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Alfons Schön (Hygienefachkraft), Schauspieler Michael Strepenick, Rafale Lässig (Ecolab-Healthcare), Andreas Kirchler (Hygienefachkraft)

Eine landesweite Hygiene-Initiative der NRW-Krankenhäuser, bei der mehr als 300 Kliniken mitmachen, klärt auf über das Zusammenleben von Menschen und Keimen, der Entdeckung von Krankheitserregern und der medizingeschichtlichen Bedeutung von Antibiotika. Schirmherrin der Kampagne ist Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

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Hygiene wird im MKH groß geschrieben. Das Krankenhaus hat das Problem längst erkannt und will die Bürger der Region zum Mitmachen und Mithelfen auffordern. An den Eingängen der Klinik und den einzelnen Stationen stehen immer Desinfektionsspender parat. Hier können sich die Besucher schnell und effektiv die Hände desinfizieren.

Das MKH kennt seine besondere Verantwortung: „Wir müssen Patienten nicht nur akut versorgen, sondern auch verhindern, dass resistente Keime geschwächte Patienten infizieren. Damit ein Krankenhaus ein sicherer und sauberer Ort bleibt, sorgen Tag für Tag viele unserer Mitarbeiter für höchste Hygienestandards – von der Reinigungskraft bis zum Krankenhaushygieniker mit fünfjähriger Spezialausbildung“, erläutert Pressesprecher Jörg Zbick.

Für diesen Schutz spielen auch bei Ärzten und Pflegern die Hände eine zentrale Rolle. Mit der Eröffnung der Ausstellung fand der Tag der Händehygiene statt, bei der sich die Besucher, Patienten und Mitarbeiter über die Krankenhaushygiene informieren konnten. „Die Desinfektion der Hände zählt zu den wichtigsten Maßnahmen der Vorbeugung gegen Infektionen“, erläutert Alfons Schön.

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Hygieneexperte Andreas Kirchler und Schauspieler Michael Strepenick

Seit diesem Mittwoch ist im Marien-Krankenhaus (MKH) die Wanderausstellung der Krankenhaus-Gesellschaft NRW „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger.“ zu sehen.

Am Aktionstag wurde zur Eröffnung der Ausstellung in der Eingangshalle der Klinik auch über die Verträglichkeit und Sicherheit bei der Händehygiene aufgeklärt. Die Besucher konnten unter Schwarzlicht kontrollieren, ob sie ihre Hände ausreichend gereinigt hatten. Ein Schauspieler des Unternehmenstheater Mobile stellte als zerstreuter Professor das Thema gekonnt in Szene.

Der von der Weltgesundheitsorganisation WHO initiierte Internationale Tag der Händehygiene soll alljährlich die Aufmerksamkeit des medizinischen Personals auf die Händehygiene lenken. Denn schließlich sind es die Hände des Einzelnen, die bei der Keimübertragung eine wesentliche Rolle spielen.

„Unsere Mitarbeiter halten einen hohen Qualitäts-und Hygienestandard ein“, teilt der ärztliche Direktor Dr. Stefan Machtens mit. Wichtig sei es aber auch, dass die Patienten und Besucher mitmachen. „Mit ihrem Hygieneverhalten sind sie selbst ein wichtiger Schlüssel zum bestmöglichen Schutz.“

Die Ausstellung wird im MKH noch bis Anfang Juni zu sehen sein. Weitere Informationen und viele aktuelle Daten und Fakten zum Infektionsschutz in Krankenhäusern unter www.keine-keime.de

PR-Berater (Deutsche Akademie für Public Relations), Volt-Mitglied

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