Der Ortverband der FDP wird am kommenden Donnerstag (18 Uhr, Gronauer Tannenhof) seine Kandidaten für die Kommunalwahl am 25. Februar wählen. Doch schon im Vorfeld gab die Ortsvereinsführung bekannt, wen sie in das Rennen um das Bürgermeisteramt gegen Lutz Urbach (CDU) schicken will:

Jörg Krell

Jörg Krell – ein international erfahrener Manager, in Opladen geboren und nach einigen internationalen Stationen für Bayer jetzt im Ruhestand als selbständiger Unternehmensberater in Bergisch Gladbach tätig. Politisch war Krell bislang noch nicht in Erscheinung getreten. Seine Motivation, ausgerechnet jetzt für die FDP anzutreten, erläutert Krell so:

Ich engagiere mich für die FDP, weil für mich Freiheit und Eigenverantwortung sowie Selbstbestimmung und Chancengleichheit elementare Leitprinzipien unserer Gesellschaft sind.“

Die FDP stellt ihren designierten Spitzenkandiaten so vor:

Jörg Krell ist gebürtiger Opladener (heute Leverkusen) des Jahrgangs 1952. Nach zahlreichen Ortswechseln in USA und in Deutschland lebt er seit 16 Jahren in Bergisch Gladbach. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Er hat Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Betriebswirtschaft an der TU Darmstadt studiert. In seinem beruflichen Werdegang hat er zahlreiche Management-Stationen in USA (13 Jahre) und in Deutschland in den Bereichen Engineering, Produktion, Marketing, Strategische Planung und Verwaltung in einem internationalen Konzern der chemisch-pharmazeutischen Industrie durchlaufen. Während dieser Stationen hat er auch Aufgaben in Indien, Japan, China und in Brasilien wahrgenommen. Seit 2013 arbeitet er als selbständiger Unternehmensberater.

Neben der Politik engagiert sich Jörg Krell gesellschaftlich als Präsident des deutschen Landesverbandes von Enactus, einem internationalen Netzwerk für Studenten, Unternehmen und Universitäten. Naturwissenschaftliche Bildung junger Menschen ist ihm eine Herzensangelegenheit.

Im Laufe seiner Tätigkeiten hat er Kompetenzen in der Führung großer Organisationen, in der Bewältigung komplexer Verwaltungsaufgaben und in der Leitung und Motivation kleiner und großer Teams erworben. Diese Fähigkeiten will er auch in der Politik einsetzen.

Er engagiert sich für eine FDP, die, begleitet von einem offenen Dialog, sachorientiert die Kernbedürfnisse der Bürger in den Bereichen wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen, Bildung, Mobilität, Sport und Kultur in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt.”

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

1 Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Das ist doch erfreulich für uns Wähler:
    Parteien hin oder her, haben wir nun schon einmal zwei interessante Kandidaten für das Bürgermeisteramt und als Alternative zum gegenwärtig amtierenden.

    Sowohl Herr Schubeck als auch Herr Krell weisen bemerkenswerte Profile auf, die per Kompetenz, Erfahrung und „Performance“, wie man zu Neudeutsch sagt, fraglos geeignet erscheinen, einen entsprechend „guten Job“ zu machen.

    Der gerne vorgebrachte Einwand, ein Bürgermeister müsse unbedingt oder könne eigentlich nur ein ausgewiesener (öffentlicher) Verwaltungsfachmann sein, greift nicht.

    Denn Verwaltungsfachleute und entsprechend routinierte -praktiker gibt es in genügender Zahl in jedem Fachbereich der Verwaltung, und es ist gerade von Vorteil, wenn ein gewählter Bürgermeister mit Führungs- und Organisationserfahrung aus einem ganz anderen Bereich plus einschlägigem, etwa wirtschaftlichem Profil, hier belebende Akzente setzt und entsprechendes Wissen einbringt.

    Vor allem muss oder sollte es eine Person sein, die als Scharnier von sozusagen innerer und äußerer Führung, das heißt auch als öffnender und bindender Vermittler, Erklärer, Moderator zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern fungiert.

    Nehmen wir da zum Beispiel den aktuellen Fall des auch hier bereits diskutierten Stadtwerke-Projekts, so zeigt sich, dass allein auf diesem Feld Einiges im Argen liegt.
    Am Ende, so scheint es, bekommt der Bürger hier die bloß Mitteilung über den Vollzug eines -sehr diskret ausgedrückt- sehr diskret ausgehandelten Geschäfts und ganz am Ende auch noch die Rechnung dafür.

    Auch die Grünen überlegen, so war zu lesen, ein eigenes und beachtliches Gewicht auf die Kandidatenwaage zu legen, Herrn Prof. Dr. Baeumle-Courth, und man kann sie nur auffordern, es auch zu tun, anstatt sich auf einen fragwürdigen und letztlich fraglichen Macht-Vorvertrag mit Schwarz einzulassen.

    Ich für meinen Teil freue mich über eine möglichst offene und vielfältige Kandidatenauswahl. Schön wäre es auch, wenn möglichst viele der aufgebotenen Kandidaten erkennen lassen, dass sie fähig und willens sind, über Parteigrenzen hinaus zu sehen, auch jenseits rein taktischer Überlegungen.