Willibert Krüger mit Vertretern der regionalen Industrie. (Achivbild)

Zukünftig will die Wirtschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis bei mittelstandsrelevanten Themen öfter und deutlicher Position beziehen. Das haben die Mitglieder der Beratenden Versammlung Rhein-Berg der IHK Köln in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, teilte die IHK Köln jetzt mit. Die Versammlung hatte ihre Arbeitsschwerpunkte der nächsten vier Jahre festgelegt.

Die Beratende Versammlung bildet eine Plattform für den Austausch zwischen regionaler Wirtschaft und Kreispolitik. Sie ist bei der Geschäftsstelle Leverkusen/ Rhein-Berg der IHK Köln angesiedelt. Sie wolle ihr Selbstverständnis als Regionalausschuss weiter beibehalten, aber mittelstandsrelevante Themen vermehrt öffentlich kommuniziert und bewertet.

Willibert Krüger skizzierte als Vorsitzender des Gremiums bei der Sitzung die Schwerpunkte in den kommenden Monaten: Industrieakzeptanz, Ausbau und Sicherung der Infrastruktur sowie der Gewerbeflächen, Fachkräftesicherung und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

„Die Industrie ist der Motor der Wirtschaft und Garant für Wachstum und Wohlstand“, sagte Fred Arnulf Busen, der als stellvertretender Vorsitzender der Beratenden Versammlung künftig auch als Beauftragter für das Thema Industrieakzeptanz fungiert. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Industrie-Unternehmen im Rheinisch-Bergischen Kreis zunehmend als bedeutende Arbeitgeber und starke Ausbilder wahrgenommen werden“, sagte Busen.

Willibert Krüger, Eva Babatz und Fred Arnulf Busen bei einem Treffen mit Bürgermeister Lutz Urbach

Zum Thema Infrastruktur stellten die Mitglieder der Beratenden eine einfache Forderung auf: Ausbau! Im gesamten Kreisgebiet sei es notwendig, die Voraussetzungen für störungsfrei fließenden Personen- und Wirtschaftsverkehr zu verbessern, forderte Eva Babatz als Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Rhein-Berg,

Das Gleiche gelte für den Datenverkehr: „Eine angemessene Breitbandversorgung ist Bedingung, um die Wettbewerbsfähigkeit der im Kreis angesiedelten Unternehmen im Zuge der Digitalisierung zu gewährleisten“, erläuterte der stellvertretende Vorsitzende der Beratenden Versammlung Bernd Supe-Dienes, der sich für das Thema Infrastruktur stark machen wird.

Die Beratene Versammlung begrüßte in diesem Zusammenhang, dass die Kreisverwaltung in Abstimmung mit den Bürgermeistern des Kreises das gemeinsame Gewerbeflächenentwicklungskonzept weiterführt. Das IHK-Gremium werde die kommunalen Entscheidungsprozesse dabei aktiv begleiten und biete sich als Gesprächspartner an.

Nicht zuletzt stehe auch die Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Vordergrund. Damit einher gehe das Thema der Fachkräftesicherung, mit der sich innerhalb der Beratenden Versammlung künftig der stellvertretende Vorsitzende Manuel von Möller als Themen-Manager befassen wird.

„Die ausreichende Versorgung der Region mit Fachkräften kann nur durch die Förderung der Bildung geschehen, durch die Förderung der dualen Ausbildung, der Aus- und Weiterbildung bis hin zum Studium und der beruflichen Fortbildung. Die Unterstützung von landesweiten Programmen zur Berufswahlorientierung und regionalen Ausbildungsbörsen ist daher einer der wichtigsten Punkte der kommenden Monate“, sagte Möller.

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Redaktion

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