Die neue Verkehrsführung an der Schnabelsmühle. Vor der Tunnelausfahrt wird es noch enger. Ein Klick vergrößert das Bild

Am kommenden Montag beginnt der nächste Abschnitt beim Megaprojekt „Strunde hoch vier” – mit konkreten Auswirkungen auf den Verkehr an zwei Punkten.

Parkplatz Buchmühle wird geschlossen

Zum einen beginnen die Arbeiten für den Hochwasserschutzkanal in der Buchmühle. Dann fallen auch die Restplätze auf dem Parkplatz endgültig weg, die Autofahrer müssen auf die bislang wenig in Anspruch genommenen Parkpalette ausweichen. Zu diesem Baubereich gibt es vom Bauherrn, dem Strundeverband, darüber hinaus noch keine Informationen.

Aktualisierung 15.1.2015: Am Freitag teilte der Strundeverband mit, dass sich die Arbeiten im Abschnitt Hauptstraße und Odenthaler Straße um mindestens sechs Wochen verzögert. Daher bleibt die Buchmühle vorerst offen. Alle Infos.

Blick über die Buchmühle im vergangenen Herbst. Unten die Parkpalette, danach das Areal für den Spielplatz, der Park und die Parkplätze – die jetzt wegfallen.

Sehr detailliert berichtet der Strundeverband dagegen über die Veränderungen an der Schnabelsmühle. Nachdem die derzeit völlig Ampel-freie Lösung als Vorgriff auf den geplanten Kreisverkehr gefeiert wurde gehen die Verkehrsexperten jetzt wieder einen Schritt zurück: Für etwa zwei Monaten wird die vorhandene Ampel an der Ausfahrt aus dem Tunnel wieder in Betrieb genommen.

Eine Fahrspur muss dem Hochwasserkanal weichen

Grund dafür sind die Bauarbeiten an der Hochwassertrasse, die die Gohrsmühle queren soll. Nachdem der Kampfmittelräumdienst vor Ort war soll ein tiefer Graben gebaggert und die Betonfertigteile des Hochwasserkanals eingebaut werden.

Dafür benötigen die Bauarbeiter mehr Platz als jetzt, das Baufeld wird vom Zandersgelände aus ein Stück weiter in Richtung Stadthaus verlagert. Damit fällt dort eine der beiden Fahrspuren in Richtung Kürten bzw. Bensberg weg. Damit sich die Verkehrsströme aus dem Tunnel und vom Driescher Kreisel nicht in die Quere kommen, wird die Ampel wieder angestellt. Die Verengung geht aber nur über wenige Meter, danach können sich die Fahrer wieder in Richtung Bensberg auf eine gesonderte Spur einordnen.

Vor der ersten Bauphase war an der Gohrsmühle noch viel Platz. Inzwischen sind hier tiefe Löcher und hohe Dämme entstanden. Rechts wird nun das Baufeld erweitert, eine Fahrspur fällt weg.

Stoppschild beachten!

An der grundsätzlichen Situation ändert sich nach Angaben des Strundeverbands jedoch nichts. Wer von der Odenthaler Straße oder aus Herrenstrunden nach Bensberg will muss weiterhin bis zur Poststraße fahren, dort den U-Turn machen, unter Umständen an der Ampel halten, das Baufeld passieren und kann dann rechts nach Bensberg abbiegen.

Aus Richtung Bensberg kommend muss unbedingt das Stoppschild beachtet werden, wenn man Richtung Gronau oder Schildgen fahren möchte. Die Beschilderung ist nach Hinweisen aus der Bevölkerung noch verstärkt worden – denn hier hatte es in den vergangenen Wochen häufig mal geknallt.

Die Fußgänger können die Schnabelsmühle/Gohrsmühle weiterhin nicht oberirdisch passieren. Sie müssen den Fußgängertunnel oder die Ampel in Höhe der Poststraße/Werkszufahrt Zanders nutzen, um die Gohrsmühle zu queren.

Infoveranstaltungen im Baustellenbüro und im Bürgerportal

Informationen zur gesamten Baustellensituation von „Strunde hoch vier“ gibt es im Baustellenbüro an der Buchmühlenstraße, das mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr besetzt ist. Zudem gibt es an jedem 2. Donnerstag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Baustellenbüro einen Runden Tisch.

Auch das Bürgerportal widmet den Baustellen eine Veranstaltung: Der politische Stammtisch zum Thema „Baustellen in Bergisch Gladbach” mit Beteiligung von Strundverbands-Geschäftsführer Martin Wagner und dem städtischen Baustellenmanager Sebastian Höller findet am kommenden Mittwoch, um 19 Uhr statt. Sie können sich per Facebook oder per Mail (info@in-gl.de) anmelden.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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