Moritz Lohmann vom TV Herkenrath / Bergisch Gladbach

Moritz Lohmann

Mit einer persönlichen Bestleistung von 8,41 Sekunden über 60m Hürden reiste Moritz Lohmann vom TV Herkenrath zu den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften am letzten Samstag nach Dortmund. Damit lag er nur auf Platz 19 der Liste der qualifizierten Jugendlichen, eine Teilnahme am Halbfinale war das Ziel, unter der Voraussetzung, dass ihm ein optimaler Lauf gelingt.

Bereits in seinem Vorlauf konnte sich Moritz als Zweiter hinter dem späteren Deutschen Meister Hannemann aus Kornwestheim auf eine neue persönliche Bestleistung von 8,33 sec steigern. Damit erreichte der 18jährige Schüler der IGP die elftbeste Vorlaufzeit. Das große Ziel „Halbfinale“ war realisiert.

Im Semifinale lief es für den Herkenrather dann noch besser. Als Dritter des Zweiten Laufes verbesserte er seinen Hausrekord auf 8,25sec. und qualifizierte sich zum ersten Mal für das Finale einer Deutschen Meisterschaft. Und das vor dem Hintergrund, dass Moritz Lohmann wegen einer starken Erkältung in den letzten neun Tagen vor den Meisterschaften auf jegliches Training verzichten musste.

Im Finale konnte er seine Bestleistung dann noch einmal toppen. Mit ausgezeichneten 8,19 Sekunden war Moritz Lohmann so schnell wie noch kein jugendlicher Hürdensprinter aus Rheinberg und Oberberg unterwegs und wurde DM-Siebter.

Moritz Lohmann vom TV Herkenrath / Bergisch Gladbach

Der Kommentar von Moritz zum Finale: „Von meinem Gefühl her war das kein schöner Lauf, der Gegenarm an der ersten Hürde, zum Beispiel, war einfach nur schwach.“

Mit einer Form wie in Dortmund sollte Moritz Lohmann in der Freiluftsaison auch den mehr als 25 Jahre alten 110m-Hürden-Kreisrekord des Bergisch Gladbachers Andreas von Riewel (14,37 Sekunden) attackieren können.

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