Polizei Auto Markt 600

Von einem ungewöhnlichen Zwischenfall berichtet die Polizei RheinBerg, bei dem  eine Beamtin in Uniform Opfer sexueller Übergriffe mitten in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone wurde.

Die 32-jährige Polizistin war am Montag gegen 14.50 Uhr vor dem Alten Pastorat „auf anzügliche Weise angesprochen worden”, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Ein 26-jähriger Bergisch Gladbacher sei plötzlich mit seinem Gesicht sehr nah an sie heran gekommen und habe sie in respektloser und herablassender Weise als „Süße” betitelt. Zudem deutete er an, sie küssen zu wollen.

Wiederholt habe die Beamtin einen Schritt zurücktreten müssen, um seinem Gesicht auszuweichen. Da der Mann mit der Hand vor ihrem Gesicht herumfuchtelte versuchte sie, die Hand wegzudrücken.

Auf eindringlich Forderungen, Abstand zu halten und sich auszuweisen lachte der Mann und nannte die Beamtin aggressiv „Puppe” und „Mäuschen”, die ihm nichts zu sagen habe.

Daraufhin forderte die Polizistin Unterstützung an. Drei Beamten versuchten, den Gladbacher wieder zu beruhigen. Doch er blieb respektlos und aggressiv und wollte sich nicht ausweisen.

Daraufhin sollte er zur Wache gebracht werden. Doch er wehrte sich heftig mit Händen und Füßen und stemmte sich gegen die Beamten. Letztlich, so die Polizei, mussten die Beamten Pfefferspray gegen ihn einsetzen. Erst dann habe sich der Mann „körperlich beruhigt”, sodass er in Handfesseln zur Wache gebracht werden konnte.

Dennoch blieb er verbal herablassend und äußerte weitere sexistische Kommentare in Richtung der Beamtin.

Der Mann wurde zunächst in einer Zelle untergebracht, nach der Personalienfeststellung aber wieder  entlassen. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Widerstands und sexueller Beleidigungen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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