An dem Abend stehen die Interessen der Eigentümer und Anwohner des Bereiches zwischen Bensberger Schloss und Wohnpark Bensberg bzw. zwischen Stadtpark und den Schulen unterhalb der Steinstraße im Fokus.

An dem Abend stehen die Interessen der Eigentümer und Anwohner des Bereiches zwischen Bensberger Schloss und Wohnpark Bensberg bzw. zwischen Stadtpark und den Schulen unterhalb der Steinstraße im Fokus.

Am Donnerstag, den 14. Januar 2016 ab 18.30 Uhr ist die Bensberger Bevölkerung aufgerufen, die Zukunft ihres Stadtteils mitzugestalten. Die Veranstaltung findet im Ratssaal des Rathauses Bensberg statt.

Willkommen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die ihren Blick auf den Stadtteil und ihre Sichtweise zu verschiedenen Themen mit den Planern der Stadt teilen möchten.

Ideen und Anregungen zu den folgenden Themen sind gefragt:

  • Wie möchten wir künftig wohnen?
  • Wo bieten sich Möglichkeiten der Innenentwicklung?
  • Wie können wir die Schloßstraße und deren Umfeld aufwerten?
  • Welche »geheimen« Orte und Qualitäten besitzt Bensberg?
  • Welche Qualitäten besitzen Grünflächen und Freiräume, und welche Flächen werden von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt?
  • Soll man die Anbindung an die Freiräume verbessern, und wie kann das erreicht werden?
  • Wo und wie sollen die Kinder ihre Freizeit verbringen?
  • Was macht für Sie die bauliche Identität Bensbergs aus?
  • Ihre eigenen Themen!

Diese und viele  andere Fragestellungen stehen auf dem Prüfstand; die Bürgerinnen und Bürger sind gefragt, hierzu ihre Ideen und Anregungen anzubringen.

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine aktualisierte Version, der ursprüngliche Beitrag war am 30.11.2015 erschienen

Zunächst werden die Planer des Architektur- und Stadtplanungsbüros Post • Welters – mit externem Blick – eine erste Einschätzung zu den Stärken und Schwächen des Plangebietes vorstellen. Anschließend sollen die Bürgerinnen und Bürger diese Bewertung aus ihrer Sicht korrigieren, verfeinern und ergänzen.

Darüber hinaus werden Ideen für mögliche Projekte gesammelt. In kleinen Gruppen besteht die Gelegenheit zu kreativer Arbeit und intensivem Austausch.

Erster Baustein zum „Integrierten Handlungskonzept Bensberg”

Die Bürgerbeteiligung »Stadtteilplanung Bensberg« ist ein erster Beteiligungs-Baustein zum »Integrierten Handlungskonzept Bensberg« (oder kurz InHK Bensberg). Unter diesem Stichwort entwickelt die Stadt Bergisch Gladbach zusammen mit dem Architektur- und Stadtplanungsbüro Post • Welters Projekte und Maßnahmen für die Zukunft des Stadtteiles. Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen in das Konzept einfließen.

Leitgedanken, an die sich Rat und Verwaltung gebunden fühlen

Prof. Hartmut Welters als von der Stadt beauftragter Planer sieht das Integrierte Handlungskonzept als Richtschnur für kommunale Entscheider: „Hier sollen Leitgedanken für die Entwicklung der nächsten zehn Jahre formuliert werden, an die sich Rat und Verwaltung gebunden fühlen.“

Mit dem InHK Bensberg soll der Stadtteil in den Fokus der Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach gestellt werden. Hierzu sollen Personal und Mittel gebündelt sowie Projekte und Maßnahmen für einen Förderantrag bei dem Land NRW zusammengestellt werden.

Keine neue Leitbilddiskussion oder Rahmenplanung

Von städtischer Seite betreut Stadtplanerin Christine Sick-Adenauer das Projekt. Sie stellt klar, dass es sich hier nicht um eine Neuauflage von Leitbilddiskussion oder Rahmenplanung handelt: „Das integrierte Handlungskonzept bezieht sich nicht nur auf die städtebauliche Komponente. Es gehören auch sozialen Themen mit hinein. Und am Ende stehen konkrete Ergebnisse, die umgesetzt werden können.“

Es muss längst nicht immer das große Wunschdenken sein, das hier zur Sprache kommt, so schätzt Planungschef Wolfgang Honecker die Bürgerinteressen ein: „Die Bürgerinnen und Bürger kennen sich in der Regel sehr genau aus. Kleine Probleme spielen dabei oft eine genau so große Rolle wie die großen Themen.“

Nicht nur die „üblichen Verdächtigen”

Wichtig ist den Planern, dass möglichst viele und auch nicht immer nur die „üblichen Verdächtigen“ durch innovative Modelle der Bürgerbeteiligung angezogen werden.

„Beim Mobilitätskonzept und der Rahmenplanung Stadtmitte haben wir sehr positive Erfahrungen mit einzelnen Thementischen gemacht“, so Stadtbaurat Stephan Schmickler. „Dabei haben viel mehr Bürgerinnen und Bürger die Chance, zu Wort zu kommen, als bei Frontalveranstaltungen mit Saalmikrophon.“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bergisch Gladbach und die externe Moderation freuen sich über zahlreiche Gäste der Auftaktveranstaltung. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger von Bensberg, Einzelhändler, Gewerbebetreibende und alle weiteren Interessierten.

Selbstverständlich ist die Veranstaltung für alle Eingeladenen kostenfrei, auch eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: Stadt Bergisch Gladbach, Fachbereich 6 – Stadtplanung, Christine Sick-Adenauer, Tel. 14-1372, E-Mail: C.Sick-Adenauer@stadt-gl.de

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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