Sowa Reiseente Seite 600

Ton in Ton: Reiner M. Sowa vor seinem Recherchemobil

Wenn Sie „Ein Bestatter auf der Flucht“ gelesen haben, dann erinnern Sie sich: Zum Schluss verschwindet Ulrich Schwartz tatsächlich in ein Sabatjahr und will mit seiner Ente die Seidenstraße bereisen. Eine Idee, die zuvor schon der echte Bestatter Fritz Roth hegte, aber dann nicht mehr umsetzen konnte.

Reiner M. Sowa, Autor der Bestatterkrimi hat die Idee nicht nur in seinem letzten Krimi aufgegriffen, er treibt sie weiter voran und will sie in seinem nächsten Buch mit Leben füllen.

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Und daher hat er sich jetzt selbst auf eine lange Recherchereise gemacht. In seiner Reiseente vom Typ Acadiane startete er am Montag eine lange Reise nach Indien.

Im Heck befinden sich Schlaf- und Arbeitszimmer

15.000 Kilometer, so berichtet Sowa, hat er für diese Tour eingeplant. Zielort ist Mumbai, von dort wird die Ente per Schiff zurückgeschickt – und Weihnachten will der 55-Jährige wieder in Bergisch Gladbach sein.

Ente und Reise hat er akribisch vorbereitet. Die 29 Jahre alte Accadiane hatte er bei einem Weinbauern in Südfrankreich gefunden – und äußerlich gelassen, wie sie war. Nur im Laderaum des Handwerkergefährts hat er sich eine Schlafstatt und Schreibwerkstatt eingerichtet.

Vorne gibt es zwar Sicherheitsgurte – aber die Sitze sind bekannt spartanisch. Der Motor röchelt, „aber der ist topfit“, verspricht Sowa, der sich schon vor Jahren mit dem Entenvirus infiziert hat und inzwischen sogar Schrauberkurse für Entenliebhaber anbietet.

Die Reiseroute wird hier eingetragen.

Die Route führt über den Balkan in die Türkei, weiter über Armenien, Aserbaischan und Georgien im Bogen nördlich am Irak vorbei, über eine sehr lange Strecke quer durch Iran, dann durch Pakistan und schließlich nach Indien. In den vergangen Monaten hat sich der ehemalige Kriminalist, der unter anderem auf dem Balkan Polizisten geschult hat, sehr genau informiert – und er weiß genau, was er macht.

Dennoch könnte vor allem die vorletzte Etappe etwas knifflig werden, die Sicherheitslage ist in Pakistan nicht wirklich gut einzuschätzen und ob er den gewünschten Grenzübergang nach Indien wird passieren dürfen, da ist sich Sowa nicht ganz sicher. Zur Not muss er einen großen Umweg nach Norden machen – aber was sind bei dieser Tour schon 2000 Kilometer mehr?

Sowa wird von seiner Reise berichten, auf seiner Websiteauf seiner Facebook-Seite und in einem Reisetagebuch für den KSTA.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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