Barbara Stewen vor dem Goethe-Standbild der Goethe Gesellschaft

Barbara Stewen vor dem Goethe-Standbild der Goethe Gesellschaft

Zu einer Lesung und Performance mit dem Titel „Goethe und das Fräulein Ulrike von Levetzow” läden wir ein am Freitag, 12. Juni 2015, 15.30 Uhr, in der Villa Risch, CBT Wohnhaus, Margaretenhöhe 24, in Bergisch Gladbach.

In den Jahren von 1821 bis 1823 zieht es den Geheimrat Goethe immer wieder in die böhmischen Bäder Marienbad und Karlsbad.

Der Dichter hat sich in ein junges Mädchen verliebt, in die die 17-jährige Ulrike von Levetzow.

Noch im Sommer 1823 schreibt er voller Hoffnung an Ulrike:

Tadelt man, dass wir uns lieben, dürfen wir uns nicht betrügen.

Tadel ist von keiner Kraft; andern Dingen mag er gelten.

Kein Misslingen, keine Schelten, macht die Liebe tadelhaft.

Wird Ulrike den alternden Dichter erhören?

Grundlage des Textes sind Goethes Tagebücher und Briefe, die Goethe und Ulrike geschrieben haben und Kommentare von Zeitgenossen, wie Caroline von Humboldt, Charlotte von Schiller, Wilhelm Grimm und Zelter.

Eintritt frei, Besucher willkommen

Barbara Stewen

ist Künstlerin im AdK Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach e.V. und Autorin. Zuvor war sie Krankenschwester und Kriminalbeamtin.

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2 Kommentare

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  1. Und nach einem sehr schmerzlichen Abschiednehmen schreibt Goethe, verzweifelt. und mit seinen Gefühlen hadernd, trotzdem noch einmal am 10. September 1823 an Ulrike von Levetzow

    „ Aus der Ferne
    Am heißen Quell verbringst Du Deine Tage,
    Das regt mich auf zu innerem Zwist
    Denn wie ich Dich so ganz im Herzen trage,
    begreif’ ich nicht, wie du wo anders bist. „ Zitat Ende

    Ja, so kann’s gehen! :-( Herzlich Barbara Stewen

  2. „In unsers Busens Reine wogt ein Streben,
    Sich einem Höhern, Reinern, Unbekannten
    Aus Dankbarkeit freiwillig hinzugeben,
    Enträtselnd sich den ewig Ungenannten;
    Wir heißen’s: fromm sein! — Solcher seligen Höhe
    Fühl ich mich teilhaft, wenn ich vor ihr stehe…“