Geschmacksverstärker Heinz-D. Haun, stand der Wunsch nach einem literarischen Nonsense- oder ein Dada-Programm. Bei den ersten Gesprächen habe sich dann das Thema “Essen und Trinken” in den Vordergrund gespielt:

Es erschien uns reizvoll, weil dieses so alltägliche Thema kabarettistisch-theatral zwar in einzelnen Gedichten oder Liedern auftaucht, aber unseres Wissens noch nicht in einem Komplett-Menü serviert worden ist.“

Also machten sich die fünf Geschmachsverstärker an die Arbeit. Die fünf Akteure sind

Die fünf Künstler fanden rasch sehr unterschiedliches Material und schrieben eigene Texte. Nonsense und Dada kommen noch vor, seien aber nicht mehr der Schwerpunkt, berichtet Haun weiter.

Das nun zusammengestellte Programm sei eine Komposition aus der Fusion-Küche mit Gedichten und Prosatext-Auszügen, solistischen Liedern, Sprechrhythmicals und Acapella-Gesang, Sachtexten und Szenen, Sinnhaftem und Sinnfreiem und einigem mehr.  Durch häufige stilistische und Genre-Wechsel komme das Ganze sehr kurzweilig daher, verspricht der Theatermacher.

Unter anderem sind Texte von Robert Gernhard und Mark Twain, Knigge und Mascha Kaléko, F.K. Waechter, Kurt Schwitters und Edward Lear, Szenen von Tucholsky und Mroszek, deutsche Schlager, internationale Rezepte und kölsches Liedgut, mehrstimmige Lieder von den Kings-Singers und den Bläck Fööss verarbeitet worden.

Diese Rezeptur kommt nun auf die Bühne, in Form einer wilden Mischung aus Spielszenen und Rezitationen, gequirlten Madrigalen, feurigen Fugen, würzigen Witzen, Aneck-Doten und undichten Gedichten rund um Hunger, Rezepte, Zubereitungen, Verspeisen und verspeist werden, Ausgehen, Zu- und Abnehmen.

Dieses vielversprechende Programm trägt dann doch den dadaistisch inspirierten Titel “Das grunze Mampfen” und wird uraufgeführt am 13. Dezember, 19:30 Uhr, im THEAS Theater. Hier finden Sie die Details (zum vergrößern Anklicken).

Die Geschmacksverstärker. Foto: E. Mammen

Zuerst veröffentlicht: 28.11.2013

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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