Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja hier! Die Baustelle Gut Hungenbach. Ein Hotel soll draus werden. In 2013 hat es dort wohl mal heftig gebrannt. Nun wird es wieder aufgebaut.

Um auf unserem Wanderweg weiterzuwandern mussten wir aber ein kleines Stück wieder zurück gehen. Denn die Route zweigte von der Straße – auf der man uns laut hupend an den äußersten Rand scheuchte – links ab.

Links war der Bach,
rechts die Weiden. Ganz schmal der Weg dazwischen.
Aber Idylle pur. Jedoch nur auf dieser Seite.
Nach der anderen Seite vom Bach mochten wir gar nicht gucken. Industriegebiet.
Schauen wir lieber knuffige Rindviecher an.
Links unten die Kürtener Sülz
Der Weg steigt nun langsam aber ständig an.
Zwischendurch komm von rechts ein Wasserlauf.
Der wohl auch richtig heftig werden kann, wie man hier sieht. Haben hier die “Little People” Brücken gebaut?
Dieser Wasserlauf muss überquert werden.
Und ein paar Schritte weiter müssen wir diese Kreuzung geradeaus überqueren.
Hier wurde uns warm. Die Laubbäume spendeten noch keinen Schatten.
Wieder rauschten die Fichten. Ich mag das sehr.
Wenn er nicht gefällt wird, ist dieser Baum ein markanter Wegweiser. Man sieht ihn schon von weitem.
So viel Huflattich, das Unkraut meiner Kindheit. Heute seh ich ihn kaum noch. Und der ist sooo gut bei festsitzendem Husten.
Mausperspektive
Und wenn der Wanderer alles richtig gemacht hat, erreicht er die Höhe und findet dieses Wegekreuz.
Hast Recht, BamBam, wir müssen hier eigentlich links weiter.
Zuerst schaun wir aber noch das Wegekreuz an.
Auch hier bläst der Wind,
und der Fichtenwald rauscht.
Das muss auch aufs Foto.
Noch eine kleine Erfrischung,
eine Schweigeminute für die Tiere im Tierheim Petersberg und dann gehen wir weiter auf unserem Wanderweg.
Auf der anderen Seite des Sülztales. Hachenberg, glaube ich.

Dann kam eine Weggabelung, die ich vergessen habe zu fotografieren. Unser Wanderweg blieb oben auf der Höhe, ging aber in den Wald hinein. Wir haben ihn dort verlassen und einen Weg genommen, der deutlich bergab führte. Das war oberhalb von Waldmühle auf dem Berg. Ich habe mich jetzt an keine bestimmten Wegemarkierungen mehr gehalten, sondern bin immer nur bergab gegangen. Wir kamen dann in Waldmühle gleich bei der Bushaltestelle auf die L286.

Auch hier wurden zahlreiche Bäume gefällt.
Eine Fichtennadel-Duftbombe.
Hier war es steil und ein alter Wirrkopf musste wieder aufpassen,dass er nicht umknickte oder gar stürzte.
Die Stufen waren willkommen, aber hoch. Die gingen auch “auf die Knie”
Geschafft! Wir sind unten.
Die Sülz links
und rechts der Brücke.

Und dann war das noch das Haltestellen-Häuschen der Wupsi. Ich dachte bisher, Kürten sei noch zivilisierte Welt. Im Dunkeln möchte ich dort nicht warten müssen. Da sind mir dann unsere Glashäuschen hier lieber.

“Leev Wupsi!”
Glück gehabt! Wir waren später.

Wir brauchten nicht lange zu warten, bis der Bus kam und uns wieder nach Bergisch Gladbach brachte. Er war auch voll, aber ich konnte sitzen und BamBam lernte nette Schüler kennen. Alles easy. So ging wieder ein schöner Wandertag zu Ende.

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

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