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Radeln nach Zahlen: Kreis führt Knotenpunke ein

Ausschnitt aus der Übersichtskarte der RadRegionRheinland. Ein Klick auf das Bild führt zur Gesamtkarte

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Kartenlesen war gestern, jetzt heißt es Radeln nach Zahlen. So lässt sich das Knotenpunktsystem beschreiben, welches den Rheinisch-Bergischen Kreis jetzt als neue touristische Infrastruktur bereichert.

Mit der neuen Beschilderung lassen sich Fahrradtouren ganz unkompliziert und nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen. Insgesamt 350 Knotenpunkte stehen in der gesamten RadRegionRheinland und weisen den Radfahrern den Weg. Dabei geht es – im Gegensatz zu den bereits bestehenden Fahrradleitwegen – nicht darum, die kürzeste Strecke zu fahren, sondern die schönste und vor allem sicherste.

Die schönste und sicherste Strecke finden

 

Landrat Tebroke und Kooperationspartner stellen das System vor

Florian Leßke, Stadt Wermelskirchen, Anne Wirwahn, Rheinisch-Bergischer Kreis, Landrat Hermann-Josef Tebroke, Sven Brückner, Gemeinde Odenthal, Wolfgang Roeske, Bürgermeister in Odenthal, Günter Bansen, ADFC Wermelskirchen

Das Knotenpunktsystem führt die Radler vorbei an vielen Aussichtspunkten, touristischen Highlights und gastronomischen Angeboten, die es zu entdecken lohnt. „Unser Ziel ist es, den Radtourismus im Kreis weiter auszubauen. Mit dem Knotenpunktsystem geben wir den Radfahrern das Qualitätsversprechen, dass sie sich ganz auf die gute Beschilderung verlassen können“, freut sich Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke über die neue Infrastruktur, die sowohl Touristen als auch den Fahrradfreunden vor Ort zu Gute kommt.

Auch Bürgermeister Wolfgang Roeske zeigt sich begeistert von der neuen Markierung: „Das Knotenpunktsystem hilft uns, neben dem Wandern jetzt auch das Radfahren als eine Form des sanften Tourismus weiterzuentwickeln.“

Das Knotenpunktsystem

Ursprünglich stammt die Idee des Knotenpunktsystems aus den Benelux-Ländern, wo es sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut. Der Vorteil für die Radfahrer liegt besonders in der einheitlichen Markierung über kommunale Grenzen hinaus. So ist es nicht mehr nötig, verschiedene Wege in den Städten oder Gemeinden zu suchen – das Knotenpunktsystem verbindet sie auf einfache Art und Weise.

Es erstreck sich über die gesamte RadRegionRheinland, also vom Rhein-Erft-Kreis im Westen, über den Oberbergischen Kreis im Osten und den Rhein-Kreis Neuss im Norden bis hin zur Stadt Bonn im Süden. „Die Knotenpunkt-Markierungen sind gut sichtbar am Weg angebracht und stellen für die Radfahrer einen echten Mehrwert dar“, lobt Günter Bansen vom ADFC Wermelskirchen die neue Beschilderung, „außerdem kann man damit so einige Geheimtipps entdecken.“

So funktioniert es

Auf der Homepage der RadRegionRheinland oder über die App Quo Radis können die Nutzer sich anschauen, wo die Knotenpunkte liegen. Je nach Geschmack stellen sie sich so eine individuelle Route zusammen und schon kann es losgehen.

An der Strecke sind die Knotenpunkte an Schildern und Wegweisern angebracht, durch ihre rot-weiße Farbe sind sie gut erkennbar. Zusätzlich dazu werden auf zahlreichen Hinweistafeln alle Knotenpunkte in der Region übersichtlich dargestellt, sodass die Radfahrer auch ganz spontan ihre Route ändern können.

Vier Themenrouten mit vielen praktischen Tipps

Wer sich keine eigene Strecke zusammenstellen möchte, kann auch einfach eine der vier Themenrouten wählen, die durch den Rheinisch-Bergischen Kreis verlaufen. Dies sind der Dhünnweg, die :aqualon-Runde, der Strundeweg sowie die Balkantrasse.

Alle Infos zu Länge, Anspruch und Verlauf der Strecken werden in einer Karte dargestellt, die im Internet aufgerufen werden kann. Auch weitere praktische Informationen wie Parkplätze oder Bushaltestellen in Streckennähe sind dort eingezeichnet. So bekommt man alle wichtigen Informationen auf einen Blick und kann diese sogar über GPS unterwegs mit dem Handy abrufen.

Perspektivisch sollen weitere Routen dazu kommen. Die Stadt Wermelskirchen hat in Kooperation mit dem ADFC bereits mit der Entwicklung begonnen. „Wir haben gemerkt, dass die Nachfrage einfach enorm groß ist“, berichtete Florian Leßke, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung der Stadt Wermelskirchen, „deshalb sind wir direkt in die Planung neuer Themenradwege eingestiegen.“

Rheinisch-Bergischer Kreis

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