Das preisgekrönte Junge Ensemble des Theas mit „Ohne Vorwarnung"

Das preisgekrönte Junge Ensemble des Theas mit „Ohne Vorwarnung”

Am Rande einer Zaubervorführung am Wochenende zog David Heitmann, Gründer und Intendant des Theas, eine gute Nachricht aus dem Hut: Zwei große Unterstützer für das Theater mit angeschlossener Theaterschule seien gefunden worden. Damit könne das Theas nach dem Sommer weiter machen – was bislang gefährdet war.

+ Anzeige +

Allerdings: Die für den angestrebten Rettungsschirm geforderte Summe von 50.000 Euro pro Jahr kommen auch mit den beiden neuen Sponsoren bei weitem noch nicht zusammen, stellte Heribert Bergermann, der Vorsitzende des Trägervereins, auf Anfrage des Bürgerportals klar. Dennoch könne die Planung für eine neue Spielzeit könne jetzt beginnen.

In einer offiziellen Pressemitteilung stellt das Theater klar:

„Aufgrund von mehreren, privaten Unterstützungszusagen hat der Vorstand des Trägervereins THEAS Theaterschule & Theater e.V. in der vergangenen Woche einstimmig beschlossen, dass die Arbeit nach der Sommerpause fortgesetzt werden soll. Der Fehlbedarf ist noch nicht komplett gedeckt, aber durch die neuen Entwicklungen ist ein Weitermachen erst mal möglich. Von den fehlenden ca. 50.000,- Euro konnten schon über 34.000,- Euro gesichert werden, die sich aus Mitgliedsbeiträgen und Zusagen zum Rettungsschirm zusammensetzen.“

Gleichzeitig betont der Trägerverein, dass  HEAS auch weiterhin auf neue Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren angewiesen ist, um dauerhaft abgesichert zu sein. Von der Stadt Bergisch Gladbach sei auch in Zukunft kein Geld zu erwarten. Der Theaterbetrieb mit seinem bunten Programm und Kursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werde also durch private Finanzierung getragen werden müssen.

Das Theas ist neben dem Puppenpavillon in Bensberg das einzige freie Theater in Bergisch Gladbach und muss weitgehend ohne öffentliche Unterstützung auskommen. Seit einigen Monaten betreiben der Förderverein und Freunde des Theaters eine intensive Öffentlichkeitskampagne, um das Theater in der Jakobstraße finanziell auf sichere Beine zu stellen. Sollten die 50.000 Euro nicht zusammen kommen, so hatte Heitmann angekündigt, müsse das Theas nach der Sommerpause geschlossen bleiben.

Weitere Informationen:

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.