Der neue Einsatzleitwagen der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Fünf Notrufe innerhalb von zwei Stunden brachten heute Vormittag die Feuerwehr-Kreisleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises auf Touren. Alle Fälle wurden rasch und sorgfältig bewältigt – doch das Ergebnis ist unspektakulär

Um 9:07 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnheim für Demenzkranke gerufen. Hier hatte ein Bewohner einen Druckknopfmelder ausgelöst.

Sieben Minuten später blinkte die Brandmeldeanlage des Evangelischen Krankenhauses bei der Leitstelle auf. Eine Patientin hatte in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie Toilettenpapier angezündet.

Um 10:48 rückte die Wache Süd aus, weil eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Tür befreien musste, berichtet die Feuerwehr.

Die Wache Nord eilte gleichzeitig in den Wichtelpfad – weil dort ein Raumelder los gegangen war.

Dann kam die Meldung, dass auf der A4 ein Pkw brennt, in Höhe der Anschlussstelle Refrath. Dorthin wurde der Einsatzleitwagen und ein Löschfahrzeug mit vier Feuerwehrleuten auf den Weg.

Das Ergebnis: Demenzkranke beruhigt. Hilflose Person befreit, Rauchmelder abgestellt.

Das war’s.

Denn im EVK hatten Klinikmitarbeiter das Feuer bereits selbst gelöscht. Die Feuerwehr lüftete einmal durch.

Und auf der Autobahn brannte das Auto gar nicht; nach einem geplatzten Kühlerschlauch war „wohl anfangs etwas Rauch aufgestiegen”, berichtet die Feuerwehr. Zu tun gab es dort nichts.

Das Einsatztagebuch der Feuerwehr verzeichnet diese eingesetzten Einheiten: Tagesdienst, Wache Süd, Wache Nord, LZ Bensberg, Einsatzführungsdienst

Personalstärke:
16 Hauptamtliche Kräfte
5 Ehrenamtliche Kräfte
2 Rettungsdienst

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Redaktion

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1 Kommentar

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  1. Fünf Notrufe in zwei Stunden brachten wohl eher die Feuerwehr Bergisch Gladbach auf Touren… Bei fünf Notrufen in zwei Stunden in der Kreisleitstelle wäre es ein historisch ruhiger Tag gewesen…