Die „Rote Schule” in Heidkamp.

Zentrales Thema der gestrigen Sitzung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach waren die unterschiedlichen Optionen zum Erhalt der sogenannten “Roten Schule“ im Stadtteil Heidkamp.

Gemeinsam mit Herrn Honecker vom Stadtplanungsamt wurden die Möglichkeiten diskutiert. Als Fazit der gestrigen Sitzung hält Klaus Waldschmidt, der Fraktionsvorsitzende, fest:

Die SPD will dieses Ortsbild prägende Bauwerk erhalten.“

Die Schule in den 30er. Foto: Willy Fritzen

Nachdem es im Winter 2013/14 Gerüchte über Pläne zum Abriss des Gebäudes gab, hatten sich viele Bürger für den Erhalt des historischen Gebäudeensembles ausgesprochen. Der SPD-Stadtverordnete Erich Dresbach hatte gemeinsam mit Rolf-Albert Schmitz Unterschriften für den Erhalt gesammelt und eine Dokumentation der Bedeutungsgeschichte des Gebäudes zusammengestellt.

Mehr Spielraum für einen privaten Investor

Wichtig ist der SPD die sozialen Einrichtungen im Gebäude zu halten: „Es muss sichergestellt ein, dass auch in Zukunft die AWO und eventuell der Kinderschutzbund dort Angebote für Kinder und junge Menschen anbieten können“, stellt Marcel Kreutz als jugendpolitischer Sprecher seiner Fraktion klar.

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Nun scheint es, dass all diese Ziele eingelöst werden können. Die SPD favorisiert eine Teilaufhebung des bestehenden B-Planes (Dorfplatz Heidkamp) im Bereich der alten Schule, um mehr Gestaltungsfreiheit zu gewinnen. Diese Chancen soll dann ein privater Investor nutzen können, der den Gebäudekomplex erhalten und wieder in Stand setzen will.

Denkmalschutzverfahren fortsetzen

Die Eingangstür heute

Parallel zu den jetzt anstehenden Verkaufsverhandlungen soll auch das Denkmalschutzverfahren fortgeführt werden. „Letztendlich müssen jedoch die städtischen Interessen in den vertraglichen Vereinbarungen mit dem Käufer und Investor abgesichert werden“, so Gerd Neu, der planungspolitische Sprecher der SPD Fraktion.

Die SPD-Fraktion wird die weiteren Planungen und Verhandlungen aufmerksam begleiten. Der mögliche Käufer und Investor genießt einen Vertrauensvorschuss.

Die SPD erhofft sich auf diesem Weg eine pragmatische und zeitnahe Lösung für den Stadtteil Heidkamp. „Wenn wir noch viel länger warten, vor allem bis die städtischen Kassen wieder aufgefüllt sind, werden wir in Heidkamp-Mitte bald eine Ruine vorfinden! Das wollen wir natürlich verhindern,“ fasst Klaus Orth, der stellvertretende Vorsitzende, die Beratungen seiner Fraktion zusammen.

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1 Kommentar

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  1. Hallo Liebe Verantwortliche,

    wenn wir Ihre Pläne damit unterstützen könnten, wären wir bereit, eine 3D-Visualisierung von einer möglichen Lösung zu erstellen. Wir haben schon viele Skeptiker überzeugen können.
    Wenn das für Sie interessant wäre, melden Sie sich gern telefonisch oder über unsere Webseite.

    Schöne Grüße, T. Cramer (0174 3054537)